Julian Barnes: Lebensstufen

barnes cover

Lebensstufen von Julian Barnes [1] ist als Buch nicht umfangreich, aber voller Gedanken, die des Lesens lohnen. Der Fesselballon, der auf dem Cover luftig in den blauen Himmel steigt, täuscht ein wenig: auch wenn das Buch unterhaltend beginnt, ist es ein sehr ernstes, nachdenkliches Werk. In drei Abschnitte hat Barnes diesen Text gegliedert, die sich einem langsamen Sinken gleich von der Höhe über die Erde in die Tiefe bewegen.

Die Höhe… Barnes unterhält den Leser mit amüsanten und unbekannten Episoden aus der Ära der Ballonfliegerei. Diese mutigen oder auch tollkühnen Männer ließen sich in wackligen Körben, die unter einem Ballon hingen, durch die Luft treiben. Diese Ballons waren noch nicht steuerbar, wohin man trieb – der Wind war es, der dies bestimmte. Startete man von England aus, dem Heimatland des Autoren, war es nicht unwahrscheinlich, in Frankreich zu landen, wo man bei der Landung für einen Volksauflauf sorgte, in erstaunte, begeisterte Gesichter von Menschen blickte und oftmals zu opulentem Essen animiert wurde. Eine solche Landung, stellte einer dieser Pioniere fest, war in der Normandie deutlich angenehmer als in Essex.

Man sah die Welt von oben, blickte in erstaunte und fröhliche Gesichter winkender Menschen, warf Ballast ab – aber man konnte auch abstürzen. Eine Korkweste sollte den harten Aufprall in die unwirtlichen Nordsee [6] dämpfen, ein Absturz über Land dagegen war oft desaströs. Bis zu den Knien ins Rosenbeet gestampft, die Eingeweide aus dem Leib gerissen und im Garten verteilt – so geschah es einem der Ballonflieger.

Nadar im Ballon, nach: Honoré Daumier, 1869 Bildquelle [B]
Nadar im Ballon, nach: Honoré Daumier, 1869
Bildquelle [B]
Auch Félix Tournachon [5], ein ebenfalls berühmter Flieger, erlitt eine schwere Bruchlandung bei Hannover, die er aber überlebte. Sein Lebenslauf ist in biographische Notizen angeführt. Unter dem Namen Nadar wurde er ein ebenso berühmter Fotograf,  der das Potential solcher fliegender Geräte für die Fotografie erkannte. Das nebenstehende Bild stellt ihn dar bei dem Versuch, Luftaufnahmen zu machen.

Ein anderer tollkühner Ballonflieger, den Barnes uns vorstellt (obgleich er in anderer Hinsicht eine größere Karriere machte) war Frederick Gustavus Burnaby [2], der 1882 den Ärmelkanal überflog und nicht zögerte, sich unter dem ausströmenden Gas eine Zigarre anzuzünden…. aber wesentlicher für das, was Barnes eigentlich in seinem Büchlein erzählen will, ist die heftige Liaison von Barnes mit der göttlichen Sarah Bernardt [3], einer Frau, so zierlich, daß sie im Regen nicht nass werden konnte, da sie zwischen den Regentropfen hindurch schlüpfen konnte. Und eine Frau von ungewöhnlich unkonventioneller Lebensführung, eine Frau, die so frei war, sich ihre jeweiligen Partner aus der Schar der Verehrer ohne Rücksicht auf die Meinung anderer auszuwählen. Und erstaunlicherweise bildeten die Liebhaber, die nicht mehr liebhaben durften, weiterhin ihr Gefolge, einen Kokon, in dem sie sich aufhielt.

Burnaby wurde ihr Liebhaber, mit ihm am Arm verließ Sarah die Abendgesellschaft. Es begann eine Liason, die für die kapriziöse und anspruchsvolle Sarah offensichtlich nur eine unter anderen war, für ihn, der das falsch einschätzte, dagegen schien es Liebe gewesen zu sein. Als er der Verehrten  seinen Antrag machte, antwortete Sarah nicht direkt, sie vertröstete den Hoffenden auf den nächsten Abend, er solle kommen und würde sehen. An diesem kommenden Abend musste Burnaby dann sehen, daß Sarah die Gesellschaft mit einem anderen Mann am Arm verließ. Vielleicht nicht bis zu den Knien in einem Rosenbeet, aber Burnaby war sehr unsanft auf der Erde gelandet, eine Enttäuschung, die er nie wirklich überwand.

Mit dem letzten Abschnitt, dem Verlust der Tiefe, kommt Barnes zum eigentlichen Thema seines Buches, entpuppen sich die beiden vorangehenden, weitgehend heiteren, leichten Abschnitte als Einleitung zu Barnes´ großem, eigenen Thema: dem Tod seiner Frau, bei der 2008 ein Hirntumor festgestellt worden war und die nach kurzer Leidenszeit daran gestorben war. Damit wird die Ballonfliegerei, der damit verbundene Höhenflug, zur Metapher für die Liebe zwischen (den beiden) Menschen. Einer Liebe, die wie jede Liebe immer gefährdet ist, auch wenn man dies nicht wahrhaben will, bei der immer die Gefahr besteht, bis zu den Knien in ein Rosenbeet gerammt zu werden und für die die Korkweste kaum ein Schutz darstellt…

Und weiter wird dadurch die erzählte Episode des Verhältnisses zwischen dem Ballonflieger Burnaby und der Aktrice Sarah zur Vorstufe, zur Etappe für die Schilderung des eigenen Schicksal: auch Burnaby erleidet einen sein weiteres Leben prägenden Verlust, landet unsanft auf der Erde, aber überlebt diesen Crash – wenngleich auch als anderer als vorher.


Die letzten gut sechzig Seiten der Lebensstufen sind also ein Text über den Verlust, eine Schilderung, nein: eher eine Analyse der eigenen Trauer des Autoren, dessen Frau Pat Kavanagh am 20. Oktober 2008 starb [4].

Jede Liebesgeschichte ist eine potentielle Leidensgeschichte

Der Tod seiner Frau zerstört nach dreißig Jahren Zusammenlebens eine offenbar sehr enge Beziehung, Barnes greift hier auf seine Beispiele zurück und verknüpft diese persönliche Katastrophe mit einem vorherigen Abschnitt: für ihn war es wie der Sturz mit einer Korkweste aus einem Ballon in die eisige Nordsee.

Ein Leid wirft kein Licht auf ein anderes.
Leid ist, wie der Tod, banal und einzigartig.
Ein Leid kann ein anderes nicht erklären. 

Barnes durchlebt eine tiefe, schmerzhafte Trauer mit vielen der Phänomene, die man oftmals antrifft. Er empfindet zum Beispiel Wut, daß die Menschen auf der Straße so tun, als ob nicht passierte wäre, wo doch seine Welt gerade zusammengebrochen ist… es ist Wut auf die Gleichgültigkeit des Lebens, das einfach weitergeht, bis es einfach zu Ende ist.

Die Wut richtet sich auch gegen die Freunde, deren Sprachlosigkeit, der Unfähigkeit,das Richtige zu sagen oder zu tun, wegen ihrer unerwünschten Aufdringlichkeit oder scheinbaren Gefühlskälte. Ja, es ist schwierig, einem Trauernden gegenüber die „richtigen“ Worte zu finden, wir sind es nicht mehr gewohnt, spontan auszudrücken, was wir empfinden, sondern überlegen, was in so einer Situation angemessen oder trostreich wäre, etwas, das meistens schief geht: „Und… was hast du jetzt vor? Gehst du auf Wandertouren?“ [7]

Angstzustände treten auf, wenn er zum Beispiel in die Oper geht (die ihm jetzt in dieser emotionalen Ausnahmesituation plötzlich etwas sagt und bedeutet, während sie ihm bis dato immer eher rätselhaft geblieben war): Freunde müssen ihn bringen und mit ihm auf den Platz gehen, erst wenn es dunkelt wird, entspannt er sich. Auch hier ist die Wut auf die Lebensfreude der Menschen im Foyer zu spüren…

Suizidgedanken (leider wird hier wieder der Begriff „Selbstmord“ verwendet), ja, Barnes hat sich genau überlegt, wie er sich töten könnte, da das Leben ohne seine Frau seinen Sinn verloren hat…. aber dann fällt ihm ein Grund ein, diesen Suizid nicht zu unternehmen, ihn zumindest aufzuschieben: mit seinem Tod würde er seine Frau noch einmal töten, denn nun, nach dem körperlichen Tod, lebt sie nur noch in seiner Erinnerung, in seinen Träumen.

Dies ist das übergeordnete Kennzeichen der Trauer von Barnes: sein Bemühen, seine Frau festzuhalten, sie weiter an sich zu binden. Wenn ich die nunmehr vier Jahre ihrer Abwesenheit überlebt habe, so schreibt er, dann darum, weil ich vier Jahre in ihrer Gegenwart verbracht habe. Er spricht von ihrer aktive[n] Fortexistenz in dieser Zeit….

Die Erinnerung an sie ist wichtig, er freut sich, wenn er von Bekannten Details über sie erfährt, was sie gesagt hat, gemacht hat, wie sie sich verhalten hat, die er bisher noch nicht wusste. Barnes spricht mit seiner Frau, unterhält sich mit ihr, um die gemeinsame Sprache, die sich in ihrer Ehe entwickelt hat, die gemeinsamen Scherze und Neckereien, lebendig zu halten. Die Erkenntnis, daß dies in realiter nicht so ist, daß er, wenn er abends nach Hause kommt, niemanden mehr hat, dem er erzählen kann, der ihm zuhört, trifft ihn jedesmal tief ins Herz. Sie fehlt mir bei allem, was ich tue und bei allem, was ich nicht tue.

Die Erinnerungen konservieren gemeinsames, aber es kommt nichts neues hinzu. Und sie verblassen, ändern sich, verlieren ihr Zuverlässigkeit…. an letzte Dinge jedoch erinnert sich Barnes genau: das letzte Buch, das letzte Theaterstück, der letzte Film…. ihr letzter vollständiger Satz. Das letzte Wort, das sie gesprochen hat.

Barnes träumt von seiner Frau, in seinen Träumen ist sie wie sie ganz sie selbst, die Träume sind verlässlicher als seine Erinnerungen. In seinen Träumen ist sie gesund, zumindest ist der Tod nicht nahe…. die Träume sind immer eine Quelle des Trostes.

Trost, wer kann Trost spenden? Gott haben wir getötet und damit auch die trostreiche Vorstellung eines Lebens nach dem Tod. Ebenso wie wir die Unterwelt abgeschafft haben, in der die Toten leben… die Tiefe, die uns bleibt, sind die ungefähr zwei Meter, die der Sarg in die Erde gelassen wird….

Barnes offenbart in diesen wenigen Seiten (es sind kaum sechzig in einem kleinformatigen Büchlein) einen weitgehend analytischen Zugang zu seiner eigenen Trauer. Was hat Schmerz verursacht, was konnte ihn lindern, was hat ihm gut getan, was nicht. Welche Ängste traten auf, wann traten sie auf und wie konnte er ihnen begegnen. Einen großen Raum nehmen, obwohl er lange Zeit brauchte, wieder in die Öffentlichkeit zu gehen, Aussenstehende ein: Beispiele anderer Trauernder, mehr oder weniger geglückte Versuche des Trostsprendens durch Bekannte.

Irgendwo im Text steht die Frage nach dem „erfolgreichen“ Trauern. Besteht es im Erinnern oder im Vergessen. Ist es Stillstand oder Weitergehen? Oder eine Mischung von beidem? Die Fähigkeit, die verlorene Liebe stark im Gedächtnis zu behalten, sich daran zu erinnern , ohne etwas zu verzerren? Die Fähigkeit, so weiterzuleben, wie sie es gewollt hätte..? Und dann?

Was Barnes hier anführt ist meiner Meinung nach eher die („sinnlose“) Frage nach dem „richtigen“ Trauern, das es nicht gibt, jeder trauert anders, jeder Mensch so, wie es sich für ihn ergibt und wie er diesen Prozess auch geschehen läßt oder aktiv in ihn eingreift. „Erfolgreich“ ist er, wenn es gelingt, wieder in ein lebenswertes Leben zu kommen, an dem Freude empfunden wird und Gedanken an einen Suizid nicht existieren. Barnes hat sich für das Bewahren entschieden, das Nicht-Loslassen, das Festhalten seiner Frau. Bezeichnenderweise ist es nach drei Jahren seine Frau, die plötzlich in einem seiner Träume entdeckt, daß das alles ein Traum sein muss, denn jetzt wusste sie, dass sie tot war. Ich habe oben eine Aussage Barnes zitiert, in der er von vier Jahren aktiver Fortexistenz seiner Frau sprach: Heißt dies, daß er auch nach diesem Traum ihren Tod immer noch nicht angenommen hatte?


Viele Gedanken gehen einem nach diesem Buch durch den Kopf. Ein Mensch, der vom Tod der geliebten Frau völlig überrascht worden ist, dessen Lebensentwurf nicht mehr existiert, der jetzt ohne seine „bessere“ Hälfte weiterleben muss (und dieses „muss“ ist für eine gewisse Zeit durchaus wörtlich zu nehmen) setzt sich mit Begriffen wie Liebe, Leid und Trauer auseinander, versucht zu ergründen, was mit ihm geschieht nach dieser Katastrophe. Es ist nicht dieses archaische Trauern, in dem die Verzweiflung sich Bahn bricht, es erscheint mir schon fast ein überhaupt ein Versuch des Ausweichens zu sein vor der Wahrheit, die so offensichtlich ist: ein Ausweichen in die Träume, in denen er seine Frau trifft, als ob nichts geschehen wäre, ein Ausweichen in die Erinnerung, die sehr lebendig bewahrt wird, ein So-tun-als-ob sie da wäre, in dem er mit ihr redet, ihr alles erzählt, mit ihr Fragen bespricht, er auf ihre imaginierten Antworten hört.

Die Grabstelle von Pat Kavanagh in Highgate Cemetery (Aufnahmedatum: 8.5.15) Bildquelle: [B]
Die Grabstelle von Pat Kavanagh in Highgate Cemetery (Aufnahmedatum: 8.5.15)
Bildquelle: [B]

Was ist (dies geht jetzt über das Buch hinaus) zwischen 2012, dem Zeitpunkt, an dem Barnes seinen Text geschrieben hat, und 2015 geschehen? Bei der bei mir üblichen „Recherche“ im Umfeld habe ich im Wiki-Artikel zu Pat Kavanagh [4] dieses nebenstehende Foto ihres Grabes vom Mai 2015 gefunden. Ich war irritiert, das Grab wirkte für mich im ersten Moment so, als sei es schon lange nicht mehr besucht worden, geschweige denn, „in Ordnung“ gehalten worden. Es scheint mir auch nicht „in Würde verwildert“ und gealtert…. Wie passt das zusammen mit dem, was Barnes beschrieben hat über sich, seine Trauer, sein Leid, seine Verzweiflung… ? Ich finde darauf keine Antwort…


Mein Resümee zu diesem Buch, es fällt mir schwer. Dem allgemein zu lesenden Lob kann ich mich so nicht ohne weiteres anschließen. Für mich ist das Buch nicht rund, zu heterogen. Dem Autoren mag sich der innere Zusammenhang der so unterschiedlichen Abschnitte erschließen, dem Leser bleibt er weitgehend unbekannt. Natürlich ist das Bild von der Liebe als Ballonfahrt, bei der man nicht weiß, wo man landet und bei der man sehr wohl auch verunglücken kann, schön und Barnes verweist in seinem letzten Abschnitt ja auch mehrfach auf dieses Bild: nur, daraus eine eigene Textpassage zu machen, die zwar in sich sehr gelungen ist, die aber im Zusammenhang des Buches merkwürdig deplatziert wirkt, irritiert. Analoges gilt für den Mittelabschnitt mit der unglücklichen Liebesgeschichte des Fred Burnaby mit Sarah Bernardt: auch diese Passage ist für sich genommen ein Lesevergnügen, doch was will der Dichter uns mit seinen Worten wirklich sagen? Mir jedenfalls ging es so, daß ich mich, als ich den Hauptteil, das Kapitel über seine Trauer, zu lesen anfing, an eine Situation erinnert fühlte, in der man mit seinem Gegenüber etwas wichtiges zu besprechen hat und erst einmal eine Zeit mit Small Talk verbringt, um sich auf das Eigentliche vorzubereiten.

Ich will damit jetzt nicht vom Buch abraten, im Gegenteil, auch in den Lebensstufen zeigt sich Barnes als Meister seines Faches, als pointierter Erzähler, den zu lesen ein Vergnügen ist. Für mich ist es jedoch eher ein Erzählband mit drei Geschichten gewesen, die nur sehr locker miteinander verknüpft sind. Wobei die ersten beiden Abschnitte eher amüsant und unterhaltend sind, während die Schilderung der persönlichen Lebenssituation Barnes´ nach dem Tod seiner Frau sehr intensiv ist und nachdenklich macht.

Links und Anmerkungen

[1] Homepage des Autoren: http://www.julianbarnes.com bzw. Wiki-Artikel über Julian Barnes:  https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Barnes
[2] Frederick Gustavus Burnaby  https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Gustavus_Burnaby
[3] Sarah Bernhardt:  https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Bernhardt
[4] ein Nachruf auf Pat Kavanagh in der NYT: http://www.nytimes.com/2008/10/23/books/23kavanagh.html?r=0 bzw. der Artikel über sie in der Wiki:  https://en.wikipedia.org/wiki/Pat_Kavanagh(agent)
[5] Wiki-Artikel über Gaspard-Félix Tournachon bzw. Nadar:   https://de.wikipedia.org/wiki/Nadar
[6] Im Text steht hier recht ungewöhnlich und irritierend „Deutsches Meer“, eine wohl wörtliche Übersetzung des englischen „German Sea“.
[7] In seinem Erzählband Unbefugtes Betreten hat Barnes eine Geschichte aufgenommen, in der ein Witwer genau das macht, wandern, und die Frage untersucht wird, ob man die Verbindung mit einem kürzlich verstorbenen Partner aufrechterhalten kann, wenn man versucht, das gemeinsame Leben – jetzt allein – zu wiederholen? Ein Mann fährt nach dem Tod seiner Frau allein auf die gemeinsame, einsame schottische Insel.  (https://radiergummi.wordpress.com/2014/10/05/julian-barnes-unbefugtes-betreten/)

Bildquellen [B]:

Nadar: https://de.wikipedia.org/wiki/Nadar; Bild gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Grabstelle: [4]: Wiki, dort sind Angaben der Lizenzbedingungen zu finden]

Julian Barnes
Lebensstufen
Übersetzt aus dem Englischen von Gertraude Krüger
Originalausgabe: 
diese Ausgabe: Kiepenheuer & Witsch, HC, ca. 144 S., 2015

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5 Kommentare zu „Julian Barnes: Lebensstufen

  1. Eine sehr interessante und gelungene Rezension. Allerdings: Ist Small Talk zur Anbahnung der Behandlung eines wichtigen und ernsten Themas nicht ein durchaus probates Mittel? – Jedenfalls klingt das Buch vielversprechend. Ich werde es im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit lesen.
    Vielen Dank für die schöne und ausführliche Buchvorstellung!
    Gruß,
    Anton

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    1. lieber anton, herzlichen dank für deinen besuch!

      du hast natürlich völlig recht, ein bischen „drum-herum“-gerede, bevor man zum eigentlichen kommt, ist im persönlichen umgang und treffen absolut angebracht und ok, da es dazu dient, nähe und vertrautheit aufzubauen. in einem buch, das zwar ein verhältnis zwischen leser und autor begründet, aber doch eins mit großen abstand, sehe ich die funktion nicht so sehr, hier bin ich nach wie vor der meinung, daß das buch dadurch „unrund“ wirkt.

      herzliche grüße
      fs

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