Josef Formánek: Die Wahrheit sagen

13. April 2016

mares cover

Josef Formáneks Buch Die Wahrheit sagen verspricht einen „Brutalen Roman über die Liebe zum Leben“. So auf dem interessant als Pictogramm gestalteten Cover des 2008 in Prag und jetzt im neu gegründeten Verlag Gekko World auch auf Deutsch erschienen Romans des tschechischen Schriftstellers, Journalisten und Globetrotters Josef Formánek, der in Tschechien kein Unbekannter ist [1].

Die Handlung des Romans ist nach einem wahren Leben gestaltet. Es ist das Leben des seltsamen Alten, der in einer Hütte auf einem Müllberg haust. Eine Behausung, in der der Erzähler, der immer wieder im Einschüben selbst Figur des Romans wird und dem der Autor den Vornamen Josef gegeben hat, womit suggeriert wird, er sei es selber, der mit dem Alten spricht, ihn antrifft.  Es ist in der Tat ein Leben, das eines Berichts würdig ist, nennen wir also den Namen des alten Mannes, den er im Roman trägt: Bernhard Mares.

Aber bevor ich mich ihm widme, noch ein kurzes Wort zum Erzähler. Auch er Journalist wie der Autor, stößt eines Nachts zufällig auf diese genannte Behausung und prompt kam mein trunkenes Hirn zu den verrücktesten Schlussfolgerungen, denn wenn ich bei Tag und nüchtern an der Müllkippe vorbei gekommen war, hatte ich nie eine menschliche Behausung entdeckt. Der Alkohol also ist das Problem unseres Erzählers, der an diese Hütte klopft, offensichtlich zum richtigen Zeitpunkt, denn nach einem Beschnuppern und einigen Schnäpsen wird der alte Mann zugänglicher. Schweigen hat seine Zeit, Reden hat seine Zeit. […] Du wirst das begreifen, wenn ich alles erzählt habe. […] Du bezahlst mit der Wahrheit. Wahrheit gegen Wahrheit. Du hilfst mir, jemanden zu finden. […] Sophie Rubinstein […] Diese Hütte – bevor sie niedergebrannt und wieder aufgebaut worden ist – war so etwas wie unser Liebesnest.

Mit Sophie greifen wir aber schon weit voraus, denn noch ist Bernhard Mares auf dieser Erde nicht angekommen. Daß dies geschah, dafür sorgte die Mexikanerin Rosa Maria Mares, die, um gesellschaftlich zu reüssieren, als junge Frau von Mexiko nach Wien kam, dort in einer Sylvesternacht von einem Stenz mit unbedeutender Existenz in einem unbedachten Moment geschwängert wurde und das Ergebnis dieses kurzen Sinnestaumels inmitten eines Schwalls Fruchtwasser in einer Wiener Tram auf die Welt brachte. Den Wurm in die Weste eines Mitpassagiers gewickelt, verliess Rosa Marie Mares die Tram an der nächsten Station, die Kirche, an der sie vorbeikam, kam ihr gerade recht und mit einem Zettel, auf dem der Name des Jungen, Bernhard Mares, stand, deponierte sie das Bündel auf der dortigen Treppe.

Wo es dann kurze Zeit später Pfarrer und Küster fanden. Und sich in den kaum geborenen Knaben verliebten. Was jetzt im Roman folgt, ist eine ganz wunderschöne Passage über diese drei Menschen, in der ferner ein leichtes Mädchen mit milchvollen Brüsten eine Rolle spielt, sowie auch die Heilige Magdalena und eine gewisse Frau Richter. Jedenfalls kam Bernhard kurze Zeit später in die Obhut der in Trebitsch (heute Tschechien) wohnenden Schwester des Küsters, die ob ihres Aussehens nie ernsthaft umworben worden war und sich glücklichst auf das Findelkind stürzte. Womit sie wiederum die Eifersucht ihrer besten Freundin provozierte, die die Behörden auf die unklare Herkunft des Kindes aufmerksam machte, um derart die reduzierte Aufmerksamkeit der Freundin wieder auf sich zu lenken, was sicher der Fall wäre, wenn das Kind weg käme. Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, kam das Kind tatsächlich weg, in eine Waisenhaus nämlich – gegen den erbittersten Widerstand der Pflegemutter, die für sich in ihrer Verzweiflung nur noch einen Ort sah, von dem aus sie ihr „Bernhardchen“ schützen konnte. Am Ende standen also nur noch Verlierer auf der Bühne dieser Leben.

Das Waisenhaus, wie so oft ein trauriger Ort. Ein Freund, mit dem er sich, der Literatur sei Dank, hinwegträumt, in andere Welten fantasiert, nach Südamerika beispielsweise, Heldengestalt annimmt. Und wird beim Versuch, weitere Bücher zu klauen, vor allem solche, die (pubertär gesehen) wirklich interessant sind, erwischt. Oberin Dulcina greift daraufhin in seine… ach, lassen wir das hier im Dunkeln ungesagt, jedenfalls war er hinterher rein technisch gesehen, aufgeklärt… Am Ende der Waisenhauskarriere (als der Freund Rudy schon lange von seiner Mutter, die ab und zu Männer für die Heimarbeit mit nach Hause brachte, wieder abgeholt worden war) der Wunsch, in´s Priesterseminar zu kommen – abgelehnt, da unehelich.

Unentschlossen fängt Mares in Krems eine Bäckerlehre an, als ihn das Plakat der SS jedoch mit dem Wort „Familie“ lockt . Dazugehören, nicht ausgeschlossen sein – ein verlockender Gedanke. So landet unser Protagonist als Fahrer bei einer SS-Versorgungseinheit in Russland und macht dort die Erfahrung des Grauens und der Gräueltaten. Wird er schuldig, ist er schuldig? Er sieht Tote ohne Ende, auch Ermordete. Freunde gewinnt er keine, nachdem die beiden einzigen Kameraden, die er „Freund“ nennen würde, erschossen worden sind. In Träume flüchtet er sich, dort erscheint sie ihm, die elfengleiche Frau, die ihm immer näher kommt, je öfter er von ihr träumt.

Die Niederlage der Nazis liegt in der Luft, aber er muss noch mit seinem LKW aus einem Nebenlager von Mauthausen Uniformhosen holen. Und dort sieht er sie, im Schlamm kriechen vom Unterscharführer getreten und bespuckt… Sophie Rubinstein, seine Traumfrau. Mit den Wölfen heulen: er säuft mit dem Unterscharführer, freundet sich mit ihm an und bittet sich diese Frau zum **** auf den Heuboden aus. Sie wird ihm gewährt.

Er liebt sie und sie? Sie sieht in ihm die winzig kleine Chance, zu überleben ….

Nach dem Krieg sollten sie sich noch einmal treffen, in Krems, Bernhard trägt mittlerweile eine russische Uniform, die Russen hatten ihn als Dolmetscher eingestellt. Nein, Sophie liebt ihn nicht, und auch die Vergewaltigung durch seine beiden Begleiter bzw. Aufpasser, einem Kalmücken und einen Polen, kann er nicht verhindern. Für Sophie eine Karthasis, sie erträgt es klaglos, schaut nur noch nach vorne…

… und auch seine Karriere als Dolmetscher ist vorbei, als er erkannt wird – von einer der jungen Frauen, die er im Krieg, nun ja, kennen gelernt hatte und die jetzt ihren neuen Begleitern von NKWD völlig unbedarft erzählt, natürlich kenne sie Berhard, der sei doch im Krieg bei der SS gewesen und habe sie besucht….

Die folgenden Jahre können wir kurz halten, sie dauern zwar lang, sind aber von außen betrachtet, weitgehende monoton und eintönig: Mares verbringt Jahre, Jahrzehnte in Gefängnissen und Lagern. Unterbrochen von kurzen Episoden der Freiheit, sei es eine durch Amnestie (1960), oder weil eine seiner zahlreichen Strafen und Strafverlängerungen abgelaufen war. Und doch: das wahrscheinlich glücklichste Jahr seines Lebens sollte in diesen Zeitraum fallen und das hat mit Sophie zu tun, der Liebe seines Lebens, die ihn am Leben hält.

Die Wahrheit – sie ist es, die ihn im Gefängnis das Leben rettet, nur ein Verrückter kann es sein, der sie ausspricht, einer, für den eine Kugel nicht lohnt, ein Hofnarr sozusagen. Draußen bringt die gleiche Wahrheit ihn in Schwierigkeiten und führt ihn immer wieder zurück in die Gefangenschaft…. genauso wie seine nicht sehr durchdachten und geplanten Versuche, das Land, in dem er anscheinend nichts (außer Sophie) verloren hatte, zu verlassen..

Bernhard passt sich nicht an, provoziert die Wärter und den Gefängnisdirektor, sitzt oft in Einzelhaft, heiratet einen Mitgefangenen, der ihn gegen sexuelle Dienstleistungen vom Ermordetwerden verschont, hungert sich fast zu Tode, sechs Schritte rechts, sechs Schritte links, sammelt Sprüche und Weisheiten in einem Kassiber, den er im Rektum versteckt, malocht unter schlimmsten Bedingungen unter anderem im Uranbergwerk, liest die gesamte Gefängnisbibliothek, bis er sich juristisch besser auskennt als sämtliche Beamten, die Grußpflicht entfällt beim Freigang – es nutzt ihm wenig, ins Loch, ins Loch, ins Loch.

Die letzten Jahre hockt er mit einem ehemaligen General in einer Zelle. Der verspricht bei seiner Entlassung, das Rote Kreuz einzuschalten und wirklich, auf diesem Wege kann Bernhard Mares nach zwei Jahrzehnten als letzter Kriegsgefangener die Tschechoslowakei in Richtung Bundesrepublik verlassen. Er geht nach Hamburg, erwirbt dort ein kleines Restaurant und die abgehalferte Hure Gitty wird seine Freundin, eine Art von Liebe entwickelt sich mit der Zeit. Mares kommt zu viel Geld, ganz unverhofft und er findet die mögliche Adresse seiner Mutter, an die er immer öfter denken muss und auf die er große Wut verspürt, heraus.

In Venezuela gefällt es ihm, auf dem jüdischen Friedhof findet er das Grab der Rosa Maria Mares. Der Dschungel, die Träume des Waisenkindes in Trebitsch fallen ihm wieder ein, des Kindes, das die unerforschten Wälder Südamerikas durchstreifen wollte…. er bleibt, gibt nach einigen Jahren das kleine Hotel, das er an der Küste geführt hatte, wieder auf und kehrt nach Europa zurück. Der Versuch, mit Gitty dort weiterzumachen, wo er sie verlassen hatte, scheitert, so betreibt er eine Tankstelle, ein Restaurant, später dann organisiert er Ausflüge für Rentner. Aber alles läßt ihn unbefriedigt und schließlich sucht er seine wahre Bestimmung im Leben: Sophie. Doch auf die Zeitungsanzeige meldet sich niemand und so geht er zurück nach Aussig, in die alte Zeit, und baut dort, wo er sich früher mit Sophie getroffen hatte, eine neue Laube. Auch wenn diese nun auf dem Gipfel des örtlichen Müllplatzes thront…

… somit schließt sich der Kreis, denn just hier treffen sich der Erzähler und der alte, zornige Mann und Formánek springt mit seiner Geschichte in die Jetzt-Zeit hinüber. Ab hier wird der Journalist und Erzähler, eine Figur mit dem Namen Josef Formánek (wobei ich nicht entscheiden kann, ob diese Mann mit dem Autoren identisch ist…), zur gleichberechtigten Figur in der Handlung.

Die Schilderung des Lebens von Bernhard Mares ist nicht spurlos an Josef Formánek vorbei gegangen. Er hat seine eigenen Probleme, den Alkohol nannte ich schon und dies „Problem“ zu nennen ist eigentlich euphemistisch verniedlicht. Dieses wundersame Leben Mares´ hat ihn zum Nachdenken gebracht, hat ihm sein eigenes Schicksal verdeutlicht und gibt ihm Mut für seine Zukunft. In einem langen Brief, einer Art Lebensbeichte, schreibt der Weltenbummler, der Formánek ist [1], Benny von seiner Hilfe, die er vor Ort in Indonesien nach dem verheerenden Tsunami leistet, von dem, was er dort erlebt hat und was er selbst in dieser Katastrophe empfindet…..

Aber noch ist Bennys Geschichte nicht zu Ende, der Preis, den Josef zu entrichten hat, fehlt noch… Sophie Rubinstein….


Die Wahrheit sagen ist eine weit ausholende Darstellung eines Lebens, das immer gegen den Strom gelebt worden ist. Ohne Mutter groß geworden, der einzigen Frau, die das Kind liebte, brutal entrissen und in ein Waisenhaus gesteckt, verliebte er sich als junger Soldat und SS-Mann in ein Traumbild, das sich ihm eines Tages materialisiert in personam der Sophie Rubinstein. Diese Frau ist mehr als eine Liebe für ihn, sie ist eine Art Göttin, die er anbetet, bedingungslos, sie beziehungweise seine Sehnsucht nach ihr, ist sein Lebenselexier, ist das, was ihn immer wieder ins Leben zurückholt und aufrecht hält. Auf ihre Briefe zu warten, darauf, sie noch einmal wieder zu finden, noch einmal zu treffen, ist ihm Antrieb zum Leben – lebenslang. Daß Sophie diese Liebe nicht erwidert, denn auch als es Bernhard für ein gewisse Zeit gelang, sie zum Wiederlieben zu verführen, war diese ihre Liebe ein potemkinsche, eine Fassade, hinter der nichts stand, was dem Gefühl Bernhards entsprach, all dies störte Benny nicht. Erst ganz am Ende seines Lebens, als alter, zorniger Mann begriff er die Aussichtslosigkeit seines Begehrens….

Die Gespräche zwischen Bernhard Mares und Josef Formánek sind eine Rückblick auf ein Leben und eine Bilanz. Bernhard ist gequält von seinem Gedächtnis, er kann nicht vergessen, die Fragen von Josef quälen ihn, zwingen ihn, sich zu Erinnern – nicht immer erträgt er dies gut, oft wird er unwirsch und grob, fängt an zu schimpfen, manchmal verfällt er in Gedankenstarre. Es ist ein Leben, das eingebunden ist in große Umwälzungen des Jahrhunderts, in den 2. Weltkrieg, in die Aufteilung der „Welt“ in die zwei Blöcke und seiner Existenz auf der „falschen“ Seite des Eisernen Vorhangs, auf der er zwei Jahrzehnte in einem unmenschlichen System inhaftiert ist. Er wird gequält, schikaniert, gefoltert, ausgebeutet, er ist ins Räderwerk der Weltgeschichte gefallen, die ihn zu zermalmen droht. In der Schilderung der Haft Bernhards ist der Roman also auch eine Abrechnung mit dem damaligen System, für das der Mensch als Mensch nichts zählte. Was hält ihn aufrecht? Die Liebe, Sophie, seine Träume, seine Renitenz auch, die ihn nie aufgeben läßt, das Leben an sich, das er einfach nicht verlieren will. Möglicherweise auch die offenen Fragen, die es für ihn bereit hält: wer ist meine Mutter, sind meine Eltern, wer also bin ich? Warum war mir kein anderes Leben beschieden als das im Waisenhaus und im Krieg? Auf die eine oder andere dieser Fragen findet er Antworten, auf manche nicht…. mit ihnen, den Fragen, die antwortlos im Raum schweben und die die Träume der Nacht beleben, muss man, muss er zu leben lernen.

Ein Mensch kann nicht der Lebensgeschichte eines anderen zuhören und sie anschließend niederschreiben, ohne an sein eigenes Leben zu denken. Parallelen zeigen sich, oder auch Unterschiede, eigene Erlebnisse werden klarer und deutlicher, Verdrängtes drängt ans Licht, die Fragen an das Leben gleichen oder unterscheiden sich… so rückwirkt Bernhards Geschichte auf das Leben des Journalisten, indem es ihn zum Nachdenken zwingt, vielleicht sogar dazu, Konsequenzen zu ziehen. Immer mehr verschränken sich die beiden Biographien dieser über mehrere Jahre dauernden Beziehung, doch letztlich bleibt die eine Frage immer offen, nach dem Sinn des Lebens, denn es gibt viele Antworten wie menschliche Schicksale. Wir müssen selbst dahinterkommen. Dem Leben selbst eine Antwort geben. Es mit Sinn füllen, einem Sinn, der unsere Seelen vorwärtstreibt wie der Wind die farbigen Ballons der alten Ballonfahrer….


Das Cover, zwei Profile, die miteinander und gegeneinander reden, im rechten Profil ein angedeutetes Fragezeichen, im linken eine S-Rune, die eine eindeutige Assoziation auslöst; diese beiden Symbole kennzeichnen die beiden Protagonisten. Die anderen Zeichen auf dem Cover sind ebenfals interpretierbar, die drei schwarzen Punkte über dem Journalisten beispielsweise könnten daraufhinweisen, daß er noch blind (für das Leben), die beiden Kreis am unteren Rand auf die Verschränkung von Lebenskreisen… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die zwei Protagonisten finden sich jedenfalls in zwei Erzählsträngen wieder. Der eine, größere betrifft das Leben von Mares, der andere spielt in der Jetztzeit und schildert die Interaktionen der beiden Männer bzw später dann die Auswirkungen der Bekanntschaft auf den Journalisten Josef Formánek. Den Kapiteln, elf an der Zahl plus eine Einleitung, so wie wichtigen Abschnitten sind Sprüche vorangestellt, wir können davon ausgehen, daß sie aus der Sammlung Mares´ stammen, sie weisen auf den Charakter, die Aussage des nachfolgenden Abschnitts hin.

Die Sprache Formáneks ist voller Bilder, sie ist poetisch, kraftvoll, scheut nicht die Darstellung von Details. Das Lesen des Romans ist ein Vergnügen, er packt und trägt einen durch seine Geschichte, die voller Liebe ist und voller Grausamkeit, voller Hoffnung und voller Ungerechtigkeiten. Und die gekrönt wird von einem alten, zornigen Mann in einer Hütte auf einem Müllberg, der in einem versoffenen Journalisten einen Seelenverwandten findet, einen Freund, der ihn die letzten Schritte begleitet, nachdem die große Fata Morgana seines Lebens endgültig geplatzt ist und damit auch der Antrieb, selbst weiter zu leben.

Ein wenig leid getan hat mir die Tatsache (aber die Zeiten, in denen der Großteil der Handlung spielt, waren halt nicht so), daß der verschmitzte Humor, der den Abschnitt, in dem der Neugeborene in der Obhut von Küster und Pfarrer so köstlich zu lesen machte, im Verlauf des Romans keinen Platz mehr fand. Wohl muss man hie und da noch über die Absurditäten des Lebens, das sich Mares bot, kopfschüttelnd lachen, aber das unbeschwerte, freudvolle Lachen dieser einen Passage, das ist dies nicht…. anyway:

….. Do it. Read it! You will like this novel very much – like me!

Links und Anmerkungen:

[1] Wiki-Beitrag zum Autoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Formánek
[1b] interessant auch noch dieser schon etwas ältere Beitrag aus dem Jahr 2010: Teresa Stelzer, Iris Keller: Leipziger Buchmesse: Tschechische Autoren hoffen auf deutsche Übersetzung – so auch Formánek; in: http://www.radio.cz/de/rubrik/kultur/leipziger-buchmesse-tschechische-autoren-hoffen-auf-deutsche-uebersetzung-so-auch-formanek. Hat dann wohl doch nicht geklappt mit den deutschen Verlagen….
[2] zum etwas theatralisch gehaltenen Trailer (auf youtube)

Literaturgeflüster gibt in ihrer Besprechung des Buches (https://literaturgefluester.wordpress.com/…sagen/) einen Link zum Gefangengenmassaker von Krems-Stein, das ich in meiner Buchvorstellung zwar nicht erwähne, das aber im Roman beschrieben wird: https://literaturgefluester.wordpress.com/2015/03/20/april-in-stein/

Josef Formánek
Die Wahrheit sagen
Übersetzt aus dem Tschechischen von Martin Roser
Originalausgabe: Mluviti pravdu, Prag, 2008
diese Ausgabe: Gekko World, HC, ca. 480 S., 2016

Ich danke dem Verlag für die Überlassung eines Leseexemplars.

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5 Responses to “Josef Formánek: Die Wahrheit sagen”

  1. wildgans Says:

    Das klingt zu heftig, als dass ich es ohne Bedenken lesen möchte. Doch meine Neugier auf so viel Leben gegen den Strom will…
    Danke!

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  2. wildgans Says:

    Und warum ist das Buch nirgendwo zu bekommen???

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  3. […] “aus.gelesen” hat es schon gelesen und auf der Rezension kann man auch einen Link zur Leipziger Buchmesse finden, wo Josef Formanek am Stand der Tschechen gelesen hat und gehofft wird, das das Buch bald eine deutsche Übersetzung findet. […]

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