Philip Roth: Portnoys Beschwerden

Philip Roth, einer der wichtigsten der Nicht-Nobelpreisträger (wobei diese Auszeichnung ja im letzten Jahr heftig beschädigt worden ist...) hat viele wichtige Bücher geschrieben, ein paar sehr wenige davon habe ich im Lauf der Jahre hier im Blog vorgestellt [Mein Leben als Sohn; Jedermann – Everyman und Der menschliche Makel]. Wenngleich Roth schon 1950 den National Book Award … Weiterlesen Philip Roth: Portnoys Beschwerden

Joseph Roth: Die Legende vom heiligen Trinker

Es begegnen sich zwei Männer, im Frühling 1934, in Paris, an der Seine. Beide schlafen unter den Brücken, aber der eine, Andreas Kartak, der sich seines Namens kaum noch erinnert, ist abgerissen, schmutzig und betrunken, obwohl er nicht wankt. Der andere Mann dagegen ist gut gekleidet. Dieser spricht den Abgerissenen an, er könne sehen, daß … Weiterlesen Joseph Roth: Die Legende vom heiligen Trinker

Joseph Roth: Hiob

Joseph Roths Hiob ist ein bekanntes Buch, man kann es nicht anders sagen, der Suchergebnisse sind es viele. Auch Reich-Ranicki empfahl seinerzeit die Lektüre [2], leicht gäbe sich die Weisheit Joseph Roths, gelassen und heiter, wenngleich er dem Werk Roths das Bahnbrechende absprach. Aber gerade in dieser Absage auf alles Gewaltige und Monumentale, die Konzentration auf das Alltägliche … Weiterlesen Joseph Roth: Hiob

Philip Roth: Der menschliche Makel

Zu Philip Roth muss man nicht allzuviel mehr sagen. Auch wenn ihm der höchste der Literaturpreise versagt blieb (zumindest bis dato), ist er doch einer der bedeutendsten Romanciers der USA und man kann es getrost so sagen, einer der wichtigsten wohl überhaupt. Was ihn ferner auszeichnet, ist die Tatsache, daß er sozusagen benediktartig 2012 seinen Rückzug vom … Weiterlesen Philip Roth: Der menschliche Makel

Philip Roth: Jedermann – Everyman

Roths "Jedermann" ist ein schmales Büchlein, kein umfangreicher Roman, der - man sollte sich darüber im Klaren sein, bevor man es aufschlägt - kein Lachen kennt. Es ist eine traurige Geschichte, eine deprimierende, entillusionierende Demaskierung des menschlichen Daseins als ein im Grunde von vornherein dem Verfall gewidmetes. So beginnt der Text folgerichtig mit einer Beerdigung, … Weiterlesen Philip Roth: Jedermann – Everyman

Philip Roth: Mein Leben als Sohn

Der Vater Philip Roths war - abgesehen von seinem fast blinden rechten Auge - mit 86 Jahren noch ein recht rüstiger Mann, als bei ihm unvermittelt eine halbseitige Gesichtslähmung auftrat. Nach einer ersten Fehldiagnose als Virusinfektion bringt eine eingehendere Untersuchung das Ergebnis, daß ein Tumor im Kopf wächst und anfängt, Nerven zu schädigen. Herman Roth … Weiterlesen Philip Roth: Mein Leben als Sohn