Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran

29. Mai 2016

Diese Buchvorstellung des Romans: Nachts ist es leise in Teheran ist auch als podcast im literatur RADIO bayern online zu hören:  https://www.machdeinradio.de/radiobeitrag….teheran.html


Die junge deutsche Autorin Shida Bazyar wurde 1988 in rheinland-pfälzischen Hermeskeil geboren, kurz nachdem ihre Eltern aus politischen Gründen den Iran verlassen hatten. Mit Nachts ist es leise in Teheran legt die jetzt in Berlin lebende Schriftstellerin ein beeindruckendes literarisches Debüt vor, das einen tiefen Einblick in die Psyche und Seele ihrer Personen (und cum grano salis von Emigranten allgemein) liefert.

Bazyar cover


Nachts ist es leise in Teheran ist die Flüchtlingsgeschichte der iranischen Familie Hedayat mit den Eltern Beshad und Nahid sowie den Kindern Laleh, Morad und Tara. Die Geschichte setzt 1979 ein und endet – sieht man von den wenigen Seiten Epilog ab – 2009, woraus auf der hinteren Umschlagseite in kühner Weiterentwicklung der Mathematik vier Familienmitglieder und vier Jahrzehnte gemacht werden. Sei´s drum.

Der Roman ist in vier plus ein Abschnitt unterteilt, die jeweils ein Jahrzehnt auseinanderliegen. Logisch ist der Beginn mit der Ausgangssituation nach dem Sturz des Schahs im Iran, dem sehr schnell die Diktatur der Mullahs folgt, mit der die Hoffnungen der kommunistischen Opposition auf die Verwirklichung ihrer Ziele zerstört wurden. Im Abschnitt Nahid, in der die Mutter eine Stimme bekommt, schildert die Autorin den Zwiespalt der Emigrierten zwischen der Hoffnung, (bald) zurückkehren zu können und den Problemen und Schwierigkeiten, in ihrem Exilland Halt zu finden. Die Kapitel, die aus Sicht der beiden ältesten Kinder erzählt werden, zeigen deren Zerrissenheit zwischen der Kultur der Eltern, die nicht mehr die ihre ist und der des neuen Landes, die im Grunde noch nicht die ihre ist. Die ältere Laleh scheint mit diesem Problem jedoch besser fertig zu werden als ihr Bruder, der etwas orientierungslos wirkt.

Schließlich endet der Roman mit einer Hoffnung, mit der Hoffnung nämlich, daß die Diktatur der Mullahs letztlich wie jede Diktatur es früher oder später ergeht, zusammenbricht und Beshad und Nahid wieder in ihre Heimat zurück können.


Beshad, Teheran, 1979

Es ist geschafft, der Schah hat den Iran verlassen, voller Freude und Stolz laufen die Revolutionäre durch die Straßen der Stadt. Die verhasste Amerikanisierung, der verhasste Ausverkauf des Landes an den Kapitalismus – endlich vorbei, endlich überwunden. ZITAT

Beshad ist einer von ihnen, ein siebenundzwanzigjähriger Lehrer und Genosse, der noch zu Hause bei den Eltern lebt. Zusammen mit Freunden aus Kindertagen, Sohrab und Peyman, hat er gegen das Schah-Regime gekämpft, gewonnen, gewonnen! Doch schon deutet sich an, daß die Parteien, die in der Opposition ein gemeinsame Ziel verfolgt hatten, jetzt nicht mehr konform laufen. Es glaubt sich leichter an einen Gott als an Ideen, erkennt Beshad. Das Evin-Gefängnis in Teheran, Symbol der Unterdrückung, der Folter, des Terrors [3], in das so viele der Genossen vom SAVAK verschleppt worden waren, stand nur wenige Tage offen und leer, bevor es sich wieder zu füllen begann… unter ihnen viele Genossen und Kameraden, die unter der Folter der Pasderan weitere Namen, Orte und Verstecke verrieten…

Die Bärtigen beherrschten bald das Bild auf den Straßen, im Fernsehen bezeichnet sich Ayatollah Khomeini als ‚Führer der Revolution‘. Todeskommandos griffen Genossen auf, diese Kommandos hatten ein Freibrief zum Töten. Das Gerücht, Peymans Bruder sei einer von ihnen, war wahr: er selbst brüstete sich damit… Bis in den privaten Bereich hinein sollte die neue Unterdrückung bald reichen: Hochzeiten und Feiern wurden schnell stiller und unauffälliger, das Straßenbild verlor seine Farbe und wurde grau. Die Revolution hatte gewonnen – und doch verloren. Es blieb wie schon vorher nur noch der Kampf im Untergrund übrig.

Bei den Treffen der Genossen war Beshad eine Genossin aufgefallen, lange hat er gebraucht, bis es ihm gelang, ihren Namen zu erfahren, man redete sich ja nur mit Decknamen an. Literaturbegeistert war sie, die bei ihm, dem Revolutionär, Gefühle weckte, die ein Revolutionär eigentlich nicht haben sollte….

Nahid, 1989, deutsche Kleinstadt

Sie sind mittlerweile in Deutschland, Nahid, Beshad und ihre zwei Kinder, Laleh, die Tochter und Morad, der Sohn. Peyman, der selbst ins Gefängnis geworfen wurde, hatte sie noch gewarnt, zur Flucht geraten. So hatten sie sich entschlossen, zu gehen und ihre Heimat zu verlassen. Der Familie spielten sie vor, sie führen nach Syrien, zum Einkaufen… über Istanbul kamen sie nach Deutschland, es muss in der zweiten Hälfte der 80er Jahre gewesen sein. Jetzt warten sie auf den Bescheid ihres Asylantrages, sprechen schon recht gut deutsch, auch wenn es immer mal wieder hakt mit dieser Sprache, die so hart ist und lieblos. Die die Musik nicht hat wie das Persische. Wie verschieden klingen die Gedichte Goethes und Hafis´, auch wenn sie beide von der Liebe handeln…. Sie haben Freunde haben gefunden (oder eher Bekannte), Ulla und Walter, ökologisch orientierte Linke, die auch „demonstriert“ haben und bei Sitzblockaden auf die andere Seite der Gleise getragen wurden. Nahid vergleicht dies in Gedanken mit dem, was ihnen passiert wäre, wenn…. Ulla und Walters Aufbegehren wirkt ein wenig wie Kinderspiel für sie….

Sie, Nahid und Beshad – wo ist ihr Selbstbewusstsein, ihr Stolz? Gewichen der Unsicherheit in ihrer neuen Lage. Zwar spricht Nahid deutsch, aber nicht immer sind ihr alle Bedeutungen klar, die Konnotation fehlt, sie kann oft nicht einordnen und bewerten. Ihre Sozialisation ist iranisch, nicht deutsch…. Immer wieder die Gedanken an früher, an ihr Leben in Teheran, an die Familie, die kurze Zeit der Hoffnung, an die Flucht über die Türkei, die sie, die Kommunisten, in die BRD führte (noch war die Mauer nicht gefallen, wir befinden uns immer Sommer 1989). Die Hoffnung auf den Tod Khomeinis, Heimweh, Unsicherheit und ein angeknackstes Selbstbewusstsein….

Laleh, 1999, deutsche Kleinstadt und Teheran

… das sie „klein“ macht für die Kinder, für Laleh, die Tochter und Morad, den Sohn, das sie zum bebrillten Paar macht, das auf dem Sofa sitzt und Nachrichten schaut…

Erfolgte die Sozialisation von Nahid (und Beshad) im Iran, so gilt für ihre Tochter das umgekehrte: sie wächst in Deutschland auf, mit deutschen Freunden, geht in eine deutsche Schule, dolmetscht für ihre Eltern, erledigt den offiziellen Schriftverkehr mit Ämtern und z.B. Versicherungen. Sie ist sechzehn Jahre alt und hat mit David einen Freund, undenkbar wäre dies im Iran, egal zu welcher Zeit…

Zu dritt, die drei „Frauen“ der Familie Hedeyat, fliegen sie nach Teheran: Nahid, Laleh und die Jüngste, Tara. Beshad und Morad bleiben in Deutschland, der Vater befürchtet, daß man ihn immer noch einsperren würde, würde er versuchen, in den Iran zu reisen.

Die Familie empfängt die drei mit grenzenloser Freude und Liebe, es ist ein so unterschiedliches Leben zu dem in Deutschland. Zudem unterscheiden sich das private und das öffentliche Leben sehr, Frauen dürfen nur nach strengen Vorschriften gekleidet auf die Straße und Teheran ist laut, chaotisch, dreckig, versmogt und erfüllt von unendlicher Hitze…

Hier ist es Laleh, die sich unsicher fühlt, der oft die richten Worte und Phrasen fehlen, die die Rituale der Begrüßung, der Unterhaltung und des Abschieds lernen muss. So wie in Deutschland die Mutter, so verstummt hier sie hin und wieder aus Sorge, etwas falsches zu sagen oder zu machen. Nahid dagegen ist hier im Kreis der Familie sofort wieder zu Hause, kennt sich aus, gibt sogar problemlos die Verantwortung für Tara ab an die unzähligen Tanten, die sich darum streiten, sie in ihre Obhut nehmen zu dürfen….

Wer ist dieser Nima, mit dem sie telefonieren muss, weil ihre Cousine sie ans Telefon schickt? Er scheint sie zu kennen, sie dagegen… merkt erst sehr spät, daß dies der Sohn von Peyman ist, dem besten Freund des Vaters. Peyman lebt nicht mehr, wurde im Gefängnis getötet…. Sie besuchen seine Frau bzw. Witwe, die Stimmung ist gedrückt und niedergeschlagen, Simin ist krank, muss Tabletten nehmen, hatte versucht, sich zu suizidieren. Offen wird dies nicht ausgesprochen, so ein Geheimnis, lernt Laleh, erfährt man nur, wenn man nachts vom Flüstern der Frauen geweckt wird und lauscht. Jeder hier hat ein Geheimnis, hinter den Oberflächen verbergen sich die Schicksale oder auch anders herum: die Schicksale verbergen sich hinter Oberflächen….

Morad, Deutschland, 2009

Auch der dreiundzwanzigjährige Morad ist noch im Iran geboren, spricht auch noch persisch, kann es jedoch nicht mehr lesen. Er ist Student, Geografie, aber kein sehr fleissiger, mit seinem Kumpel leert er so manche Flasche und wacht dann am nächsten Morgen verkatert auf. Manchmal träumt er vom Iran, einmal war er dort, von Taxifahrten dort, es sind keine schönen Träume, sie machen ihm Angst…

Immer noch zwischen den Welten umherirrend sucht er seinen Weg und seinen Platz, etwas, was Laleh, seine Schwester gefunden hat: Einser- Abitur, Einser-Diplom, Architektinnenkarriere. Jetzt trägt sie ein Kind unterm Herzen, dessen Status wird, so Morad, endlich geklärt ist, von Anfang an.

Nahid, seine Mutter ruft ihn oft und regelmäßig an, erkundigt sich nach ihm und seinem Leben, von dem er nichts verrät. Ja und Nein, Schwindeleien und Ausreden… mit dem Vater telefoniert er so gut wie nie, mit dessen bedächtigen, alles abwägenden Art und Weise kommt er nicht so klar…

Die Demonstrationen verlaufen parallel: Morad und seine Kommilitonen demonstrieren gegen die Erhebung von Studiengebühren, im Iran ist die „Grüne Revolution“ ausgebrochen [4]. Wieder dieses „Kinderspiel“ hier gegen den tödlichen Ernst dort…. Nima, der Sohn Peymans, ist verschwunden, man weiß, was das bedeuten kann, schon einmal war er im Gefängnis, wurde zwar entlassen, durfte aber danach nicht mehr studieren… In Deutschland wandern die Nachrichten aus dem Iran nach ein paar Tagen ans Ende der Sendungen, immer die gleichen Bilder, sie büßen an Unterhaltungswert ein, werden auf youtube zusammengeschnitten und mit aktueller Musik unterlegt. Jacko gibt den Ton an: Beat It! Just Beat It!

Einmal war Morad im Iran, die Familie seines Vaters, die auch seine ist, zu besuchen. So herzlich und wie ein lange Vermisster er auch empfangen und aufgenommen worden war, so fühlte er sich doch fremd in diesem Land der Verbote. Er scheut davor, über Facebook Kontakt zu seiner Familie im Iran aufzunehmen, eine Freundin muss ihm ein Profil einrichten, bis er sich endlich traut.

Tara, Tankstelle in Brandenburg, viele Jahre später…

.. sind als Epilog noch ein paar Seiten einer politischen Hoffnung gewidmet. Mit Parastou, ihrer Nichte am Steuer (dem Kind von Laleh?, also ist diese Passage wohl mindestens achtzehn Jahre später angesiedelt als der Text um Morad) erleben wir Tara aus dem gemeinsamen Urlaub der beiden zurückkommen und in der Tanke die Schlagzeilen lesen, daß im Iran die Herrschaft der Mullahs wohl beendet ist. Ich rufe Oma und Opa an, sagt Parastou, ich [i.e. Tara] lasse den Motor laufen und denke, Mach das, Parastou. Wenn die beiden überhaupt noch zu Hause sind. Und nicht schon längst auf dem Weg zum Flughafen. 


Shida Bazyar weiß, wovon sie schreibt. Nachts ist es leise in Teheran ist kein autobiographischer Roman, aber ihre Biographie und die ihrer Familie spielen natürlich eine große Rolle in diesem Buch [1]. Man merkt es ihren Schilderungen, ihren Beschreibungen an, wie sehr sie sich in die Lage ihrer Protagonisten einfühlen kann, wie sehr sie auch auch an eigene Erlebnisse erinnert wird, bzw. wie sie diese hier in ihren Roman einflicht. Damit geben die Schilderungen Innenansichten wieder, sie beschreiben nicht von aussen gesehene Situationen und Lebensumstände, sonder (aus erster Hand) die Eindrücke, die Ängste, Unsicherheiten und Hoffnungen, die die Protagonisten selbst fühlen.

Es wird deutlich, daß zwei Kräfte an ihnen zerren: das Ankommen im neuen Land, sprich: das Erlernen der Sprache, des sozialen Umgangs mit anderen, das Bewältigen der bürokratischen Vorgänge, in summa: der Alltag, der gelebt und manchmal, oft, bewältigt werden muss mit all seinen Schwierigkeiten. Dem steht die Hoffnung gegenüber, wieder zurück gehen zu können, wenn… ja, wenn hier z.B. Khomeini nicht mehr leben wird. Aus der Rückschau sind dies naive Vorstellungen, als ob sich der durch den ‚Führer der Revolution‘ ins Leben gerufene Apparat nicht schon lange selbstständig gemacht hätte.. aber wer kann es den Protagonisten/Emigranten verdenken… sie sind Iraner und wollen es bleiben.. so dauert es bei Hedeyats lange, bis die Planung eines in der Zukunft liegenden Urlaubs andeutet, daß man sich doch auf einen längeren Aufenthalt einstellt.

Sehr klar kommt in der Darstellung Bazyar auch heraus, wie sich die Emigration auf die „Aussendarstellung“ der Protagonisten auswirkt: sie, die sich im Heimatland als Revolutionäre selbstbewusst und mit klarem Ziel vor Augen bewegten, werden hier zu Bittstellern, zu Menschen, die auf ihre Kinder angewiesen ist, die für ihn übersetzen – eine Umkehrung der für sie natürlichen Hierarchie. In einer Szene beschreibt Bazyar wie eine Freundin Lalehs in der Elternsprechstunde die Dinge für ihre Eltern übersetzen muss, die sie ihnen als Tochter verschwiegen hat…. Eine einfache Ankündigung deutschen Nachbarinnen wie „Wir kommen dich morgen zum Kaffee besuchen!“ wirft ungeahnte Probleme auf: Iraner sind Teetrinker, muss Nahid jetzt Kaffee kaufen oder trinken die deutschen Frauen auch Tee? Natürlich ist sie viel zu unsicher, zu fragen….

Alte, ausrangierte Pressplattentische, wacklige Stühle, Plastiktischdecken, abgeschabte Sofas…. auch Scham anderen gegenüber Besuchern (und sich selbst) über die Verhältnisse, in denen man hier leben muss. Die Menschen hatten im Iran im sozialen Status, es ist für sie ein gesellschaftlicher Abstieg, mit dem sie sich erst arrangieren müssen. Sie sind Bittsteller geworden, abhängig von anderen, müssen monatelang, möglicherweise noch länger, auf den Bescheid zu ihrem Asylantrag warten.

Den Kindern finden sich leichter zurecht, sie lernen die Sprache des neuen Landes leichter, sie gehen in den Kindergarten oder in die Schule, haben auch deutsche Freunde. In einem Interview schildert Bazyar ihr eigenes Schicksal [1], daß sie in Hermeskeil die einzigen Iraner waren, von daher war der Anreiz, deutsch zu lernen, deutlich größer als in Städten, in denen sich eine „Community“ von Exilanten aus gleichen Staaten bilden kann.  Aber auch für die Kinder ist die Situation ungewohnt: sie, die zu Hause zu gehorchen hatten werden hier zu denen, die für ihre Eltern bei Amtsgängen etc pp unentbehrlich sind…. Dafür sind Kinder verstärkt dem Sozialisationdruck einer anderen Kultur unterworfen, einer Kultur zudem, die ihnen viel mehr Freiheit zubilligt, mit Chancen und Gefahren – andererseits aber auch einem hohen Konfliktpotential mit den Eltern, die noch die Vorstellungen ihren Herkunftslandes verinnerlicht haben [2].

Shida Bazyar hat einen Roman vorgelegt, der rundum gelungen ist und beeindruckt – der aber nie wehleidig oder klagend daher kommt. Wenn ich etwas anmerken müsste, dann wäre dies allenfalls die Tatsache, daß alle vier Figuren, denen sie in ihren Kapiteln eine Stimme verleiht, in recht ähnlicher Sprache reden bzw. denken. Allenfalls Morads Duktus wirkt passagenweise etwas forscher als der der übrigen Protagonisten. Ich habe das aber jetzt im Konjunktiv geschrieben, schieben wir diese Anmerkung also ganz weit nach hinten, gegenüber allem anderen fällt sie nicht ins Gewicht: Nachts ist es leise in Teheran ist ein absolut empfehlenswertes Buch.

Links und Anmerkungen:

[1] zur Autorin gibt es noch nicht so viele Daten im Netz zu finden, aber Interviews
mit der Autorin wie diese hier:
http://www.tagesspiegel.de/…poebeln/13308950-all.html
https://guenterkeil.wordpress.com/…shida-bazyar-…/

geben doch ein paar Auskünfte über die junge Frau, die offensichtlich gerne und toll lacht…
[2] Wer Zugriff hat auf das Magazin der ZEIT (vom 14. April, No. 17) hat, findet dort einen sehr schönen Aufsatz von Annabel Wahba (Was passiert, wenn arabische Männer nach Deutschland kommen?), in der sie ihre Jugend und das Erwachsenwerden  in Deutschland beschreibt, das immer mit der Herkunft ihres Vaters aus Ägypten umgehen musste.
[3] vgl. z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Evin-Gefängnis
[4] Wiki- Beitrag zur „Grünen Revolution“ im Iran:  https://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_nach_den_iranischen_Präsidentschaftswahlen_2009

Interessant ist auch folgender Text eines iranischen Emigranten, der bei einer ähnlichen Ausgangslage der Protagonisten in Umfang und Art völlig unterschiedlich ist:

Kader Abdolah: Die Krähehttps://radiergummi.wordpress.com/2016/04/06/kader-abdolah-die-kraehe/

Diese Buchvorstellung des Romans: Nachts ist es leise in Teheran ist auch als podcast im literatur RADIO bayern online zu hören:  https://www.machdeinradio.de/radiobeitrag….teheran.html

Shida Bazyar
Nachts ist es leise in Teheran
diese Ausgabe: KiWi, HC, ca. 288 S., 2016

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9 Responses to “Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran”

  1. Claudia Says:

    Ja, da hat der Roman Dir also auch sehr gut gefallen. Schön, noch einmal mit Hilfe Deines Beitrages in Leseerinnerungen schwelgen zu können.
    Viele Grüße, Claudia

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  2. karatekadd Says:

    Ich habe den Roman mit immer mehr Begeisterung gelesen und weiß momentan gar nicht, was ich nach dieser sehr gelungenen Buchbesprechung im eigenen Blog noch schreiben soll. 😉

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  3. Silvia Says:

    Die Autorin liest bald in Köln. Ich muss mir wohl doch noch eine Karte besorgen.

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  4. antetanni Says:

    Danke für diese Buchempfehlung. Ich habe bald Geburtstag und den Titel schon auf meine Wunschliste geschrieben.

    Viele Grüße ♥ Anni

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  5. […] Euro 2016 zu schauen… Und doch ist meine Lese-Wunschliste um ein weiteres Buch angewachsen: *Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran*. Ich habe es im Blog *radiergummi.wordpress.com* entdeckt und die Rezension hat mich neugierig auf […]

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  6. […] von Literaturleuchtet und Aus.gelesen haben schöne Besprechungen geschrieben, Buchrevier hat ein Interview mit der Autorin […]

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  7. […] Weitere Rezensionen auf anderen Blogs Das graue Sofa Novellieren Aus.gelesen […]

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