Moyshe Kulbak: Montag

Der russisch/litauisch-jiddische Autor Moyshe Kulbak (Vilnius 1896 - Sibirien 1940) ist für mich kein ganz unbekannter. In der wunderbaren Anthologie Federmenschen (herausgegeben von Andrej Jendrusch [2]) ist er mit einer unendlich traurigen Geschichte vertreten. Es ist die Geschichte von Munje, dem Vogelhändler, der keine Beine hat. Aber trotzdem eine Frau findet, die ihn heiratet. Doch … Weiterlesen Moyshe Kulbak: Montag

Scholem Alejchem: Tewje, der Milchmann

Scholem Alejchems Tewje, der Milchmann, gehört wohl zu den bekanntesten Werken der jiddischen Literatur. Das Jiddische... mit der Vertreibung der Juden im 14./15. Jahrhundert (der anschwellende Antisemitismus während des großen Pestzugs, aber auch die Kreuzzüge waren Anlass dafür) aus Deutschland nahmen diese ihre Muttersprache mit nach Osten in die neuen Siedlungsräume. Dort nahm die Sprache wenige … Weiterlesen Scholem Alejchem: Tewje, der Milchmann

Gilles Rozier: Im Palast der Erinnerung

Der Franzose Gilles Rozier ist ausgewiesener Kenner und Fachmann jüdischer und jiddischer Kultur und Literatur, sowie Schriftsteller und Übersetzer. Mit diesem Tatsachenroman "Im Palast der Erinnerung" schildert er das eruptive Auftauchen des jiddischen als bedeutende Literatursprache im frühen 20. Jahrhundert und - wenige Jahrzehnte später - das Abmähen der besten Köpfe durch die großen Schlächter … Weiterlesen Gilles Rozier: Im Palast der Erinnerung