Fischl Schneersohn: Grenadierstraße

So grob weiß man ja Bescheid (oder glaubt es zumindest) über die Verhältnisse der Juden in Deutschland am Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Da gab es zum einen die assimilierten Juden z.B. in Berlin, die geschäftlich erfolgreich waren und die irgendwie von oben und etwas fremdverschämt auf die immer zahlreicher aus dem … Weiterlesen Fischl Schneersohn: Grenadierstraße

Deborah Feldman: Überbitten

Entweder man leugnete Gott, da die Shoah selbst seine Nichtexistenz, wenn nicht sogar seine Irrelevanz bewiesen hatte, oder aber man folgte der Vorstellung, Gott sei wutentbrannt, und schickte sich an, ihn durch vollkom­mene Selbstaufopferung auf dem Altar der rituellen Anbetung zu besänftigen. ***** Wenn mein Blut jüdisch ist, ist es meine Seele auch. Deshalb will … Weiterlesen Deborah Feldman: Überbitten

Deborah Feldman: Unorthodox

Ich denke, die im ungarisch/rumänischen Grenzgebiet liegende rumänische Stadt Satu Mare [3] nicht zu kennen, ist keine Schande. Um so größer für mich die Überraschung, daß ich innerhalb einer Woche zwei Bücher lese, in denen dieses Städtchen eine große Rolle spielt - welch ein Zufall! Zum einen waren dies die biographischen Aufzeichnungen von Robert Scheer über … Weiterlesen Deborah Feldman: Unorthodox

Manès Sperber: Die Wasserträger Gottes

Manès Sperber entstammt dem osteuropäischen, chassidischen Judentum. 1905 in Galizien, in Zabłotów , geboren, legt er in der Trilogie "All das Vergangene...." seine autobiographischen Erinnerungen vor, deren erste 13 Jahre das Bändchen "Die Wasserträger Gottes" [6] umfasst. Er wird im "Städtel" [2] groß, hier sind die Juden eine "..gefestigte autonome Gemeinschaft mit einer eigenartigen Kultur … Weiterlesen Manès Sperber: Die Wasserträger Gottes