Will Schwalbe: An diesem Tage lasen wir nicht weiter

11. Juni 2013

Will Schwalbe beschreibt in diesem Buch die letzten knapp zwei Jahre, die er mit seiner Mutter erlebt, nachdem diese die Diagnose: Pankreastumor [1] erhalten hat. Tumore der Bauchspeicheldrüse sind eine schlimme Sache. Sie verlaufen die erste Zeit ohne besondere Schmerzen, die Symptome sind unspezifisch und werden leicht mit anderen Krankheitsbildern verwechselt, wie auch anfänglich bei Mary Anne Schwalbe. Werden sie entdeckt, sind sie oft schon metastasiert, so daß eine operative Entfernung unmöglich ist. Die 5-Jahres-Überlebensrate ist gering, oft bleibt zwischen Diagnose und Tod nur ein Zeitraum im Rahmen weniger Monate. Dies bedeutet letztlich, daß die Diagnose Bauchspeicheldrüse beinhaltet, daß man mit hoher Wahrscheinlichkeit bald sterben wird. Als therapeutische Verfahren kommt bei einem metastasierten Tumor nur noch die Chemotherapie mit all ihren Nebenwirkungen in Frage, die im wesentlichen eine Lebensverlängerung bewirken kann.

Mary Anne Schwalbes Erkrankung entspricht diesem groben Schema. Sie, die äußerst umtriebig und energiegeladen ihre zahlreichen Verpflichtungen und Engagements betreibt und viel reist, kommt wieder krank von einer dieser Reisen nach Hause, das ist die Familie gewohnt. Müde, schlapp, mit Ikterus, wird auf eine Hepatitisinfektion behandelt, was aber nicht hilft. Schließlich führt ein bildgebendes Verfahren auf die richtige Diagnose, ein großer Teil der Leber ist schon mit Metastasen befallen.

Lesen ist das Gegenteil von Sterben

Das in etwa ist die Ausgangssituation, in der Will Schwalbe seine Erinnerungen beginnen läßt. Die Eingangsszene spielt in der Ambulanz des Memorial Sloan Kettering Hospital [2], Will und seine Mutter warten dort und kommen ins Gespräch über Bücher. Bücher sind für beide ein konstituierender Bestandteil des Lebens, es sind für beide nicht nur einfach Geschichten, mit denen man sich unterhalten kann, sondern es sind Beispiele für Schicksale und Lebensentwürfe, an denen man sich orientieren kann, aus denen man lernen kann und die man für das eigene Leben nutzen kann. Die beiden beschliessen, einen privaten Leseclub zu gründen mit nur zwei Mitgliedern, sie wollen viel lesen und darüber diskutieren, denn über Bücher, so hoffen sie, können Dinge angesprochen und diskutiert werden, die jetzt durch Moms Krankheit akut geworden sind.

Das Buch ist in viele kleiner Abschnitte aufgeteilt, die meist einem bestimmten Buch gewidmet sind. Es sollen noch viele Titel werden, Schwalbe gibt am Schluss des Buches eine Liste aller erwähnten Bücher und Autoren [3]. Bemerkenswert für mich war, daß Thomas Mann offensichtlich eine große Rolle als Autor spielte, an „Joseph und seine Brüder“ scheitert der Sohn, während die Mutter es in toto liest – die Einnahme des krankheitsbedingt notwendigen Ritalins (ein Amphetamin-Derivat) hat ihr da wohl geholfen, vermutet der Sohn… auch Grass mit seiner Blechtrommel findet Erwähnung, viele europäische Literaten sind vertreten. Vllt sollte ich erwähnen, daß der Autor zu dieser Zeit noch als Lektor und Journalist arbeitet, in der Bücherwelt also zuhause ist.

Immer wieder streut Will Schwalbe Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben seiner Mutter ein, im Lauf des Buches entwickelt sich so ein, denke ich, recht vollständiger Überblick über das Leben von Mary Anne Schwalbe [4], ein Leben, das durch viel Engagement und Arbeit, durch eine unbändige Energie und eine ebenso unbändige Freude, immer neue Menschen kennen zu lernen, geprägt ist. Mary Anne Schwalbe entstammte der ersten Frauengeneration, der es möglich war, unabhängig von Männern Karriere zu machen und sie machte Karriere. In ihren eigenen Worten klingt das so [S. 281/2 u. 284]: „…. als ihr drei Kinder klein wart, und ich versuchte, zu all euren Schulveranstaltungen zu kommen und etwas für den Kuchenverkauf an euren Schulen zu backen und meinen Vollzeitjob zu machen und euch zu pflegen, wenn ihr krank wart, und für euren Vater da zu sein und das Abendessen zu kochen und darauf zu achten, dass der Haushalt funktionierte und alles andere…. und machte einfach weiter, obwohl ich oft enorm erschöpft war. … und egal, wie müde ich bin, lesen kann ich immer. … Hätte ich darauf gewartet, richtig ausgeruht zu sein, dann hätte ich wahrscheinlich nie auch nur eine Zeile gelesen.

Mutter und Sohn lesen, sie diskutieren während der langen Stunden, in denen die Chemo in Mary Annes Venen tropft. Sie, und das finde ich bewundernswert, sieht sich trotz ihrer Krebserkrankung nicht als Sterbende, als Patient, sondern auch diese Zeit ist Leben für sie. In dieser Hinsicht hat sie mich an Noll  erinnert, der in seinem Tagebuch ja auch beschrieben hat, daß er – insofern radikaler noch als Schwalbe – sich völlig einer Therapie verweigert hat, u.a. auch, weil er sich nicht dem Diktat des Patientenseins ausliefern wollte. Mary Anne Schwalbe lebte ihr geliebtes Leben weiter, sie organisierte, traf sich mit ihren Freunden, mit der Familie, bestärkte diese auch darin, ihr eigenes Leben weiter zu führen, auch auf ihre Reisen verzichtete sie nicht, selbst wenn diese zeitweise zu Krisen führten. In ihrer Ärztin [5] hat sie jemanden gefunden, dem sie völlig vertraut und der sie unterstützt in ihren Vorhaben.

Die angewendete Chemo war durchaus erfolgreich, das Tumorwachstum wurde in der ersten Zeit deutlich zurückgedrängt, bevor diese Verbesserung dann wieder stockte und sich ins Gegenteil verkehrte. Die Nebenwirkungen der Therapie ertrug Mary Anne Schwalbe mit viel Mut und Selbstdisziplin, kaum einmal ließ sie sich Schwäche oder Schmerzen anmerken. Infektionen, u.a. mit Krankenhauskeimen machten den einen oder anderen (kurzen) Klinikaufenthalt notwendig. Immer wieder setzte sie sich Ziele, die sie noch erleben wollte: Geburtstage, Thanksgiving-Feiern, Jubiläen….. Schließlich war Mary Anne Schwalbe aber doch an dem Punkt angekommen, an dem sie austherapiert war. Eine experimentelle Therapie, die möglich gewesen wäre, lehnte sie ab. Sie starb am 14. September 2009 im Kreis ihrer Familie, fast zwei Jahre nach der Erstdiagnose und damit einer weit über der Erwartung liegenden Restlebenszeit. Dieser Nachruf von Marina Vaizey [6] würdigt ihr Leben, ich habe ihn hier verlinkt, weil Will Schwalbe ihn auch in seinem Buch erwähnt.

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„An diesem Tage lasen wir nicht weiter“ sind die Erinnerungen eines Sohnes an seine Mutter, deren letzten Lebensabschnitt er intensiv begleitet. Die Ruhe und die Kraft, die die Mutter in Kenntnis ihres abzusehenden Todes ausstrahlte, haben sich auf diesen Text übertragen. Dabei muss man anmerken, daß das Buch keine explizite Kranken- oder gar Sterbegeschichte ist, es ist die erinnerte Geschichte eines ausgefüllten, erfüllten Lebens und die Aufzeichnungen darüber, wie Will Schwalbe versucht, die letzte Zeit, die er mit seiner Mutter verleben darf, intensiv zu nutzen.

Betrachtet man das Verhältnis von Sohn und Mutter und die Reaktion von beiden auf die infauste Diagnose, stellt man große Unterschiede fest. Der Sohn ist unsicher, weiß nicht richtig wie er sich verhalten soll, muss sich (und richtigerweise macht er dies) über den angemessenen Umgang mit Todkranken informieren, zweifelt häufig, ob er dies oder jenes sagen, machen soll oder darf…. die Mutter gibt ihm im Grunde wenig Hilfestellung oder Ermutigung zum Reden über den eigenen Tod und ihm fehlt ein wenig das Vertrauen in die Stärke seiner Mutter, die auch bei eine evtl (subjektiv) „falschen“ Reaktion seinerseits ver“kraften“ würde: Will Schwalbe ist sehr bemüht, keinen Fehler zu machen.

Auch für die Mutter ist die eigene Krankheit und der in wenigen Monaten zu erwartende eigene Tod kaum ein „öffentliches“ Thema, die beiden sprechen über dieses Faktum fast ausschließlich, indem sie das Medium der Bücher gebrauchen, die sie lesen. Auch hier wieder die Zweifel des Sohnes: hätte er dieses, evtl schwierige, pessimistische, deprimierende Buch überhaupt empfehlenn dürfen, ist jenes Buch jetzt wirklich u.a.m….?

Scheint mir also die Auseinandersetzung des Sohnes mit dem Muttertod zögerlich zu sein, befasst sich die Mutter selbst intensiv damit – aber eben nicht in der Diskussion, dem Gespräch, dem Anvertrauen mit/zu anderen. Es sind Momente wie der, in dem sie ihrem Sohn zum Beispiel unvermittelt einen Entwurf für die Karten gibt, mit denen er sich für die Kondolenzpost bedanken soll, die zeigen, daß sie ganz klar ihren Tod für und mit sich selbst organisiert und durchdenkt: „.. Wenn ich mit dieser Behandlung aufhöre, dann weil es an der Zeit ist, damit aufzuhören.“ sagt sie zu Will, als sie über Beckets „Mord im Dom“ sprechen [S. 205].

Aus dem Text läßt sich meiner Meinung nach herauslesen, daß Will Schwalbe noch sehr unter dem Einfluss seiner Mutter stand. Explizit will er noch von ihr lernen, die Zeit, die ihm bleibt, dazu nutzen. Es gab beim Lesen Momente, in denen ich dachte, eine Art Hagiographie vor mir zu haben, ich kann nach der Lektüre des Buches nicht eine einzige negative Eigenschaft von Mary Anne Schwalbe benennen… selbst da, wo spontan Kritik entsteht, wird diese wieder zurückgenommen, etwa da, wo sie ihm einen Pullover schenkt, der ihm gar nicht so gut gefällt, heißt es dann ein paar Seiten weiter: „… natürlich hatte sie mit diesem Geschenk goldrichtig gelegen – es ist der mit Abstand hübscheste und am besten sitzende Pullover, den ich besitze. …“ [S. 365]. Auch bei der Diskussion der gelesenen Literatur, bei der es oft um grundlegende menschliche Eigenschaften geht wie Mut, Besonnenheit, Güte läßt der Sohn der Mutter meist das letzte Wort, abweichende Ansichten äußert er nur selten – und wenn, ist das schlechte Gewissen spürbar.

Bei einer anderen Gelegenheit schildert er, wie ihn die Frage von Freunden, wie es ihm denn gehe, aus dem Konzept bringt, denn er weiß nicht, was seine Mutter wohl als richtige Antwort ansehe: „… also antwortete ich darauf so, wie ich meinte, dass Mom es sich wünschen würde. ..“ [S. 242]. Daß er als Sohn durchaus eigene Gefühle hat und haben darf, akzeptiert er anscheinend nicht bzw es macht ihm ein schlechtes Gewissen: „“… Meistens jedoch wirkte schon die einfachste Unterhaltung zum Thema, wie es mir mit Moms Gesundheitszustand ginge, gezwungen und ängstlich und befangen, weshalb ich von mir aus so schnell wie möglich auf etwas anderes zu sprechen kam…“ [S. 245].

Will Schwalbe bemerkt diese Unsicherheit natürlich auch selbst: „Diese Befangenheit hatte viele Ursachen: Sie war todkrank, aber noch nicht tot – erlaubte ich mir also zu große Trauer, dann kam ich mir vor, als würde ich sie vorzeitig bereits im Grab sehen….“ [S. 243]. Interessant sind auch die Rationalisierungen, die Will anführt und mit denen er eigene Ansichten begründet. Es gibt mehrere solcher Stellen, ich möchte hier (da sie im selben Zusammenhang beschrieben wird wie die schon zitierten Aussagen) eine anführen. Schwalbe diskutiert die Frage, wie Ärzte ihren Patienten infauste Diagnosen überbringen können oder sollten, ihnen unter Umständen sagen müssen, daß eine weitere Therapie nicht sinnvoll sei. Nun gäbe es zwar Patienten, die ihren Ärzten gegenüber auf Offenheit bestünden, aber gerade diese seien (nach Schwalbe) oft diejenigen, die „…die Wahrheit nicht ertragen könnten und am Ende alles Mögliche auf sich nähmen… um den Tod hinauszuzögern, ...“ [S. 206]. Mit dieser (meiner Meinung nach) falschen Behauptung bekundet Will Schwalbe nach meiner Meinung, daß er persönlich eine solche Diagnose eigentlich gar nicht hören möchte, da sie keineswegs dazu angetan sei, zu beruhigen, er im Gegenteil damit überfordert ist.

Zum Abschluss will ich noch eine Stelle aufführen, die mir aufgefallen ist, weil ich sie irgendwie absurd fand. Auf S. 243 redet er von einem „Schulhof-Stigma„, das derjenige trägt, der „zu eng mit seiner Mutter verbandelt ist“ und dem er, so lese ich es zwischen den Zeilen, wohl unterworfen war. Für die heutige Zeit leitet der Autor daraus ab, daß es Männern kein Problem macht, zu Büchern zu stehen, in denen Vater-Sohn-Verhältnisse thematisiert werden, dieselben Männer aber „ein wenig beschämt“  seien, gefielen ihnen Bücher wie McBrides „Die Farbe von Wasser„, in denen es um Mutter-Sohn-Verhältnisse geht. „Dieses Thema gilt, offen gesagt, als ein bischen schwul.“ Über diesen Gedankengang des (homosexuellen) Autors habe ich mich dann doch gewundert.

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Die obigen Äußerungen mögen bitte nicht als Kritik am Buch verstanden werden. „An diesem Tag lasen wir nicht weiter“ ist im Gegenteil eine berührender, sensibler, sehr schön geschriebener Bericht über eine intensive Mutter-Sohn Beziehung, die in den letzten zwei Jahren, im Wissen um den nur allzu wahrscheinlichen Tod der Mutter, noch einmal an Intensität zugenommen hat. Diese Erinnerungen sind voller Liebe und auch Wehmut, sie zeugen davon, wie sehr Will Schwalbe seine Mutter vermisst. Und ebenso ist das Buch Zeugnis einer bemerkenswerten Frau voller Tatendrang, Elan, Kraft und auch Erfolg, die viel in ihrem Leben erreicht hat.

Aber aus diesem Buch läßt sich eben auch viel Lernen für das eigene Leben, betrachtet man es durch die Erfahrungen des Autoren. Jeder von uns kann von heute auf morgen in diese Situation kommen, daß ein guter Freund, ein naher Verwandter, ein geliebter Mensch todkrank wird oder einen Unfall hat. Dann sehen wir nolens volens vor ähnliche Fragen gestellt wie der Autor: was sage ich wie, kann ich dies und jenes machen…

So war das Lesen dieser Geschichte über Bücher, über einen besonderen Leseclub, in dem sich das Schicksal zweier Menschen spiegelte, ein großer Gewinn und ganz sicher hat dieses Buch noch viel mehr Leser verdient. Schließen möchte ich meine Buchvorstellung mit den zwei Zeilen aus Masha Kalekos bekannten Gedicht, die so gut zu der Geschichte der zwei Schwalben passt:

Bedenkt den eigenen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.

Links und Anmerkungen:

[1] Wiki-Artikel zum Pankreastumor
[2] Diese private Einrichtung gehört wohl zu den besten Krebskliniken weltweit, sie begegnet einem immer wieder, wenn man Bücher über Krebs(kranke) liest, die in NYC spielen: http://www.mskcc.org/
[3] ich selbst habe davon folgende hier im blog vorgestellt:
– Khaled Hosseini: – Drachenläufer und – Tausend strahlende Sonnen [S. 53/4]
– Ian McEwan: Am Strand [S. 28]
– James McBride: Die Farbe von Wasser [S. 243]
– Erica Jong: Die Angst vorm Fliegen [S. 52]
– Geraldine Brooks: Die Hochzeitsgabe [S. 129/30]
– Iréne Némirovsky: Suite francaise [S. 287]
– Stieg Larsson: Verblendung [S. 320]
Daneben gibt es noch eine ganze Menge von Titeln, die (noch) nicht oder schon vor langer Zeit gelesen habe und die sowohl bei Schwalbe als auch bei mir im Regal stehen…. es war ein schönes Gefühl, zu sehen, daß bei all den vielen -zig Tausenden von Titeln, die auf beiden Seiten des Atlantiks (und Pazifiks) erscheinen, so viel Übereinstimmung zu finden war.
[4] Erstaunlicherweise scheint es keinen Eintrag in der Wikipedia zu geben, was bei den vielen beruflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten durchaus bemerkenswert ist. Unter anderem war sie Gründungsvorsitzende der „Women’s Refugee Commission“, sie besuchte und arbeitete in vielen Flüchtlingscamps, zu der Zeit des Buches war sie damit befasst, in Afghanistan eine Bibliothek aufzubauen.
[5] Wenn die google-Bildersuche mich  nicht in die Irre geführt hat, macht diese einen sehr sympathischen Eindruck, ich kann sehr gut nachvollziehen, daß Mary Anne Schwalbe viel Vertrauen zu Dr. O´Reilly gefasst hatte.
[6] Nachruf von Marina Vaizey: Mary Anne Schwalbe obituary, The Guardian, Sunday 25 October 2009

Mehr Buchvorstellungen zum Thema „Sterben, Tod, Trauer“ im Themenblog

Will Schwalbe
An diesem Tage lasen wir nicht weiter
Das letzte Jahr mit meiner Mutter
Aus dem Englischen übersetzt von Henriette Zeltner
diese Ausgabe: List, HC, ca. 380 S., 2012

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5 Responses to “Will Schwalbe: An diesem Tage lasen wir nicht weiter”


  1. Lieber Flattersatz,

    ich danke dir für diese hochinteressante und spannende Auseinandersetzung mit einem Buch, das ich auch gerne gelesen habe. :-) Zunächst einmal bin ich erleichtert, dass es dir scheinbar auch gefallen hat. Das freut mich sehr. Deine kritischen Anmerkungen haben mich unterhalten, eine der Stellen die du zitierst, war mir auch als etwas seltsam im Gedächtnis zurückgeblieben. Meinem Lesevergnügen hat das aber keinen Abbruch getan.

    Liebe Grüße
    Mara

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    • flattersatz Says:

      ja, liebe mara, sicher hat mir das buch gefallen und die punkte, die ich erwähnt habe, sind auch keinesfalls als kritik aufzufassen, weder am buch noch gar an der handlung der menschen. wie könnte man kritik üben an jemandem, der seine mutter verliert und sie auf ihrem letzten weg begleitet oder gar an der mutter? aber lernen kann man aus diesen schilderungen, denn zu üben hat man kaum die gelegenheit, aber man kann sich als begleiter gewisse handlungsweisen aneignen und dazu ist es wichtig, solche ehrlichen beispiele zu kennen. und das wichtigste ist das vertrauen, das man zum jeweils anderen haben muss, denn wenn das da ist, puffert es auch mal die nur zweitbeste möglichkeit zu reagieren, weg – wenn man verpasst hat, die (situativ, das kann sich ja von tag zu tag auch unterscheiden) beste gefunden zu haben…

      ich hätte in meiner besprechung übrigens viel mehr auf die bücher eingehen können oder sollen, denn die spielen ja im grunde die hauptrolle…

      auf das buch aufmerksam geworden bin ich übrigens durch deine besprechung ;-) herzlichen dank für den hinweis!

      liebe grüße und hab einen sonnigen tag!
      fs

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  2. […] Eine faire, aber zu Recht kritische Rezension von Christopher R. Beha findet sich in der New York Times. Gern verweise ich außerdem auf die Besprechung auf aus.gelesen. […]

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