Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Der Chef ist sauer und will den Vertrag kündigen. Sind doch die Menschen, die er schuf, mit zuviel freiem Willen ausgestattet, mit Gefühlen, die kaum zu beeinflussen sind und mittlerweile können sie dank ihrer Intelligenz und ihrer Technik fast so viel wie er selbst. Was heißt hier: ihrer Intelligenz? Verkauft haben sie sich, verkauft haben … Weiterlesen Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Bettina Baltschev: Hölle und Paradies

Zwei Männer auf einem Balkon, offenbar guter Laune. Im Hintergrund ist zu erkennen, daß es sich wohl um ein großes Haus aus Backstein handelt, am Horizont die glatte Linie, das Meer wohl. Einer der Männer in ein weißes Jackett gekleidet, der andere hat über das Hemd einen Pullover gezogen, obwohl die Sonne zu scheinen scheint, weht … Weiterlesen Bettina Baltschev: Hölle und Paradies

Kader Abdolah: Die Krähe

Kader Abdolah ist ein in den Niederlanden lebender und auf niederländisch schreibender iranischer Schriftsteller. In dieser 2011 erschienenen Novelle beschreibt er das Leben eines Iraners bzw. iranischen Flüchtlings. Unschwer ist sein eigener Lebenslauf [1] in dieser Geschichte zu erkennen. Der Beginn dieser Novelle ist überfallartig, ein gar nicht höfliches, zögerliches oder gar einladendes, sondern mehr … Weiterlesen Kader Abdolah: Die Krähe

Etty Hillesum: Ein denkendes Herz

Etty Hillesum war eine junge, lebensbejahende Frau. Hochintelligent studierte sie Jura und Slavistische Sprachen in Amsterdam, promoviert auch, studierte aber weiter. 1914 in Deventer geboren, wo auch die Eltern noch lebten und eine turbulente Ehe führten, war sie 26 Jahre alt, als die Niederlande besetzt wurden. "Das artverwandte germanische Volk" [4] fiel unter Besatzungsregime, selbstverständlich fielen auch die … Weiterlesen Etty Hillesum: Ein denkendes Herz

Maarten t´Hart: Das Wüten der ganzen Welt

Die Niederlande kurz nach dem Weltkrieg, die Region um Leiden herum [siehe 1]. Der Ich-Erzähler Alexander Goudevyl erinnert sich an seine Kindheit und Jugend in dieser engen, feindlichen Welt. Er ist als Kind eines Lumpenhändlers in einem Viertel aufgewachsen, dessen Bewohner nicht über die Gleise auf der einen und das Wasser auf der anderen Seite … Weiterlesen Maarten t´Hart: Das Wüten der ganzen Welt

Leon de Winter: Leo Kaplan

Was schreibt man über ein Buch, dem die Lust am Erzählen anzumerken ist, am Fabulieren, am Ausschweifen, einem Buch, in dem der Autor sich (gottseidank!) nicht scheut, auch die Geschichte rosa Tischtücher zu erzählen, in dem er Hunde zu Wort sich melden läßt, mit ihren Ansichten über das menschliche Verhalten und durch das sich wie … Weiterlesen Leon de Winter: Leo Kaplan

Maarten t´Hart: Der Schneeflockenbaum

Dieser Roman ´t Harts setzt im Nachkriegsholland mit der Geschichte des namenlosen Ich-Erzählers ein, der sich an seine Kindheit, die Jugend und vor allem an seine Freundschaft mit Jouri zurückerinnert. Es ist eine Geschichte, für die sich der Autor Zeit nimmt, sie rast nicht am Leser vorüber, gemächlich breitet er das, was er schildern will, … Weiterlesen Maarten t´Hart: Der Schneeflockenbaum