Christiane zu Salm: Dieser Mensch war ich

Die Autorin dieses nachdenklich stimmenden Buches, Christiane zu Salm, ist eine bekannte Persönlichkeit im Bereich Medien [1]. Hier legt sie eine Sammlung von Texten mit und zu einem Thema vor, das man einer solchen Profession nicht erwartet. Warum eigentlich nicht? Nun, wahrscheinlich, weil man hier wieder mal einem schönen, eingefleischten Vorurteil aufsitzt: Medienleute sind oberflächlich … Weiterlesen Christiane zu Salm: Dieser Mensch war ich

Leo Tolstoi: Der Tod des Iwan Iljitsch

Iwan Iljitsch Golowin, Mitglied des Gerichtshofes, hoher Richter, ist im frühen Alter von 45 Jahren gestorben, so teilt es seine gramerfüllte Frau in der Zeitung mit. So wird es den Kollegen, die von der Krankheit des Iwan Iljitsch wussten, bekannt und nicht so sehr die Trauer beherrscht ihre Gedanken, sondern eher, was das Ableben des … Weiterlesen Leo Tolstoi: Der Tod des Iwan Iljitsch

Ernst Engelke: Gegen die Einsamkeit Sterbenskranker

Begegnungen mit Sterbenskranken sind Begegnungen mit mir selbst. Mit dem Wissen um eine schlimme Erkrankung, der Kenntnisnahme einer infausten Prognose ändert sich das Leben des Betroffenen fundamental: er fällt aus der Lebensrealität, so wie er sie in seinem bisherigen Sein gekannt hat, heraus. Selbst wenn körperliche Einschränkungen noch kaum vorhanden sind, ist allein das Wissen … Weiterlesen Ernst Engelke: Gegen die Einsamkeit Sterbenskranker

Der Spiegel (Hrsg): Abschied nehmen

Man liest es so häufig, daß "Sterben" und "Tod" ein Tabuthema unserer Zeit seien, daß man schon fast der Meinung sein möchte, daß diese Aussage eher zur Eingangsfloskel geworden ist, mit dem man sich eine Art Rechtfertigung schaffen will, daß man sich gerade genau mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Sollte es aber tatsächlich so sein, … Weiterlesen Der Spiegel (Hrsg): Abschied nehmen

Richard Béliveau, Denis Gingras: Der Tod

Um das Leben zu verstehen, muss man den Tod begreifen. . ch habe neulich zu diesem Sachbuch eine Rezension [1] gelesen, die garnicht mal so schlecht klang. Da der Tod in gewisser Weise ja eins meiner Themen [2] ist, habe ich mir das Buch dann auch sofort gekauft. Und den Kauf nach dem Öffnen des … Weiterlesen Richard Béliveau, Denis Gingras: Der Tod

Jürgen Domian: Interview mit dem Tod

Jürgen Domian, bekannter Reporter des WDR hat ein recht persönliches Buch geschrieben über seine Gedanken zum Thema Tod und Sterben. Der Verlag kündigt es so an: "In der langen Reihe seiner vielfältigen Talk-Gäste fehlt ihm bislang nur ein ganz besonderer. Dieser ist scheu und meidet die Öffentlichkeit. Er zählt zu den Top-Prominenten dieser Welt, hat … Weiterlesen Jürgen Domian: Interview mit dem Tod

Beate Lakotta, Walter Schels: Noch mal leben vor dem Tod

Der Fotograf Walter Schels und die Spiegel-Redakteurin Beate Lakotta haben sich vor einigen Jahren für ein Portaitsprojekt der besonderen Art zusammengetan. Sie haben in Berliner Hospizen Menschen besucht, auch begleitet und die Schicksale dieser Menschen in ihren letzten Tagen festgehalten. Auch bildlich natürlich, mit schwarz/weiß-Fotographien [Beispiele in 3, Erlangen] des lebenden, aber auch des toten … Weiterlesen Beate Lakotta, Walter Schels: Noch mal leben vor dem Tod

Stanislaw Lem: Provokation

Als Band 740 erschien 1982 in der altehrwürdigen Bibliothek Suhrkamp ein kleines Bändchen mit einem Essay des polnischen Gelehrten Stanislaw Lem, in dem dieser das fiktive Werk des (ebenfalls fiktiven) deutschen Anthropologen und Historikers Horst Aspernicus: Band 1: "Endlösung als Erlösung" und Band 2: "Fremdkörper Tod" bespricht.  Von diesen beiden Bänden will ich hier kurz … Weiterlesen Stanislaw Lem: Provokation

Ulrich Steen: Mitfühlende Worte für Trauernde

Wie heißt es so treffend... aus gegebenem Anlass.... Wenn ich Trauernden persönlich begegne, habe ich normalerweise wenig Probleme, die "richtigen" Worte zu finden. Ein "Wie geht es dir/Ihnen?" (nicht ein "Wie geht´s dir?", diese Wortzusammenziehung macht den Satz fast immer zur Floskel, auf die man eigentlich keine Antwort will...) in Verbindung mit der entsprechenden Körpersprache … Weiterlesen Ulrich Steen: Mitfühlende Worte für Trauernde

Michael Köhlmeier: Sunrise

Köhlmeiers kleine Erzählung ist verschachtelt. Auf der ersten Ebene treffen wir zwei Anhalter, die in der Nacht an der Straße stehen. Der eine von ihnen, Richard, versucht die selten vorbeifahrenden Autos anzuhalten, sein unbenamter Kollege dagegen versucht die Zeit mit dem Erzählen einer Geschichte zu vertreiben. Seine Geschichte spielt in Los Angeles. Squeezy ist ein … Weiterlesen Michael Köhlmeier: Sunrise

Anselm Grün: Ich bleibe an deiner Seite

Sobald ein Mensch zum Leben kommt, ist er alt genug zum Sterben. [1] Ich habe am Wochenende dieses Büchlein (es ist ja nicht sehr umfangreich) von Bruder Anselm Grün gefunden und natürlich auch gleich mitgenommen, denn für die Allgemeinheit geschriebene Werks zum Themenbereich "Tod und Sterben" sind aus Theologenfeder nicht so häufig bzw. unterscheiden sich … Weiterlesen Anselm Grün: Ich bleibe an deiner Seite

Sherwin B. Nuland: Wie wir sterben

Der Mediziner Nuland veröffentlichte 1993 sein Buch: "How to Die", das ein Jahr später in deutscher Übersetzung erschien. Soweit ich mich erinnere (ich habe mir das Buch schon damals, direkt nach dem Erscheinen gekauft) war das seinerzeit schon ein wenig aufsehenerregend, wie in dieser Deutlichkeit Krankheitsverläufe und Sterbeprozesse beschrieben wurden. Mittlerweile hat dieses Thema gottseidank … Weiterlesen Sherwin B. Nuland: Wie wir sterben

Sidney Wanzer, Joseph Glenmullen: Gut sterben

Das Buch "Gut sterben" der amerikanischen Ärzte Wanzer und Glenmullen entspricht in weiten Teilen dem (etwas neueren) Buch von de Ridder: "Wie wollen wir sterben", das ich letzte Woche hier vorgestellt habe. Geht de Ridder die Frage nach einem menschenwürdigen Sterben mehr von der ärztlichen Seite an, bzw. über die Probleme, die von ärztlich-medizinischer Seite … Weiterlesen Sidney Wanzer, Joseph Glenmullen: Gut sterben

Michael de Ridder: Wie wollen wir sterben?

Sterben und Tod gehören zu den unabänderlichen Attributen unseres Lebens. Sie sind Teil unseres Menschseins und unser Leben besteht in der fortwährenden Herausforderung, unser Leben zu gestalten. Michel Montaigne Der Autor Michael de Ridder ist Arzt und befasst sich in diesem Buch mit den Aspekten ärztlichen Handelns bei Patienten, die sich entweder im Sterbeprozess befinden … Weiterlesen Michael de Ridder: Wie wollen wir sterben?

Bernhard Sill: Die Kunst des Sterbens

Die Kunst, deren Sache es ist, uns zu sagen, wie es gelingen kann, mit der Tatsache des Todes umgehen zu können, da wir sie nicht umgehen können, ist die Kunst des Sterbens. ... Die Kunst des Sterbens als essentiellen Teil der Kunst des Lebens wieder ins Gespräch zu bringen, ist das, was dieses Buch will. … Weiterlesen Bernhard Sill: Die Kunst des Sterbens

Georg Schwickart: Die 100 wichtigsten Fragen zu Tod und Sterben

Nur selten und auch nur die wenigsten beschäftigen sich ohne Anlaß mit Tod und Sterben. Entsprechend viele Fragen und Unsicherheit tauchen auf, wenn ein Todesfall eingetreten ist. Und das dann in einer Zeit, in der man oftmals durch große Trauer sowie kaum handlungsfähig ist. In diesem Fall aber kann einem das Buch von Schwickart, das … Weiterlesen Georg Schwickart: Die 100 wichtigsten Fragen zu Tod und Sterben

Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen

Kinder und Tod - kaum scheinen Begriffe weiter auseinander liegen zu können. Doch auch Kinder, die das Leben noch vor sich haben, kommen mit dem Sterben, der Endlichkeit des Seins in Berührung, sei es das geliebte Haustier, ein Familienmitglied, gar Vater, Mutter oder Geschwister. Und natürlich durchlebt, durchleidet ein Kind in diesen Situationen ähnliche Gefühle … Weiterlesen Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen