Angelika Schrobsdorff: „Du bist nicht so wie andre Mütter“

23. April 2014

„Du bist nicht so wie andre Mütter“, der Titel dieser Familiengeschichte, dieses biographischen Buches, ist ein Zitat aus einem Gedicht von Peter Schwiefert, dem Halbbruder der Autorin, an ihre gemeinsame Mutter. Und es trifft zu, Else Kirschner, mit diesem Namen kam sie auf die Welt, war nicht wie andere Mütter, war nicht wie andere Frauen…

schrobsdorff

Das Buch umfasst die Jahre 1893 bis 1949, die Lebensspanne, die Else Kirschner vergönnt war. Ihre Eltern waren gut gestellte jüdische Kaufleute im Textilgeschäft [2], „Konfektionsjuden“, die sich himmelweit unterschieden von den Juden, die z.B. im Scheunenviertel das osteuropäische Shtetl nach Berlin, ihrer Heimatstadt, gebracht hatten. Else wuchs liebevoll behütet zusammen mit ihrem Bruder in einer offenen Familie auf, sie besuchte als Kind christliche Schulen, hatte christlichen Freundinnen. Der Kontakt mit dem Christentum, ihren Geschichten, ihren Festen, besonders dem Weihnachtsfest mit dem Baum, der Kultur, die sich im Christentum entwickelt hat, faszinierte Else von Anfang an. Es sollte ihr Lebensziel werden, dort, in dieser Kultur, anzukommen.

Durch ihren Bruder lernt sie als junge Frau Fritz Schwiefert kennen, einen eher mittellosen Bühnenautoren [3] und Intellektuellen. Er verkörpert das, was sie erstrebt: Kultur, Theater, Literatur, Leben… die beiden verlieben sich ineinander, als Freund des Bruders wird Fritz in die Familie eingeführt, man erlebt bei Klavier und Gespräch schöne Abende miteinander, die innige Beziehung der beiden bleibt dabei verborgen.

Else kommt in ein Alter, in dem sie verheiratet werden sollte, Interessenten für die schöne, lebhafte, die Menschen reihenweise in ihrem Bann schlagende junge Frau sind da… und einem gibt der Vater den Zuschlag, er macht einen soliden Eindruck, ist auch in der Textilbranche aktiv: was will man mehr? Nun, Else will ihren Fritz und Fritz will Else und der Druck wird immer größer… der Hochzeitstermin mit dem Favoriten der Eltern ist schon angesetzt… Else springt, sie springt in eine unsichere Zukunft, in ein anderes Leben, vom behüteten Sein in eine muffige, kalte Zweizimmerwohnung irgendwo, in der der Hunger herrscht und bald auch die miefige Luft gewaschener Windeln und gekochtem Kohl: Else verläßt das Elternhaus und heiratet diesen Goi, für die Eltern Kirschner ist sie damit gestorben, ihr Name wird nicht mehr erwähnt. Einzig ihr geliebter Bruder besucht sie hin und wieder…

Es ist die Zeit des 1. Weltkriegs, Hunger und Mangel nehmen zu. Kaum weiß das Paar, wie es seinen Sohn Peter satt bekommen soll, Fritz verdorrt zwischen seiner Arbeit in einer Bibliothek und dem tristen, von Babygeschrei und Windelgeruch dominierten Alltag…. Elses Bruder stirbt an der grassierenden Spanischen Grippe und an seinem Totenbett kommt es doch zur Versöhnung zwischen den Kirschners und ihre Tochter und ihrem Schwiegersohn.

Bis auf diese Tatsache der Ehe mit einem Goi verläuft das Leben von Else weitest gehend konventionell, mit der Aussöhnung sind auch die finanziellen Sorgen des Paares überwunden: die Großeltern Kirschner sind vernarrt in den kleinen Peter, sie setzen alles menschenmögliche daran, ihn die Entwicklung zu einem Haustyrannen zu ermöglichen… So könnte es weitergehen, wenn nicht….

Die Hochzeit der jüdischen Frau mit einem christlichen Mann war der erste, entscheidende Bruch im Leben von Else, der erste große Schritt zur Verwirklichung ihres Traums vom anderen Leben. Da das Jüdische in ihr aber weltoffen und nicht sehr intensiv war, war es sozusagen ein Bruch, der nicht so sehr in die Tiefe ging, es war eine Entscheidung, die vor allem nach aussen wirkte. Die Lebensziele von Else, ihre innere Einstellung waren nicht tangiert, sondern „nur“ offengelegt worden.

Zur Metamorphose sollte es durch ein anderes, einschneidendes Erlebnis kommen: Else erfuhr, daß Fritz, ihr geliebter Fritz, sich An-, Auf- und Erregungen auch bei anderen Frauen, ihren Freundinnen (!) gesucht hatte, Ablenkungen vom (seinerzeit noch) tristen und deprimierenden Leben in der windelschwangeren Hinterhofatmosphäre der muffigen Behausung… in diesem Moment zerbrach etwas in Else und gleichzeitig wuchs etwas heran… „Durch Leiden zur Freude“ so (oder so ähnlich) versuchte Fritz seiner Else in der Auseinandersetzung um die Affären das aufbauende Potential solcher Ereignisse schmackhaft zu machen, und tatsächlich: Else biss an. Sie liebte ihren Fritz immer noch, ja doch, aber jetzt etwas anders. Und galt nicht, was für Fritz richtig war, auch für sie? Und brachen nicht gerade die „Roaring Twenties“ in Berlin aus?

Der Schmetterling streckte die Flügel aus und flatterte, wurde zum Nachtfalter, der selbst umschwärmt wurde und der sich umschwärmen ließ. Für Else zählte fortan das, was ihr Vergnügen brachte, was ihr Freude war, sie flirtete, tanzte, ging ins Theater, in die Oper, ihre Kreise waren die der Künstler, der Intellektuellen, der Autoren….

Man wohnte mittlerweile (von Kirschners finanziert) in einer geräumigen Villa in Dahlem. Hier war Platz und Gelegenheit zum Feiern, das Wort von der „Orgie“ ist zu lesen, es herrschte wohl nicht immer strenger Kleiderzwang. Und so kam, was kommen musste, Else merkte eines Tages, daß sie wieder zu zweit war, Hans Huber, ihr Liebhaber, war dran schuld… auf den Namen Bettina wurde die Tochter getauft, Else hatte das Kunststück fertig gebracht, ihren Mann Fritz dazu zu bewegen, die Vaterschaft anzuerkennen und zusammen mit dem biologischen Vater fortan unter einem Dach zu leben.

Auf eine dieser ungezügelten Parties bei Schwieferts verirrte sich dann ein Mann, der nicht dorthin passte, perfekt angezogen und von aristokratischem Wesen. Mit dem „angezogen“… da machte Else, deren Neugier er geweckt hatte, gute Fortschritte in ihrem Sinne und wäre nicht eifersuchtsbedingt Geschirr gegen Wände geflogen, hätte es bestimmt auch einen befriedigenden Abschluss gegeben. So aber nicht, Erich Schrobsdorff, als altem preussischem Junkeradel stammend, war durch das Geschepper irritiert und erwachte aus seinem kurzfristigem Taumel, der ihm beinahe die Entjungferung gebracht hätte…. aber Else wäre nicht Else gewesen, die intelligente, junge, gebildete, kreative Frau, die auf diesen plötzlichen Situationswechsel nicht hätte reagieren können: sie verstrickte den fast Davoneilenden in ein Gespräch, in dessen intellektuellen Fesseln er sich fing.

.. und es sollte nicht lange dauern, bis in der Dahlemer Villa Else mit zwei Männern (wobei Else, um Fritz zu beruhigen, diesem Enie, ihre Freundin und Fritzens Ex-Geliebte, wieder als Liebhaberin zuführte, das hätte ich jetzt fast vergessen) zusammen lebte, mit jeweils einem Kind von jedem der Männer und sie regelmäßig Besuch bekam vom Dritten Mann, Besuche, die dazu führten, daß 1927 die Autorin das Licht der Welt erblickte. Zu dieser Zeit war man dann aber doch schon auseinander, die „1+2+3“- Konstellation war letztlich nicht zukunftsweisend… Hans hatte nach einem Ultimatum, dem Else, die nur ihrem Lustgewinn nachging, nicht nachgab, das Haus ohne Abschied zu nehmen, verlassen, Fritz und Enie hatten sich entschlossen, zu heiraten, was zur Scheidung von Else und Fritz führte.

So war Else jetzt plötzlich „nur“ noch mit Erich, dem weltfremden Mann mit den preussischen (Sekundär)Tugenden: Pflichterfüllung, Zuverlässigkeit liiert. Man genoss das Leben, man hatte die finanziellen Möglichkeiten, es gab kaum Grenzen. Und Else in ihrer gewinnenden Art schaffte es im Lauf der Zeit sogar, als geschiedene Jüdin mit zwei Kindern und einem weiteren unehelichen von den alten Schrobsdorffs als Schwiegertochter akzeptiert zu werden.

Else hatte es geschafft, sie war angekommen im „ganz anderen„.

Der Preis dafür war hoch, sehr hoch, auch wenn die Rechnung erst später präsentiert wurde. Denn zwar Else angekommen, doch sie hatte auch verlassen: die normale Welt nämlich, den Alltag. Allen finanziellen Sorgen enthoben schwebte Else fortan in Sphären, die sie der realen Umwelt des täglichen Lebens entfremdete. Störte der Alltag zu sehr, wich man aus, in´s Landhaus (bzw. es gehörte den Schrobdorffs ja das halbe Dorf…) zum Beispiel und verlebte dort die Sommer, feierte dort mit den Freunden… Die Kinder.. Peter akzeptierte Erich nie, er erhielt aber eine erstklassige Ausbildung im Salem, Bettina war „pflegeleicht“ und Angelika sehr kompliziert. Ihr, der kleinen kapriziösen Prinzesssin erfüllten die Eltern jeden Wunsch sofort. Angelika war womöglich noch isolierter, sie konnte mit anderen Kindern nichts anfangen, unterrichtet wurde sie zumeist von Privatlehrern (denen sich unter Umständen auch Else in ihrer offenen Art widmete).

Man schwebte in anderen Sphären, der graue Alltag, dieser seltsam schreiende Mann im Radio wurde einfach ignoriert als kurzfristiges Phänomen, das bald von der Straße gefegt werden wird. Dachte man und danach handelte man: man ignorierte ihn und seine Bewegung, wich ihnen einfach aus.. Die praktizierte Verdrängung war total: Angelika zum Beispiel wusste, daß Jesus ein Jude war, aber daß es immer noch Juden gibt, war ihr unbekannt, für sie war Jesus der letzte Jude…

Aber selbst Schrobsdorffs konnten irgendwann die politische Realität nicht länger leugnen. Zum einen wanderten immer mehr Freunde und Bekannte aus, zum anderen musste man irgendwann davon ausgehen, daß die Firmeninteressen negativ beeinflusst würden durch die jüdische Versippung (nicht nur Erich, auch seine Brüder hatten jüdische Frauen geheiratet). Ereignisse wie die Reichsprogromnacht taten ein übriges, auch wenn man sich nie vorstellen konnte, daß es immer noch schlimmer werden konnte…

Zum Schluss fiel den Schrobdorffs für Else nur noch ein Ausweg ein, da alle anderen Fluchtwege mittlerweile versperrt waren: die Heirat mit einem Bulgaren und die Auswanderung nach Bulgarien….

All dies wurde den Kindern verheimlicht, ihnen wurde Theater vorgespielt bei den notwendigen Vorbereitungen für die Emigration. Als Urlaub getarnt fuhr man 1939 nach Bulgarien, Mutter und Kinder blieben noch etwas länger, der Vater kommt wieder zurück… mehr als einmal schreibt die Autorin, es wäre einfacher gewesen, die Wahrheit zu wissen….

Die persönlichen Verhältnisse in Bulgarien waren in keiner Weise mit denen in Berlin zu vergleichen, trotzdem – durch die finanzielle Unterstützung von Erich ging es Else und den beiden Mädchen relativ gut. Bis zur Ausbombung 1941 konnten sie sich sogar die Einstellung eines Dienstmädchens leisten. Danach unterschied sie kaum noch etwas von „normalen“ Flüchtlingen, sie hatten fast alles verloren, mussten monatelang in einem Dorf unter einfachsten Verhältnissen bei einer Bauernfamilie leben. Für Angelika, so schreibt sie, eine glückliche Zeit, eine Zeit der ersten Liebe auch. Bettina, ihre Schwester, muss heiraten, sonst wäre sie nach Deutschland in ein Lager deportiert worden. Peter, der Bruder, war seinerzeit schon von Berlin heraus ins Ausland gegangen, als einziger der Familie beurteilte er die konkrete Bedrohung durch die Nazis ganz realistisch. Jetzt irrte er mittellos auf einer Odyssee durch Resteuropa…

Um es abzukürzen: Else und ihre beiden Kinder überlebten den Krieg in Bulgarien. Else war erkrankt, wie sich später herausstellen wird, an Multipler Sklerose, sie neigte ferner dazu, das schwere Schicksal als Schuld für ihr früheres hedonistisches Leben zu sehen. Angelika, die irgendwann dann natürlich doch die Wahrheit über sich und ihre Familie erfahren hatte, verhärtete innerlich, verbitterte. Sie fühlte sich von allen getäuscht und verraten, besonders aber vom Vater, der wieder verheiratet war. Aber auch das Verhältnis zu ihrer Mutter war denkbar schlecht geworden: Gewissensbisse, schlechtes Gewissen, auch Abscheu (Else hatte eine schwere Facialislähmung, so daß sie kaum noch schlucken und nur noch schlecht sprechen konnte) führten zu immer mehr Distanz. Sie versuchte niemanden mehr an sich heranzulassen und nutzte ihrerseits ihre die mittlerweile ausgebildete Schönheit und Weiblichkeit aus, um Vorteile zu ergattern: die Hochzeit mit einem amerikanischen Offizier ermöglichte ihr ein sorgenfreies Leben mit vielen Annehmlichkeiten, andererseits konnten sie und Else dadurch auch wieder erreichen, nach Deutschland zurückzukehren.

Dort, in dem Land, in dem alles in Trümmern lag bis hin zur Unkenntlichkeit, starb Else 1949.

************

„Ein Leben geht so schnell vorbei, und wenn man sich dem Ende nähert,
fragt man sich, warum habe ich so viel von ihm vergeudet?“

Else Schrobsdorff starb einsam. Der Sohn tot, eine Tochter in Bulgarien, der anderen Tochter entfremdet. Einzig der pflichtbewusste Ex-Mann, der sie im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt. Dem falsch gelebten Leben nachtrauernd, die nicht mehr behebbaren Fehler bedauernd und die eigene Schwäche als auch die Ahnung des kommenden Todes vor Augen…..

Der Gedanke, welchen Eindruck man selbst von dieser Frau hat, kommt unweigerlich beim Lesen. Der totale Wandel ihrer Persönlichkeit nach der Entdeckung, daß ihr geliebter Fritz sie betrogen hatte, ist meiner Meinung nach nicht ursächlich auf diesen Schock zurückzuführen, ich sehe ihn eher als Auslöser für eine schon immer in ihr angelegte Sehnsucht…. Sie muss faszinierend, mitreißend gewesen sein, inspirierend und fesselnd – so konsequent, wie sie sich den Freuden des Lebens hingab und hingeben konnte. Aber kann man damit ein ganzes Leben leben? Wohl nur eine Zeit lang und wohl nur, wann man die Realität so ausblendete und nichtig redete, wie es Else tat, es sollte sich bitter rächen, auch wenn ihr Sturz in die wirkliche Welt durch die vorhandenen finanziellen Ressourcen in der ersten Zeit abgefedert werden konnte. Die Ausblendung der Realität – auch für die Kinder ein Fiasko. Bezeichnenderweise hat nur der Sohn, der ausserhalb der Familie erzogen worden ist, erkannt und realisiert, welche Zeiten mit Hitler aufgezogen waren. Den Töchtern wurde dagegen heile Welt vorgespielt, sie wurden regelrecht isoliert und mit käuflicher Liebe, sprich Geschenken ruhig gestellt… auch dies rächte sich, die spätere Verbitterung und Verhärtung Angelikas war eine Folge davon…. die intensive Beschäftigung der Schriftstellerin Schrobsdorff mit ihrer Vergangenheit ist ein Zeichen dafür, wie tief die Wunden in der Seele gesessen haben bzw. sitzen….

************

„Du bist nicht wie andere Mütter“ ist das intensives Portraits einer Frau, die mit ihrer exaltierten Lebensweise auf Konfrontationskurs mit der Realität geriet. Interessant wäre es gewesen, mehr über die Kindheit von Else Schrobsdorff zu erfahren, es ist zu vermuten, daß hier kaum verwertbares Material für die Autorin zur Verfügung stand. Dafür wird das spätere Schicksal Else Schrobsdorffs ausführlich dargestellt und geschildert, mit der Geburt des dritten Kindes, der späteren Autorin, gewinnt das Buch auch autobiographische Züge, die Autorin wechselt passagenweise sogar in die Ich-Form der Erzählung.

So wird der Text zu einer interessanten Darstellung eines extremen Lebens, in dem sich nichtsdestotrotz viel auch von den Zeitläufen widerspiegelt: die verdrängende Einstellung der assimilierten Juden, sie seien doch Deutsche und das würde auf sie doch alles nicht zutreffen und überhaupt, der keifende Gnom sei schnell wieder weg vom Fenster, schließlich seien die Deutschen ein Kulturvolk…. der ungebremste Hedonismus der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin, dessen wildes und ungezügeltes Leben Else auskostete (und mit gestaltete) und dann das bittere Erwachen in dem Moment, in dem das wirkliche Leben in Gestalt von Gestapo-Leuten und Nazi-Parolen auch an die eigene Tür klopfte…. die Landung aus dem Wolkenkuckucksheim auf der Erde war hart.

Derart fügen sich persönliche Erinnerungen der Autorin, Erinnerungen noch lebender Zeitzeugen, Briefe, viele Briefe, Notizen zum Bild eines Lebens, einer Zeit zusammen, über das hier ein Bericht abgelegt wird, in dem die Autorin sich auch selber nicht schont. Ich habe das Buch gerne gelesen – und mit Gewinn -, auch wenn mir Else in ihrer exotischen Lebensweise und -einstellung sehr fremd geblieben ist….

Links und Anmerkungen:

[1] zur Biographie der Autorin gibt es natürlich viele Quellen. Für den Überblick die Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Schrobsdorff, dieses Interview im Stern wurde nach ihrer Rückkehr nach Deutschland gemacht: http://www.stern.de/kultur/buecher/angelika-schrobsdorff-ich-habe-nie-geliebt-640168.html
[2] zur Bedeutung der Juden in der deutschen Textilindustrie: Roberta S. Kremer (Hrsg): Zerrissene Fäden; https://radiergummi.wordpress.com/2013/08/22/roberta-s-kremer-hrsg-zerrissene-faden/
[3] Fritz Schwiefert sollte später als Autor des witzig-geistreichen Bühnenstücks „Marguerite: 3“  (Der Spiegel 7/1949) erfolgreich werden, einem Stück, in dem er persönliche Erfahrungen verarbeitete…. Das Stück wurde wohl 1939 sogar verfilmt: http://www.filmportal.de/film/marguerite-3_d6e0061d038947c0900220213b8856cd
(http://www.fandango.com/fritzschwiefert/filmography/p314648)

Angelika Schrobsdorff
„Du bist nicht so wie andre Mütter“
Geschichte einer leidenschaftlichen Frau
diese Ausgabe: dtv, Jubiläumsedition 2011, ca. 560 S., 2011 

Das Buch wurde im Rahmen der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ besprochen. Die Verlosung des Buches unter den sich eventuell hier äußernden KommentatorInnen wird am 1. Mai stattfinden.

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17 Responses to “Angelika Schrobsdorff: „Du bist nicht so wie andre Mütter“”

  1. Caren Says:

    Hallo, das Buch hört sich so interessant an das ich gerne in den Lostopf hüpfen würde.
    Gruß Caren

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  2. Xeniana Says:

    Ja das klingt nach einem Buch, das ich sehr gern lesen würde!
    LG Xeniana

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  3. Wow also diese Beschreibung hat mich gefesselt denn ich liebe Biographien und (mein liebesten Buch ist die Biographie von Anne Frank) und die Zeit um den Krieg herum interssiert mich sehr. Vorallem wieviele Menschen einen so starken Lebenswillen hatten den Krieg zu überleben,das sie stärker waren als irgwelche Machenschaften.
    Auch tun mir die Menschen leid die in der Zeit Menschen verloren haben.Das kann niemand wieder gut machen.
    Mensch bleibt Mensch ganz egal ob Jude oder nicht!
    Besonders gefällt mir die Aussage :

    Ein Leben geht so schnell vorbei, und wenn man sich dem Ende nähert,fragt man sich, warum habe ich so viel von ihm vergeudet?

    Der Satz ist so wahr und man sollte jede Minute des Lebens geniessen,denn man hat nur dieses eine Leben und alles was man verpasst hat wird man nicht nachholen können!

    Scheint wirklich ein tolles Buch zu sein!

    Liebe Grüsse,
    Bianca

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  4. Kristina Dohm Says:

    Hallo,
    ein sehr interessantes Buch, für das ich sehr gerne in den Lostopf hüpfe.
    LG,
    Kiki

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  5. Sabine Says:

    Wow, was für eine ausführliche Besprechung! Ich speichere sie mir, lese sie lieber erst, wenn ich das Buch gelesen habe. Daher würde ich gerne bei der Verlosung mitmachen!

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  6. Christine F. Says:

    Hallo,
    was für ein schönes, interessantes Buch, da versuche ich gerne mein Glück.
    LG

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  7. Das klingt durchaus interessant.
    Würde ich gerne mal lesen und hüpfe daher auch spontan in den Lostopf. :)
    LG

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  8. Sarah Czerwa Says:

    Hallo.

    als erstes Mal Respekt! Was für eine schöne ausführliche Buchbesprechung. Jetzt will meiner Meinung nach jeder der das gelesen hat auch das Buch lesen – ich gehöre auch dazu und versuche auf diesem Weg mein Glück.

    Liebe Grüsse

    Sarah

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  9. Guten Abend,
    ich habe mir ebenfalls die Besprechung abgespeichert und verlinkt. Möchte mir erstmal selber ein Bild von dem Buch machen. Habe es schon auf meine Merkliste geschrieben und mit ein wenig Glück darf ich es bald in meinen Händen halten. Es wird wahrscheinlich keine „leichte“ Lektüre werden aber ich würde mich feuen darüber auf meinem Blog zu berichten.

    herzliche Grüße
    Andrea

    Bei mir gibt es momentan auch 3 Bücher zu gewinnen, schau doch mal vorbei
    http://queenofhome.wordpress.com/2014/04/21/blogger-schenken-lesefreude-2014/

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  10. Tiffi2000 Says:

    Eine tolle Besprechung… Ich würde mich gerne bewerben und für das Buch in den Lostopf hüpfen ;)

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  11. Siinnii Says:

    Huhu,

    hüpfe sehr gerne in den Lostopf :)

    Liebe Grüße Siinnii

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  12. Hallo,
    das Buch „Anne Frank“ habe ich mehrmals gelesen. Dieses ist genau mein Geschmack für „Du bist nicht wie andere Mütter“ würde ich zu gern ins Lostöpfchen springen da ich immer auf der Suche bin freue ich mich durch dich wieder ein neues entdeckt zu haben.
    Alles Liebe
    Bettina

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  13. atalantes Says:

    Angelika Schrobsdorff ist eine wunderbare Autorin. Ihre allesamt autobiographischen Romane habe ich vor zehn, fünfzehn Jahren gemeinsam mit einer Freundin in einem regelrechten Schrobsdorff-Rausch verschlungen.

    Was die Autorin als junge Frau in Bulgarien erlebte, vor allem mit den Männern aber immer politisch reflektiert, kann man in ihrem Roman „Die Herren“ nachlesen.

    Aber auch alle anderen Bücher der Schrobsdorff sind lesenswert.

    „Du bist nicht so wie andere Mütter“ wurde 1999 verfilmt, gar nicht mal so schlecht, mit Katja Riemann in der Hauptrolle.

    Lieber Flattersatz, an Deiner Verlosung möchte ich natürlich nicht teilnehmen, gratuliere aber zum guten Geschmack.

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  14. […] macht aufmerksam auf Du bist nicht so wie andere Mütter von Angelika Schrobsdorff und Letternwald las Wilde Reise durch die Nacht von Walter […]

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  15. Sami Says:

    Huhu! Ich lese nicht oft biographische Bücher, aber dieses Buch würde ich sehr gerne lesen! Liebe Grüße, Sami

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  16. flattersatz Says:

    so, ihr lieben, herzlichen dank bei euch allen, die ihr euch hier mit interesse für das buch eingetragen habt. ihr wenigen, die die besprechung erst hinterher lesen wolltet – jetzt müsst ihr doch ran! und auch an dieser stelle meinen glückwunsch an kristina, die heute mit losglück gesegnet war:

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