Sybille Bedford: Ein Vermächtnis

15. November 2015

Wenn das so weitergeht, fange ich ja glatt noch an, ein Liebhaber englischer Gesellschaftsromane zu werden…. erst Nancy Mitford mit ihrer wunderbaren Geschichte von den Englischen Liebschaften [2], dann jetzt Sybille Bedford [1] mit ihrem (ebenfalls mit autobiografischen Elementen durchsetzten) Ein Vermächtnis, die zwar auf dem Kontinent spielt, aber diesen feinen, unterschwelligen englischen Humor aufweist. Fehlt eigentlich nur noch Evelyn Waugh… ;-)

Die Autorin, Sybille Bedford.. hier will ich Manfred Flügge zitieren, der ihr ein ganzes Kapitel seines Buches Das flüchtige Paradies [4] widmet: Sybille Aleid von Schönebeck wurde am 16. Mai 1911 in Charlottenburg geboren. Ihr Vater war der als Exzentriker beschriebene Generals Maximilian von Schoenebeck…. Aus einer ersten Ehe stammte ihre Halbschwester Maximiliane, deren Mutter jung gestorben war. … Ihre Kindheit verbrachte Sybille auf einem Schloß im Badischen, ihr Nachbar hieß Joachim von Ribbentrop. …. Sybille war ein unerwünschtes Kind, sie störte nur ihre Mutter, die jedes Jahr einen anderen jungen Geliebten wählte. … Eine Frau… die zwischen so vielen widersprüchlichen Erbschaften und Familiengeheimnissen lebte, konnte ihres Lebens viele Widersinnen nur schreibend versöhnen; aber auch dieser Weg war lang und hart. Erst 1953, mit 42 Jahren, gelang das literarische Debüt in englischer Sprache mit einem Roman über einen Skandal in der Familie ihres Vaters vor 1914: A Legacy.

Die Ehe Sybille Schoenebecks 1933 mit dem britischen Offizier Walter Bedford war eine Scheinehe, in Sanary-sur-Mer nach dem Beispiel der Ehe Erika Manns mit W.H. Auden arrangiert, um einen britischen Pass für sie zu besorgen, was nach einigen Schwierigkeiten auch gelang.

jules cover


Der Roman spielt im Zeitraum von 1870 bis 1914, also in der Zeit zwischen den beiden Kriegen, dem einen etwas kleineren und dem anderen, der zum ersten großen Weltenbrand ausufern sollte. Und er führt drei Familienschicksale zusammen, die durch ein einziges Ereignis, wenn man es genau nimmt, durch einen einzigen Tag, in Richtung Tragik und Unglück gelenkt werden. Es ist kein Schicksal, das jeden Tag an sich erinnert, wir werden es sehen, aber es ist eins, das unter der Oberfläche gärt, welches aber unter dem Teppich, unter den es seinerzeit gekehrt wurde, um kurzfristig Ruhe zu haben, darauf wartet, über die Familien hereinzubrechen.

Schauen wir uns erst einmal diese Familien an.

Da sind zuvörderst die Feldens, Landadel im Badischen, im Süddeutschen also, ein katholischer Landstrich. Der alte Baron wohnt mit seinen vier Söhnen in Landen, die Mutter ist früh verstorben. Die vier Söhne, das sind vor allem Julius, der uns als Hauptperson durch den gesamten Roman begleitet, das ist Johannes, ein jüngerer Bruder, der vom Vater (aber nicht nur von ihm, wie sich Jahrzehnte später erweisen sollte) geopfert wird. Dann sind da noch Gustav und Gabriel, letzterer ein frühes Opfer des Felden´schen Schicksals, über ersteren wird die Verbindung zur Familie des Grafens Bernin geknüpft, sein entscheidender Part an der Geschichte zeigt sich erst Jahrzehnte später.

Die Bernins, Nachbarn der Feldens, sind engagierter, die Familie ist stockkatholisch mit politischen Ambitionen, eine gefährliche Kombination. Die beiden Nachbarfamilien verstehen sich nicht besonders, einig sind sich der alte Graf und der alte Baron dagegen in ihrer Ablehnung der Liaison zwischen Gustav und Clara, der Tochter Bernins, die die Ehe eingehen wollen. Bei Clara ist es eine Anwandlung von Leidenschaft, die bei dieser stockstkatholischen Frau in ihrem ganzen Leben wohl nicht mehr auftreten sollte. Dann war da noch der ältere Bruder Conrad, der politische Karriere machte und es später bis zum Aussenminister bringen sollte, bis auch ihn die Schatten der Vergangenheit einholten.

Die dritte Familie lebt weitab von den Vorgenannten in Berlin. Arthur und Henrietta Merz gehörten zum jüdischen Großbürgertum von Berlin, … den Oppenheims und Mendelssohns und Simons, … Nachfahren jener Henrietta Merz, die mit Goethe und Mirabeau, mit Schleiermacher und den Humboldts befreundet gewesen war. … Diese Merz im letzten Quartal des 19. Jahrhunderts glichen ihrer Vorfahrin nicht, ihr Interesse konzentrierte sich einzig um das Wohlergehen der eigenen Familie; die Förderung von Kunst oder Wissenschaft, ein Engagement ausserhalb des Hauses in Voßstraße lag außerhalb ihres Denkens. Über Geld redete man in dieser Familie nicht, es war da, man gab es aus, um den Familienmitgliedern ein „auskömmliches“ Leben zu ermöglichen, wobei „auskömmlich“ hier eine etwas weitere Bedeutung umfasst als gewöhnlich.

Im Hause Merz leben viele Personen, zwar wird erklärt, in welchem Zusammenhang sie zur Familie stehen, sie sind aber bis auf einige Ausnahmen mehr oder weniger Statisten. „Edu“ ist zu erwähnen, ein leidenschaftlicher Spieler, dem große Verluste nichts ausmachen, sie gehören zum Leben dazu, man begleicht sie eben… es sei denn…. die wirklich starke Persönlichkeit im Hause, nämlich Sarah, seine Frau, aus industriellem Geldadel stammend und selbst sehr reich, setzt eine Grenze. Da sein eigenes Geld nicht reicht und ihr die Geduld mit ihrem Gatten ausgeht, springt sie eines Tages nicht mit ihrem Geld ein und läßt ihn bankrott gehen… eine peinliche Geschichte, die Rederei nach sich zieht, aber letztlich steht man über dem Geschwätz und das Leben geht eh weiter. Das Spielen übrigens auch, heimlich springen hie und da wohl alten Merz ein…

Aber damit bin ich ja schon in der Geschichte und etwas weiter im Geschehen…. gehen wir doch erst einmal zum Anfang zurück….

Die Reichsgründung 1871 änderte das beschauliche Leben in Landen. Daraus könne nichts Gutes werden befand der alte Baron, Politik war etwas für Intriganten, und was ein Intrigant war, sah man an Bismarck. .. Die Zeiten jedoch änderten (zum schlechteren) und beschleunigten sich, selbst der alte Felden musste einsehen, daß er für die Zukunft seiner Söhne sorgen musste. So wurde der fünfzehnjährige Johannes in eine preussiche Kadettenanstalt gesteckt, Julius war zu alt dafür, er ging nach Bonn, um sich für den diplomatischen Dienst vorbereiten zu lassen.

Die Strenge der preussischen Kadettenanstalten war berüchtigt und beabsichtigt. Hier wurden Jungen … sieben oder acht Jahre lang den bildsamen Einflüssen von Hunger, Brutalität und geistiger Verödung ausgesetzt. Wundert es, daß Johannes, der Tiere über alles liebte, der ein freies Leben gewohnt war, sich hier nicht einfügen konnte, der mit seinem breiten, von französischen Ausdrücken durchsetzten Dialekt sofort aneckte, der alle gegen sich aufbrachte und nach einer heftigen Schlägerei, bei der er nächstens allein gegen alle stand, floh? Er fing es schlau an, konnte seine Verfolger narren und traf tatsächlich nach vielen Tagen (er ging große Umwege, um „sicher“ nach Hause zu kommen) ausgehungert, zerlumpt und auch geistig durcheinander  wieder in Landen ein.

Hier wurde er letztlich zum Spielball unterschiedlichster Interessen, privater und öffentlicher, denn Preussen wollte sein Gesicht nicht verlieren und den Fahnenflüchtigen um jeden Preis wiederhaben. Was man erreichte, war, daß Johannes, der nach seiner Rückkehr zum Militär endgültig dem Wahn verfiel, auf eine Gestüt versetzt wurde, dort auch bis zum Rittmeister befördert wurde, er aber ansonsten aber zur Karteileiche avancierte. Trotzdem – die Saat des Familenunglücks war mit diesen Ereignissen ausgebracht. Schon die Umstände der Rückkehr Johannes´ zum Militär waren von ersten Schicksalschlägen begleitet: ein misslungener Suizidversuch von Johannes ging seiner endgültigen Auslieferung voran, der jüngste der Brüder, Gabriel, verunglückte tödlich und Julius verließ das Haus…

…. in Südfrankreich sollte dieser Jahre später (nachdem er aus dem diplomatischen Dienst wieder ausgeschieden war, sich als Beau Jules in Paris einen Ruf erarbeitet hatte und sich dem Ausgeben von Geld für Möbel und andere hübsche Gegenstände widmete), eine Bekanntschaft machen. Sarah Merz und Melanie, die Tochter des Hauses, weilten an der Küste und Sarah machte den Vorschlag, Jules, von dem sie gehört hatte, daß er etwas von der Küste entfernt im Landesinneren wohnte, zu besuchen. Es bleibt unklar, was zwischen Jules und Melanie an diesem Tag und den folgenden entbrannte, es blieb unklar, ob überhaupt etwas entbrannte, genauso wie es unklar bliebe, ob je über Heirat gesprochen worden war – jedenfalls begleitete Jules Melanie nach Berlin ins Hause Merz und jeder ging davon aus, daß die beiden heiraten wollten. Ob Jules auch davon ausging? Man weiß es nicht, es bleibt unklar… aber nachdem das letzte Hindernis beseitigt worden war und Melanie sich hatte taufen lassen (evangelisch) und dann auch noch das allerletzte Hindernis genommen wurde (Clara bestand auf eine zweite Taufe und zwar katholisch), heirateten die beiden – Julius sah wohl keine andere Möglichkeit mehr aus der Sache herauszukommen. Und lukrativ war es ja auch….

Es war wohl keine glückliche Ehe, in Spanien nicht (so heiß, so heiß) und in Frankreich nicht (so kalt und nass, das Haus, in dem sie lebten). Melanie setzte ein schrumpliges, kleines Wesen in die Welt, welches von Jules aber von Herzen geliebt und nach der Altvorderen Henrietta getauft wurde. Melanie dagegen erkrankte in dem kalten, zugigen Haus, eine Bronchitis, die hartnäckig wurde, dann die Schwindsucht. Wie schon zuvor ihre Schwester verstarb sie daran und wurde in Berlin beerdigt. Sowohl nach jüdischen als auch katholischem Ritus.

Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre dies für Jules finanziell der Ruin, als würde das über seine Frau gesicherte Familieneinkommen wegfallen. Doch Merzens waren großzügig, ohne ein Wort zu verlieren, behielt Jules ein großzügiges, wenngleich für seine Ansprüche nicht auskömmliches Einkommen („… Weißt du, ich wollte schon mit dir darüber sprechen. Anscheinend sind allerlei Schulden aufgelaufen.“ – „Schulden?“ – „Du weißt schon – Rechnungen für irgendwelche Sachen.“ so Jules zu Sarah, die ihm eine gute Freundin wurde…)

Jahre später trafen Jules und eine Freundin Sarahs zusammen: Caroline Trafford, eine ausnehmend schöne Engländerin. Auch in diesem Verhältnis sind die Umstände nicht so ganz klar, auch hier ist die Religion (Clara!), die nicht ausgeübt wird (ausser von Clara) ein möglicher Stolperstein, der aber auch jetzt überwunden werden kann: Jules und Caroline heiraten, wenngleich nicht so, wie geplant. Und auch Caroline wird im Hause Merz als Mitglied aufgenommen, obwohl dafür eigentlich keine Veranlassung bestand….

Wieder Spanien… Caroline ist nicht Melanie, letztere war ihrem Jules ergeben, erstere traf dort zufällig mit ihrem Ex-Liebhaber zusammen und.. tja, das bleibt im Ungesagten, man kann nur schlussfolgern aus dem, was Jahre später geschehen sollte…. Ein Unglück bewirkte die plötzliche Rückkehr nach Berlin: Johannes, der unglückliche Bruder, war erschossen worden. Einem neuen Kommandeur war aufgefallen, daß in der Liste ein Rittmeister verzeichnet war, den noch nie jemand gesehen hatte. Und der sich schlichtweg weigerte, zum befohlenen Rapport zu erscheinen. Und der dann im sich entwickelnden Handgemenge, als man ihn holen wollte, erschossen wurde….

Der Fall, im Lichte nationaler Politik eigentlich eine Petitesse, war wie ein Kristallisationskeim für die politischen Querelen, die im Untergrund des wilhelminischen Staates gärten. Wie schon Jahrzehnte zuvor bei der Flucht von Johannes aus der Kadettenanstalt verbiss sich die Öffentlichkeit, angefeuert von Zeitungsberichten, die mehr oder weniger Skandalöses über das Militär, über die Adligen bis hin zu den Juden (die natürlich irgendwie mit drin steckten)  verbreiteten, in die Ereignisse. Als dann noch herauskam, daß diesem ominösen, wahnsinnigen Rittmeister vor Jahren ein Orden verliehen worden war, trat sogar der Aussenminister (namens Bernin) zurück. Das Jahrzehnte lang schlafende Familienunglück hatte sich gemeldet, wurde dann noch einmal ruhig, aber nahm wenige Jahre später seinen weiteren Lauf…

… zuvor wurde aber noch ein Kind geboren, das eine wichtige Rolle spielen sollte und das auf den Namen Francesca getauft wurde: dieses kleine Mädchen war die Halbschwester Henriettas und sie ist es, die uns diese ganze Geschichte erzählt….

…. die auch erzählt, das einige Jahre später der alte Merz starb und das dabei ans Licht kam, wie sehr man in der Familie über die Verhältnisse gelebt hatte. Durch dieses traurige Ereignis fuhr die Familie später als gewöhnlich ins Badische auf ihren Wohnsitz, wo sich dann das letzte, tragische Kapitel, von dem hier berichtet wird, anbahnt bzw. abspielt…..

Soweit in ganz groben Strichen gezeichnet, die Handlung des Romans, die Schicksale der Feldens, Bernins und Merzens….


Ein Vermächtnis ist ein intelligentes, ungeheuer amüsantes Buch über zum Teil seltsame Menschen. Manches habe ich ja garnicht erwähnt, so zum Beispiel die äußerst komische Art des noch unverheirateten Jules, der eine zeitlang mit Affen zusammenlebte. Man bekommt das erst im Lauf der Geschichte mit, die Affen haben Namen und Bedford läßt sie genauso am Geschehen teilnehmen wie menschliche Personen (… „Wo ist Leon?“ – „Léon ist in der Küche. Zerschlägt Teller.“ – „Er ist wütend, weil Robert ihn nicht mitnehmen wollte.“ – „Sag ihm, er soll sofort aufhören. Robert ist eifersüchtig, weil Léon Tzara so heiß verehrt, und Tzafra fühlt sich geschmeichelt.“ …), bis man dann irgendwann stutzt und …

… dieses Haus der Merz mit seinen überaus köstlichen Dia-, Tria- und Quadralogen. Man könnte sie so, wie Bedford sie niedergeschrieben hat, als Sketche auf die Bühne bringen, das Publikum wäre mindestens so amüsiert wie bei Tea for one. So absurd, skurril, von Missverständnissen, schlechtem Gehör und Weltfremdheit geprägt. Wenn der Alleskönner Gottlieb, das Hausfaktotum, nicht wäre, nicht auszudenken, was aus der Familie würde…

Natürlich spielt dies alles in einer Welt, die nicht die unsere ist. Man ist polyglott, will man nach Spanien, kauft man sich dort ein Haus, engagiert Personal. Ist es dort zu heiß, kauft man eben in Frankreich noch ein Haus und engagiert Personal. Ansonsten gibt man sich den kleinen Vergnügungen des Lebens hin, die man sich dank der Tatsache des reichlich vorhandenen Geldes leisten kann. Was politisch interessiert, ist einzig das, was der Bewahrung dieser eigenen, abgehobenen Welt dient. Entsprechend stürzt sich die Öffentlichkeit auf Skandale, die diese Gesellschaftsschicht produziert. Der „Felden-Skandal“ ist ein solcher, ihm liegen reale Ereignisse zugrunde [3, ferner wird im Dossier zu Buch darauf eingegangen], auf seine Fersen setzt sich der damalige Investigativjournalismus.

Die Erzählerin der Geschichte ist real wie im Buch die Tochter der zweiten Frau von Julius Maria von Felden, im Buch eine Engländerin, in realiter eine Hamburgerin. Die Familie Felden ist den Schoenebecks [3] nachempfunden, ein rudimentärer Stammbaum der Familie im Anhang erleichtert die Zuordnung einiger Romanfiguren zu ihren realen Entsprechungen. Sybille Bedfort selbst äußert sich im beigefügten Dossier zu diesen autobiographischen Elementen ihres Buches, die insbesondere, was die Stimmungen, das Erleben der äußeren (Rand)Bedingungen des Lebens (und seiner Änderungen) angeht, wohl weitgehend der Wirklichkeit entsprechen. Ferner verweise ich noch einmal auf das eingangs angeführte Zitat, das bei Flügge zu finden ist, der die alte Dame Bedford 1999 noch in ihrem Haus in Chelsea interviewte.

Ist es nach all dem Gesagten eine Überraschung, wenn ich hier zusammenfasse, daß ich von dem Roman begeistert bin (und mich damit einer Meinung mit Waugh weiß) und ihm jeden nur empfehlen kann. Unterhaltung vom Besten, auf der Grundlage freilich eines nicht leichten Lebens.

Links und Anmerkungen:

[1] zur Biographie der Autorin:
– https://de.wikipedia.org/wiki/Sybille_Bedford
– http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/sybille-bedford/
zur Einordnung ihres Werkes:
– Susanne Mayer: Stilvoll gestrandet; in: http://www.zeit.de/2006/26/L-Bedford/komplettansicht
[2] Nancy Mitford: Englische Liebschaften, Buchvorstellung hier im Blog:  https://radiergummi.wordpress.com/2015/10/11/nancy-mitford-englische-liebschaften/
[3] zum Fall „Schoenebeck“:
– Maximilian Harden: Köpfe Teil III: Schoenebecks, Verlag Erich Reiss, 1913; http://gutenberg.spiegel.de/buch/-6753/16
– Dagmar Jestrzemski: Einer Frau verfallen und einen Mord begangen; Preussische Allgemeine Zeitung, 24.06.2012; http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/einer-frau-verfallen-und-einen-mord-begangen.html
[4] Das Buch befasst sich mit dem Schicksal von vor den Nazis geflohenen bzw. von denen vertriebenen Künstlern, von denen sich viele eine zeitlang in dem kleinen Ort Aanary-sur-Mer an der Côte d´Azur aufhielten. Das liegt zeitlich zwar deutlich später als der vorliegende Roman, aber Sybille Bedford sollte hier eine gewisse Rolle spielen: Manfred Flügge: Das flüchtige Paradies, Buchvorstellung hier im Blog:  https://radiergummi.wordpress.com/2014/08/03/manfred-flugge-das-fluchtige-paradies/

Sybille Bedford
Ein Vermächtnis.
Übersetzt aus dem Englischen von Reinhard Kaiser
Originalausgabe: A Legacy, London 1956
diese Ausgabe: Extradruck (Die Andere Bibliothek, Band 223, 2003), ca. 365 S., 2013

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