Irmgard Keun: Kind aller Länder

Es ist ein wenig schade um diesen 1938 erschienen Roman der deutschen Schriftstellerin Irmgard Keun (1905 - 1982). Diese gehörte zu den vielen, die nach 1933 aus Deutschland vertrieben wurden, sie gehörte zu den wenigen, die nach Holland ins Exil gingen. Ich selbst bin durch das sehr empfehlenswerte Buch  von Bettina Baltschev über diesen Exilort: Hölle … Weiterlesen Irmgard Keun: Kind aller Länder

Joseph Roth: Die Legende vom heiligen Trinker

Es begegnen sich zwei Männer, im Frühling 1934, in Paris, an der Seine. Beide schlafen unter den Brücken, aber der eine, Andreas Kartak, der sich seines Namens kaum noch erinnert, ist abgerissen, schmutzig und betrunken, obwohl er nicht wankt. Der andere Mann dagegen ist gut gekleidet. Dieser spricht den Abgerissenen an, er könne sehen, daß … Weiterlesen Joseph Roth: Die Legende vom heiligen Trinker

Joseph Roth: Hiob

Joseph Roths Hiob ist ein bekanntes Buch, man kann es nicht anders sagen, der Suchergebnisse sind es viele. Auch Reich-Ranicki empfahl seinerzeit die Lektüre [2], leicht gäbe sich die Weisheit Joseph Roths, gelassen und heiter, wenngleich er dem Werk Roths das Bahnbrechende absprach. Aber gerade in dieser Absage auf alles Gewaltige und Monumentale, die Konzentration auf das Alltägliche … Weiterlesen Joseph Roth: Hiob

Manfred Flügge: Das flüchtige Paradies

Wer meinen Blog öfter besucht, wird sich vielleicht daran erinnern, daß ich letztes Jahr hier einige Bücher über Lion Feuchtwanger [1] vorgestellt habe, das ganze angeregt durch meinen Lesekreis, in dem wir ein Buch von Klaus Modick [1c] besprochen hatten, das sich mit der deutschen (Literatur)Exilantenszene befasst. In diesem Zusammenhang taucht häufig der Name einer … Weiterlesen Manfred Flügge: Das flüchtige Paradies