7-jahre

 

So schnell vergeht die Zeit….. mir isses, als wär´s gestern gewesen… ;-)

Ein herzliches “Danke” und an alle diejenigen von euch, die mich in diesen Jahren  besucht und begleitet haben, vor allen aber an die, die die Geduld aufgebracht haben, meine oftmals langen und textlastigen Beiträge bis zum bitteren Ende durchzulesen… :-)

5 jahre

Vier Jahre aus.gelesen…..

26. Januar 2012

Burzeltach!! Vier Jahre “aus.gelesen”

…… das ist schon eine relativ lange Zeit, auf die ich mit diesem Blog zurückschaue…. Die erste Buchbesprechung von mir war seinerzeit ein Krimi, Gisa Klönnes: Der Wald ist Schweigen… es sind viele Bücher dazu gekommen seit damals, es ist eine gewisse Entwicklung im Blog zu beobachten, da meine Art zu lesen ist anders geworden ist, auch meine Art, die Bücher zu beschreiben und hier vorzustellen (manchmal wird es ja etwas länger….), ebenso wächst der Fundus der Querverbindungen zwischen einzelnen Titel und Themen natürlich mit jedem Buch, das ich lese…

Zeit auch und ein guter Zeitpunkt, euch ein dickes, dickes “Dankeschön” zu sagen.

Es ist nicht selbstverständlich, daß  so viele von euch meinen Blog besuchen, die Texte sind lang, es gibt keine Rätsel, Verlosungen oder Plaudereien, Stöckchen und ähnliches geht an mir vorüber. Bücher, sonst nichts. Manchmal habe ich direkt Hemmungen, wieder eine Besprechung hochzuladen, weil ich denke: oh ne, das ödet an…

Ich nenn jetzt keine Namen, ich würde sicher den einen oder anderen übersehen und das möchte ich nicht, aber ich habe durch das Schreiben viele Menschen “kennen”gelernt, die mir ans Herz gewachsen sind, auch wenn die Bekanntschaft, die Freundschaft virtuell ist und nur übers Netz läuft. Aber auch das virtuelle Leben ist real und wichtig, man sollte das nicht unterschätzen!

Bei Petra habe ich neulich gelesen: “…Der Beginn einer Reise, der erste Satz eines Buches – wir überschreiten eine Grenze, und auf einmal sind wir ganz weit weg. ..“. Genauso ist es. Ein Buch aufschlagen ist der Beginn einer Reise in ein Universum, das der Dichter, der Autor für uns aufgespannt hat. Wie eine Reise ist es ein Abenteuer, ein Buch zu lesen, Menschen kennen zu lernen mit ihren Schicksalen, in denen wir uns vllt sogar widerspiegeln…. Leser sind so wichtig.. Dantzig schreibt in seinem Buch “Wozu lesen?” davon, daß man Leser eigentlich bezahlen müsste für´s Lesen, daß man ihnen unbegrenzte Möglichkeiten einräumen müsste, damit sie ungestört lesen und nichts als lesen könnten…. und egal, wieviel wir lesen, es wird immer mehr an Literatur geben, als wir lesen können und es wird immer Literatur geben, die gelesen werden müsste, aber die niemand liest, weil niemand sie kennt, weil sie untergeht in der Welle, dem Tsunami der Veröffentlichungen.

Auch deswegen ist es wichtig, daß wir bloggen (mögen sich die professionellen Kritiker – wie in einer aktuellen Diskussion – auch das Maul über uns zerreissen, das ist eh nur das Pfeifen im dunklen Keller aus Angst, selbst ins Nischendasein abgedrängt zu werden), daß wir ein Netzwerk bilden und uns gegenseitig anregen, daß wir auch die Bücher lesen und vorstellen, die nicht im Mainstream mitschwimmen, auf die wir nur durch Zufall stoßen, durch Glück möchte ich sagen….

In diesem Sinne:

auf das nächste Jahr und schön, daß ihr vorbeigeschaut und gelesen habt, was ich geschreibt habe…. 

Drei Jahre aus.gelesen….

26. Januar 2011

Sodele, mein blog wird heute 3 Jahre alt!

Das ist für mich selbst schon erstaunlich, denn seit ich im Internet unterwegs bin (und das sind doch schon ein paar Jahre), sind die meisten Sachen, die ich angefangen habe, irgendwann auch wieder eingeschlafen… so nach ein paar Monaten, einem Jahr vielleicht oder etwas mehr hat sich alles wiederholt und eine gewisse Langeweile und Routine schlich sich ein, die dann irgendwann in den Ausstieg mündete.

Routine, ja, die gibt es hier in diesem Blog mittlerweile auch, zugegeben. Habe ich seinerzeit mit dem niedrig gehängten Anspruch angefangen, das Geschriebene im Sinne einer Gedächtnisstütze festzuhalten, hat sich das mittlerweile insofern geändert, als ich mehr persönliche Gesichtspunkte und Gedanken in meine Besprechungen einbringe. Und natürlich hat sich meine Art zu schreiben, ja, Bücher zu lesen, insgesamt geändert. Zum einen merke ich selbst – was durchaus auch kritisch gesehen werden kann – meine Besprechungen immer länger und ausführlicher (andererseits: in meinem Blog bin ich König und muss mich nicht nach anderen richten), zum anderen lese ich mittlerweile viel bewusster und aufmerksamer auch für Zwischentöne… also nicht mehr nur: boay, ey, is ja goil! sondern auch warum dem so ist….

Drei Jahre “aus.gelesen”…. nachdem ich nicht einfach nur Besucherzahlen (wie beim Einjährigen) hier anführen will und ich letztes Jahr aus ähnlichem Anlass eine Liste der nicht gelesenen Bücher gemacht habe, habe ich mir überlegt, daß ich mal ein paar Buchvorstellungen sammle, die mir persönlich – aus welchen Gründen auch immer – besonders gut gefallen. Natürlich kann man das nicht ohne weiteres davon trennen, daß mir auch die Bücher gut gefallen, aber hier bin ich einfach mal ein wenig stolz auf meine eigenen Texte zu den Büchern….. ach ja, die erwähnten Besprechungenn sind über die jeweiligen Coverabbildungen natürlich verlinkt….


Gioconda Bellis Buch hat mich erst einmal wegen des Covers auf sich aufmerksam gemacht, eine poetische Verführung des Mannes (Apfel war gestern….), der ich erlegen bin. Das Buch selbst löst dieses Versprechen ein, eine Geschichte Evas und Adams, die das, was die Bibel unterschlägt, weiterführt und ausmalt. Sicherlich eines meiner Lieblingsbücher, der Besprechung wird man dieses Gefallen anmerken….

Hertha Müller, eine deutsche Literaturnobelpreisträgerin, und damit ein “Muss”. Zumindest “muss” man es versuchen… ich habe mich lange schwergetan mit ihr, den “Fasan”… habe ich mir noch erkämpft und auch der sich verneigende König war nicht leicht. Aber irgendwann habe ich dann doch den Zugang zu ihr bekommen… Diese Rezension ist für mich natürlich auch deswegen ein Highlight, weil die Meisterin persönlich dort einen Kommentar hinterlassen hat, nicht sehr ausführlich, aber doch sehr aufbauend!

Mit diesem Lob im Rücken habe ich mich dann auch an ihre Atemschaukel begeben und erinner mich noch gut daran, wie diese Buchbesprechung mir richtig gut aus der “Feder” gelaufen ist. Ich hatte ihre Bilder im Kopf, ihre Gleichnisse, ihren Hunger… in einem einzigen Anlauf habe ich die Rezi geschrieben. Ich habe mir dann in einigem Blogs (auch auf anderen Platformen, z.B. hier ) Beiträge zu Müller angesehen und war ob der Ignoranz vieler doch schockiert. Müller war einfach scheisse, obwohl – gelesen hatte man sie nicht. Aber daß ihre Schreibe nichts tauge, da war man sich sicher. Nobelpreis: Wallraff ja, Müller:… lachen ja die Hühner…. Und doch! Denn es gibt gottseidank auch die anderen, die sich von ihr dann einfangen lassen, trotz anfänglicher Skepsis. So wie hier beschrieben….

“Das Haus” ist ganz sicher eins der bemerkenswertesten Bücher, die ich in diesen 3 Jahren gelesen habe. Ich habe versucht, in meiner Besprechung etwas von der irren Typologie, der Aufmachung, dem Charakter des Buches, das rein optisch schon ein Augenschmaus ist, einzufangen…. Das geht natürlich nur begrenzt, weil das Buch seeeehr viel mehr bietet…..

Dieser japanische Roman ist sehr düster und pessimistisch, natürlich auch ein wenig skurril… Es gab jemanden, der mir das Buch empfohlen hatte und nachdem er die Besprechung gelesen hatte, meinte, jetzt müsse er es noch einmal lesen… so etwas zu hören, ist schon ein schönes Erlebnis…

Diese kleine Besprechung von Potentes Geschichtensammlung gefällt mir einfach vom Anschauen her gut. Ich habe hier nicht das Cover als Bild genommen, sondern es in seine Elemente aufgeteilt und damit meinen Text strukturiert. Gefällt mir nach wie vor gut und passt sehr gut zum Büchlein….

Der Axolotl… wenn ich meine Ausführungen lese, bin ich immer noch erstaunt, was mir zu diesem für mich nur partiell zusagenden, alles in allem aber recht nichtssagendem Buch so alles eingefallen ist… *gg* In der Summe bin ich daher mit meinen Text zufrieden, und *patsch* schon steht er hier in der Liste…

oje…. Diese Geschichte der kranken Tess hat mich sehr berührt, noch heute bin ich, wenn ich den letzten Absatz lese und an das entsprechende Kapitel im Buch denke, kurz vor der Taschentuchaufnahme….

Bei manchen Bücher versuche ich, den Text in seiner Art, seiner Atmosphäre, nachzuahmen. Es ist dann einfach so, daß ich so schreibe, wie ich den Stil des Autoren empfunden habe, das mache ich garnicht mal bewusst, ich habe mich dann auf ihn eingelesen und der Text kommt so heraus aus meinen Kopf. Kafkas “Prozess” wäre hier ein weiteres Beispiel….

Sodele, neun Rezensionen der positiven Art habe ich also ausgesucht, Bücher, bei denen ich selbst ein gutes Gefühl habe, aber das sind auch Momentaufnahmen. Würde ich diese Liste in einigen Wochen noch einmal machen, ständen bestimmt ein paar andere Bücher dort… aber das ist egal. Schön sind und bleiben diese Buchvorstellungen für mich allemal, und ich würde mich freuen, wenn sie auch euch gefallen…

Aber natürlich gibt es auch Bücher, bei denen ich mit meinen Besprechungen nicht zufrieden bin. Martensteins Roman über die Heimkehrer nach dem Krieg gehört dazu, hier habe ich nach wie vor das Gefühl, daß ich an einer Diskrepanz zwischen dem, was ich mir von dem Buch erhofft habe und dem, was es vom Autoren her rüberbringen soll, gescheitert bin. Ebenso Némirovskys Suite française.. wobei ich festhalten muss, daß ich generell Probleme habe mit Büchern französischer Autoren (auch wenn ich sie leider nur in Übersetzung lesen kann, selbst dann…). Ich habe das Gefühl, keinen rechten Zugang zum Buch zu finden, ich kann mich mit dem Stil nicht anfreunden. “durchleser” hat in einigen Fällen in seinen Kommentaren zu solchen Romanen ja auch anklingen lassen, daß ich sie “falsch” interpretiere, die Intention nicht erfasst habe…. das soll reichen, um zu verdeutlichen, daß mir zwar einige der Besprechungen als gelungen erscheinen, daß ich mir aber darüber klar bin, daß ich auch welche gemacht habe, die den jeweiligen Büchern vllt nicht gerecht werden….

Euch allen jedenfalls danke ich für eure Besuche und auch für eure Kommentare. Ohne dies würde es nur halb so viel, ach quark, noch weniger als halb so viel Spaß machen und ganz sicher gäbe es diesen Blog ohne euch schon lange nicht mehr!!

♥ ♥ ♥ euch allen ein dickes “Merci” hinüberschicke ♥ ♥ ♥

Zwei Jahre aus.gelesen…

13. Februar 2010

Ok, ein wenig geschludert ist es schon, der zweite Geburtstag meines bücherblogs ist ja schon ein paar tage her, ich setze ihn für mich selbst auf den 26. Januar mit meiner ersten buchbesprechung, einem krimi von g. klönne…

ein wenig stolz bin ich mittlerweile schon auf den blog, nicht nur, daß er ganz gut “läuft”, sondern eher noch, weil er ein zeichen ist, daß ich es tatsächlich fertig gebracht habe, mal einen “im neuen jahr mach ich” – Vorsatz umzusetzen: nämlich wieder mehr zu lesen. dafür ist meine tägliche zeit im i-net geschrumpft und ich habe die neuen entwicklungen wie facebook oder auch twitter nicht mitbekommen. vereinzelte versuche von mir, dort hineinzukommen, sind wegen (vermeintlicher oder wirklicher, von mir jedenfalls als solche eingestufte) sinnlosigkeit und zeitfraß schnell wieder ad acta gelegt worden…

ich habe meinen blog mal wieder selbst durchstöbert und mir ist aufgefallen, daß die meisten der bücher, die ich hier vorstelle, recht gut wegkommen. um den eindruck zu vermeiden, ich würde immer nur gute (d.h. solche, die mir gefallen haben) bücher lesen, habe ich mir überlegt, hier und jetzt, aus diesem anlaß, eine liste der bücher einzustellen, die ich im lauf des letzten jahres wohl angefangen habe zu lesen, aber nie beendet. aus diesem und jenem grund….

vorab aber an euch alle, die ihr meinen blog regelmäßig besucht oder dir ihr durch zufall hier hereinschneit, ein dankeschön für euren besuch und kommt bald wieder!

liste der bücher 2009, die ich nie fertig las (ohne Anspruch auf vollständigkeit….)

Muriel Barbery: Die Eleganz des Igels. Das Buch hat mir einfach nicht gefallen….
Lionel Shriver: Liebespaarungen: dto. Aber für den Wälzer seh ich noch Chancen….
Joseph O’Neill: Nederland: hat mich fasziniert, aber dann habe ich in der Buchmitte den Faden verloren..
Dmitri Prigow: Moskau-Japan und zurück: vielleicht hat dieses Buch eine zweite Chance verdient….
Elisa Albert: Dahlia: angefangen und aufgehört…
Tama Janowitz: Keine Zeit für schlechten Sex: … und für langweilige Bücher
Michel Houellebecq: Plattform: schon der zweite Leseversuch, den ich aufgegeben habe…
Henning Mankell: Seelen: da kam irgendwas dazwischen….
Kagero: Nikki: habe ich im Zusammenhang mit einem anderen Buch angefangen.. aber welchem?
Erica Jong: Rette sich, wer kann: Im Grunde reicht die Angst vorm Fliegen aus…
Charles und Mary Lamb Lamb: Shakespeare Novellen und:
Michael Köhlmeier: Shakespeare neu erzählt:  eine sehr interessant Lektüre, da hier die Stücke von Shakespeare unter völlig unterschiedlichen Gesichtspunkten (weil aus völlig unterschiedlichen Epochen) nacherzählt und auch interpretiert werden.
Philippe Aries: Studien zur Geschichte des Todes im Abendland: das habe ich zwar gelesen, aber eigentlich sollte das in ein größeres “Projekt” einfliessen, das aus Zeitmangel dann gecancelt wurde….

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 540 Followern an

%d Bloggern gefällt das: