Anni E. Lindner: Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan

Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan ist ein Buch der 1980 geborenen Autorin Anni E. Lindner (z.B. hier), die im Privatleben mit ihrer Familie ein, so heißt es (beispielsweise hier), 'fröhliches Nomandenleben' als Offizierin der Heilsarmee führt. Dieses christlich angehauchte, missionarische Element findet sich dann auch im vorliegenden Roman wieder, zumindest in der zweiten Hälfte der … Weiterlesen Anni E. Lindner: Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan

Jasmin Schreiber: Marianengraben

Der Marianengraben, auch als Marianenrinne bezeichnet, ist eine Tiefseerinne (Tiefseegraben) im westlichen Pazifischen Ozean, in der mit einer Maximaltiefe von etwa 11.000 Metern unterhalb des Meeresspiegels die tiefste Stelle des Weltmeeres liegt und die ca. 2400 (2500) Kilometer lang ist. Der Wasserdruck beträgt am tiefsten Punkt circa 107 Megapascal. [Wiki] Da war die Dunkelheit, die mir so unendlich in die Magengrube schlug. Das war der Marianengraben, er … Weiterlesen Jasmin Schreiber: Marianengraben

Daniela Berg: Begreifen, was nicht ist

Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muß man leben. Mascha Kalèko Die Autorin dieses schmalen, gut 140 Seiten umfassenden Büchleins ist studierte Theologin und arbeitet u.a. als Supervisorin für ehrenamtliche Hospizbegleiter und als Trauerrednerin [vgl. hier ihre Webpräsenz: http://www.mediavitae.de%5D. Diesen fachlichen Hintergrund merkt man diesem Buch an, … Weiterlesen Daniela Berg: Begreifen, was nicht ist

Julian Barnes: Lebensstufen

Lebensstufen von Julian Barnes [1] ist als Buch nicht umfangreich, aber voller Gedanken, die des Lesens lohnen. Der Fesselballon, der auf dem Cover luftig in den blauen Himmel steigt, täuscht ein wenig: auch wenn das Buch unterhaltend beginnt, ist es ein sehr ernstes, nachdenkliches Werk. In drei Abschnitte hat Barnes diesen Text gegliedert, die sich einem … Weiterlesen Julian Barnes: Lebensstufen

Joan Didion: Das Jahr magischen Denkens

Ich habe vor ein paar Tagen hier im Blog schon die Blauen Stunden von Joan Didion vorgestellt [5], es hatte sich bei mir einfach so ergeben, daß dieser Roman als erster eintraf und so las ich ihn auch als ersten. Es ist aber empfehlenswert, das hat sich nach dem "... magischen Denken" gezeigt, die beiden … Weiterlesen Joan Didion: Das Jahr magischen Denkens

Barbara Pachl-Eberhart: Vier minus drei

Barbara Pachl-Eberhart lebt in Österreich. Sie war Anfang 30, arbeitete ebenso wie ihr Mann "Heli" als Clown, ging in ein Krankenhaus auf die Kinderstation, um die kleinen Patienten dort ein wenig aufzumuntern [2]. Am 20. März 2008, Gründonnerstag, musste Barbara Pachl-Eberhart wegen eines Termines früh los, sie verabschiedete sich noch intensiv von ihren Kindern. Am … Weiterlesen Barbara Pachl-Eberhart: Vier minus drei

andrea riedinger: meine trauer traut sich was!

Die Autorin Andrea Riedinger [1] ist eine junge Frau, Jahrgang 1974, sie arbeitet als Medizinjournalistin, ist alleinerziehende Mutter und seit mehreren Jahren verwitwet. Ihr Mann Andreas starb im Alter von 35 Jahren an einem Hirntumor, zu dieser Zeit war die Tochter Svenja zwei Jahre alt. Die Krankengeschichte ihres Mannes zog sich über zehn Monate hin, … Weiterlesen andrea riedinger: meine trauer traut sich was!

Manu Keirse: Die andere Seite der Liebe

Der Patmos-Verlag legt mit "Die andere Seite der Liebe" ein kleines Büchlein des niederländischen Psychologen und Mediziners Manu Keirse vor, das sich mit der Trauer, dem Trauerprozess befasst, der/dem nach dem Tod eines geliebten Menschen die Hinterbliebenen ausgesetzt sind. Es ist ein schmales Büchlein, gegliedert in sieben größere Kapitel, die ihrerseits wieder in kleinere Abschnitte … Weiterlesen Manu Keirse: Die andere Seite der Liebe