John M. Coetzee: Schande

30. Januar 2013

coetzeeDrum preis ich niemals glücklich eines Sterblichen Geschick,
Eh´ den letzten seiner Tage er gesehn hat.[1]

David Lurie ist Professor für Kommunikationswissenschaft in Kapstadt. Er ist knapp über fünfzig Jahre alt, hat aus seiner ersten Ehe eine Tochter, die in der Ostprovinz auf einer einsamen Farm lebt, auch seine zweite Ehe ist geschieden. Als akademischer Lehrer eher unbegabt und unbeliebt plant er, der Liebhaber romantischer Dichtung, eine Oper über den von ihm verehrten Byron zu schreiben. Seine sexuellen Bedürfnisse befriedigt er jeden Mittwoch bei Soraya, einer jungen Frau, deren Haut nicht durch die Sonne so gebräunt ist. Diese professionelle Triebabfuhr findet ein Ende, nachdem Lurie die junge Frau eines Tages mit ihren beiden kleinen Söhnen beim Einkaufen entdeckt und ihr neugierig folgt.

Kurz danach fällt ihm die junge Melanie Isaacs auf, eine Studentin von ihm. Er spricht sie an, lädt sie ein und verführt sie. Mehrfach schlafen sie miteinander, es ist keine physische Vergewaltigung, aber es ist klar, daß die Beziehung relativ einseitig ist, auch wenn Melanie eines Tages vor seiner Tür steht und ihn fragt, ob sie bei ihm übernachten kann.

Es bleibt etwas im Unklaren, wodurch genau, aber jedenfalls wird das Verhältnis zwischen dem Professor und seiner Studentin bekannt und zieht ein Disziplinarverfahren nach sich. Hier bekennt sich Lurie zwar „schuldig im Sinne der Anklage“, also dem Wort nach, stilisiert sich aber hochfahrend als Opfer des Eros, dessen Ruf er gefolgt ist. Der Disziplinarausschuss dagegen, der den Skandal – auch im Interesse der Universität – niedrig halten will, vermisst eine „wirkliche“ Reue bei Lurie und das Eingeständnis, nicht nur ein Gesetz übertreten, sondern auch moralisch falsch gehandelt zu haben. Lurie dagegen empfindet diese Forderung als Erniedrigung und verlässt lieber die Universität als nachzugeben.

Er besucht Lucy, seine Tochter, die als letzte einer ehemaligen Hippie-Gruppe auf der einsamen Farm ihr Auskommen sucht mit einer Hundepension und dem Verkauf von Blumen auf dem örtlichen Markt (Grahamstown, Ostkap). Die beiden harmonieren nicht sonderlich gut, es fällt David schwer, seine Tochter als eigenverantwortlichen Menschen zu akzeptieren. Nachbar von Lucy ist Petrus, ein ehemaliger schwarzer Arbeiter, dem jetzt ein kleines Stück Land gehört. David sucht sich Beschäftigung, unter anderem hilft er einer Freundin Lucys in der Stadt, die dort eine Tierschutzorganisation unterstützt.

Eines Tages verschaffen sich zwei Männer und ein Halbwüchsiger unter falschem Vorwand Zutritt in das Farmhaus, sperren David auf dem Klo ein, überschütten ihn mit Spriritus und versuchen ihn anzuzünden, rauben das Haus aus und vergewaltigen Lucy.

In diesem zentralen Ereignis des Romans spiegelt sich in gewisser Weise das vorherige Geschehen in Kapstadt wider. Dort, in der Stadt, wurde der Frau, Melanie, Zwang angetan auf subtilere Art und Weise durch Ausnutzen eine Machtposition, Lucy, die auf dem Land lebt,  erdverbundener, physischer als ein Stadtleben, wird körperlich Gewalt angetan. Beide. Lucy und David sind schwer gezeichnet von diesem Ereignis, aber während in David Zorn, Wut und der Wunsch nach Vergeltung tobt (neben dem schlechten Gewissen, daß er seiner Tochter nicht helfen konnte), zieht sich Lucy in sich selbst zurück, verliert Antrieb und Initiative, verschweigt der Polizei sogar die Vergewaltigung, gibt nur den Überfall und den Raub zu Protokoll. Dies eine für David nicht nachvollziehbare Einstellung.

David, der sich immer schlechter mit seiner Tochter versteht, fährt irgendwann zurück nach Kapstadt. Seine dortige Wohnung geplündert im Rahmen der großen südafrikanischen Umverteilungsaktion: die vielen, die nichts haben, holen sich etwas von den wenigen, die etwas haben… aber es kümmert ihn kaum. Geht er in die Öffentlichkeit, merkt er, daß er geächtet ist, immer noch.

Er fährt wieder zu seiner Tochter, ist unruhig. Lucy ist schwanger von einem ihrer Vergewaltiger und sie will das Kind nicht abtreiben. Sie schickt sich in ihr Schicksal, mit völlig irrationalen Motiven, sagt, daß sie vllt im Revier dieser Männer wohnt und dies der Preis sei, daß sie bleiben dürfe… Petrus bietet ihr Schutz an, als Gegenleistung soll sie ihn heiraten, damit diese Sache endlich ein Ende findet. Sie willigt ein. Nur in ihr altes Haus, da darf er nie hinein, das ist ihre Bedingung.


„Schande“ erschien im Jahre 1999, wenige Jahre nach Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika. Die ersten Illusionen über eine südafrikanische Gesellschaft „danach“ waren verflogen, eine über Jahrzehnte hinweg vernachlässigte Bildung des größten Teils der Gesellschaft kann nicht in wenigen Jahren aufgeholt werden und damit verbunden ist natürlich auch die Möglichkeit, Arbeit zu finden, Geld zu verdienen. So ist Gewalt bald ein Thema in Südafrika, nicht zuletzt auch gespeist durch Gefühle und Motive wie Vergeltung und Rache. Vllt liegt darin ein Grund für Lucys Verhalten verborgen: eine Schuld, die sie fühlt, einfach weil sie der vormals privilegierten Schicht angehörte.

Sehr schnörkelos zeigt Coetzee in seinem Roman auch, wie schnell das gesichterte Leben eines Menschen aus der Bahn geworfen werden kann. Ich stimme zwar Urs Jenny, der im Nachwort der Spiegel-Ausgabe (Band 14 der Edition) als Ausgangspunkt der Ereignisreihe die Tatsache nimmt, daß David Lurie der Prostituierten, die er auf der Straße erkennt, nachgeht, nicht zu, weil allein daraus überhaupt nicht, schon garnicht zwangsläufig folgt, daß Lurie seinem Trieb Melanie betreffend nachgibt, es hätte so viele Möglichkeiten für Lurie sich abzureagieren gegeben wie Prostituierte und sogar noch mehr… nein, der Knackpunkt ist, daß Lurie ohne zu zögern (und sei es unbewusst) seine Position einsetzt, die von ihm studienmäßig abhängige junge Frau ins Bett zu bekommen. In zusätzlicher Verblendung schlägt er dann noch sämtliche Hilfsangebote aus, den Skandal gering zu halten…. danach ist der „Abstieg“ Luries vorprogrammiert, er, der intellektuelle Schöngeist, der von Byron fasziniert ist, führt Hunde spazieren, hilft Bev in der Praxis, überzählige Tiere zu töten und fährt sie einmal die Woche zum Kremieren. Auf  zwei Wolldecken auf dem Boden des Behandlungszimmers schläft er völlig leidenschaftslos mit der (für ihn völlig) unattraktiven Frau.

Lurie merkt, daß er Fremder wird in seinem eigenen Land, er merkt es an der Sprache. Das Englische scheint ihm nicht mehr tauglich, die Dinge des Alltags zu benennen, „..die Codes der englischen Sprache… haben sich verdunkelt, haben ihre gedankliche Artikulation verloren, ihre Verständlichkeit, ihre Klarheit. ..“. Die Sprachen, die hier, auf dem Land, gesprochen werden, heißen Xhosa oder Zulu… sie sind hart und er versteht sie nicht.

Es ist auch eine Geschichte über das Loslassen, das Akzeptieren. David Lurie, der wohl kein besonders guter Vater war, kann jetzt, in dieser Extremsituation, die Wünsche seiner Tochter, die „Sache“ nicht weiter zu verfolgen, kaum akzeptieren. Dieser Wunsch ist ihm unverständlich und seine ständigen Interventionen korrodieren langsam aber sicher das beiderseitige Verhältnis, bis es dem eine alten Ehepaars gleicht… Er, der früher ein schlechter Vater war, kann jetzt seine Rolle als Vater, der weiß, was richtig ist, nicht loslassen….

Der Roman, nüchtern und mit Distanz zu seinen Figuren erzählt, hat etwas tragisches, zum Teil die Wucht einer antiken Tragödie. Einmal aus der Bahn gestoßen ist der gesellschaftliche (und, wie angedeutet wird, auch der soziale) Abstieg des männlichen Protagonisten kaum noch aufzuhalten, sein Schicksal läuft ab wie ein Uhrwerk und er scheint es zu akzeptieren, Widerstand oder Aufbegehren ist kaum zu spüren. Genauso wie Lucy ihr Schicksal akzeptiert als gegeben, sie es auf sich nimmt als Preis dafür, einen Fleck Erde gefunden zu haben, in den sie sich verwurzeln kann. Gleichzeitig ist auch sie „Ackerboden“, in den die neuen Herren des Landes sich eingepflanzt haben, gezeigt haben, wer in Zukunft das Schicksal hier bestimmt. So erinnert sie an die Frauenfiguren griechischer Tragödien, die ihr Schicksal eher gedulden als gestalten…

Perspektivisch weist Coetzee bei dem entscheidenden Ereignis des Buches dem Leser die gleiche Rolle zu wie seine Hauptperson David Lurie: wir sind nicht dabei. Wir erfahren, daß David Gefahr wittert, selbst angegriffen und überwältigt wird und erleben mit, wie er eingesperrt vermuten muss, davon ausgehen muss, sicher sein kann, was jetzt, in diesem Moment, mit seiner Tochter passiert. Es dauert lange, bis das Wort „Vergewaltigung“ ausgesprochen wird, das Verhältnis der beiden ist nicht so, als daß genügend Verbindung da wäre für ein solches gegenseitiges Vertrauen, zumal sich die Tochter durch die Aggressivität, mit der der Vater das Verbrechen verfolgen lassen will, nochmals und wiederum unter Druck gesetzt, einer äußeren Gewalt ausgesetzt sieht… dieser jedoch kann sie widerstehen, erst sehr spät verliert der Vater seine Zurückhaltung gegenüber zumindest einem der Täter.

Am Ende des Romans, der Lebenswegstrecke, die wir Lurie begleitet haben, wird dieser zum Freund der Hunde, ja, sogar so etwas wie Liebe zu ihnen entdeckt er. Und er begleitet sie auf ihrem letzten Weg, dem allerletzten… und mit einer gewissen Resignation akzeptiert er deren Schicksal, das er nicht aufhalten, sondern nur begleiten kann.

Links und Anmerkungen:

[1] Schlußchor aus Sophokles‘ König Ödipus, der ganze Vers in der Hölderlin-Übersetzung (Quelle):

Ihr im Lande Thebe Bürger, sehet diesen Oedipus,
Der berühmte Räthsel löste, der vor allen war ein Mann.
Der nicht auf der Bürger Eifer, nicht gesehen auf das Glük,
Wie ins Wetter eines großen Schiksaals er gekommen ist,
Darum schauet hin auf jenen, der zulezt erscheint, den Tag,
Wer da sterblich ist, und preiset glüklich keinen, eh denn er
An des Lebens Ziel gedrungen, Elend nicht erfahren hat.

[2] Vor ein paar Wochen gab es initiiert vom Berlin-Verlag die Aktion „gordimer lesen„, in der Blogger sich über das neueste Buch von Nadine Gordimer ausgetauscht haben. Dort wurde allgemein die sperrige, verquaste Sprache der Autorin kritisiert. Nicht daß dies bei Coetzee auch der Fall wäre, nein, er schreibt klar und stringent, aber einige Passagen haben mich doch sehr an das Gordimer-Buch erinnert. Es waren Stellen, in denen der allwissende Erzähler der Geschichte uns Lesern das, was gerade in der Handlung gelaufen war, noch einmal deutlich und explizit sagte, z.B.: „Sie sind seine Freunde. Sie wollen ihm über seine Schwäche hinweghelfen,… Sie wollen nicht, daß er auf der Straße bettelt. Sie wollen ihn wieder in den Seminarraum bringen.“ – „In ihrem geborgten Nachthemd sitzt sie da und bietet ihm die Stirn, der Hals ist steif, die Augen glitzern. Nicht Vaters kleines Mädchen, nicht mehr.“ oder „Vorläufig lebt er hier: in dieser Zeit, an diesem Ort.“  Zwei südafrikanische Autoren, viele Jahr auseinandern, jedoch stilistische Ähnlichkeiten…

John M. Coetzee
Schande
Aus dem Englischen übersetzt von Reinhild Böhnke
Originalausgabe London 1999
diese Ausgabe: Spiegel Edition Bd. 14, HC, 276 S., 2006/7

 

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9 Responses to “John M. Coetzee: Schande”

  1. atalante Says:

    Danke für den interessanten Einblick in diesen Roman. Coetzee schiebe ich seit langem vor mir her. Dieses Buch wäre sicherlich auch ein gutes Literaturkreis-Objekt.
    Auf jeden Fall wird nun umso verständlicher, warum der Autor Süd-Afrika den Rücken gekehrt hat.

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    • flattersatz Says:

      … was ihm frau gordimer ja übel genommen hat… aber du hast völlig recht, das buch liefert mit sicherheit eine ganze menge diskussionsstoff, die frage ist nur, ob es die aktuellen verhältnisse im süden afrikas noch richtig wiedergibt..

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  2. caterina Says:

    Dieses Buch gehört zu den Klassikern der zeitgenössischen Weltliteratur, die ich unbedingt noch lesen möchte. Nicht nur, weil es zum „Kanon“ gehört (zu welchem auch immer), sondern weil Südafrika mir in literarischer Hinsicht noch völlig fremd ist und Coetzee ein guter Anfang, um sich dem Land anzunähern.
    Danke für diese eindringliche Rezension!

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    • flattersatz Says:

      liebe caterina,

      coetzee und auch gordimer sind sicher, ganz sicher, gute anfänge, sich um südafrika zu kümmern (bei letzterer nicht unbedingt ihr neuestes werk). es sind natürlich beides autoren mit nicht pigmentierter haut (sagt man das heute, in zeiten der preussler-reinigung, so?), so daß der blick auf die neue südafrikanische gesellschaft unter umständen einen gewissen trend hat. irgendwo hatte ich mal eine liste gefunden mit südafrikanischen, auch pigmentierten Autoren… itzo find ich sie natürlich nicht mehr…. hier ist ein klitzekleiner eindruck von südafrikanischer literatur, vllt hilft er weiter… ach ja, in der wiki gibt´s natürlich auch ein paar namen…

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      • caterina Says:

        Die Lust, Gordimer zu lesen, ist mir seit euren Berichterstattungen zum letzten Roman vergangen (wenn ich sie überhaupt je hatte). Ich werde mich also an Coetzee und anderen halten. Danke also für den Link, das ist schon mal ein guter Anfang.

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  3. Karin Says:

    Lieber Flattersatz, liebe Caterina,

    mich hat von Coetzee’s Büchern bisher am meisten verstört und aufgerüttelt „Eiserne Zeit“ das Aufeinanderzugehen in einer Schicksalsgemeinschaft von zwei Menschen, einer weißen krebskranken alten Frau und eines schwarzen Obdachlosen, der sich auf ihrem Grundstück einrichtet…
    In Schande, hat mich fasziniert, wie er Macht und Unterwerfung in lakonischen Sätzen schildert, wobei ich die Unterwerfung der Tochter an die Zustände als Stärke empfand…sie bemüht sich als Weiße zuerst, sich den geänderten Machtverhältnissen anzupassen….nicht nur das….sie akzeptiert sie in ihrer Unabänderlichkeit:
    “ Ja du hast recht, es ist demütigend.Aber vielleicht ist das eine gute Ausgangsbasis für einen Neuanfang. Vielleicht muß ich das akzeptieren lernen. Von ganz unten anzufangen. Mit nichts. Nicht mit nichts als. Mit nichts. Ohne Papiere, ohne Waffern, ohne Besitz, ohne Rechte, ohne Würde.“
    Das große Thema der Machtverschiebung und der Ohnmacht der Weißen und davor der Schwarzen, das ja nicht nur auf Südafrika zutrifft.
    Mir kommt dazu wieder der großartige Roman von Ph. Roth „Der menschliche Makel“ in den Sinn.
    Ihm hätte ich den Nobelpreis viel eher gegönnt als Frau Gordimer und daß Coetzee ihn bekommen hat, ist mehr als gerecht.

    liebe Grüße in ein lesewetterfreundliches Wochenende
    Karin

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    • caterina Says:

      Danke, liebe Karin, für die Ergänzung. Coetzee ist auf jeden Fall auf meiner Merkliste notiert; ich hoffe, ich habe bald mal die Gelegenheit, mir einen Eindruck von seinem Werk zu machen.

      Herzliche Grüße,
      caterina

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    • flattersatz Says:

      Ja du hast recht, es ist demütigend.Aber vielleicht ist das eine gute Ausgangsbasis für einen Neuanfang. Vielleicht muß ich das akzeptieren lernen. Von ganz unten anzufangen. Mit nichts. Nicht mit nichts als. Mit nichts. Ohne Papiere, ohne Waffern, ohne Besitz, ohne Rechte, ohne Würde.

      über diesen satz bin ich beim lesen sehr gestolpert, er widerstrebt mir im innersten. zum einen ist er nicht korrekt, sie hat ja noch ihr leben, also doch „mit nichts als (meinem leben)“. zum zweiten ist dieser angedeutete verzicht auf „rechte“ und „würde“ weder nachvollziehbar noch akzeptierbar, weil er verbrechen sanktioniert. wenn jemand keine rechte hat und keine würde, kann ich diese auch nicht verletzen. ich gebe also potentiellen tätern einen freibrief, verführe vllt sogar zur tat.

      diese einstellung ist für mich eine falsch verstandene und selbst auferlegte buße, die auch kein ehemals unterdrückter so anerkennen wird. ein zusammenleben von menschen kann nur auf der basis gleicher rechte, gleicher pflichten für alle erfolgen unter wahrung der würde eines jeden einzelnen.

      liebe grüße
      fs

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  4. Karin Says:

    Lieber Flattersatz,
    das ist doch ein Traum…….die Realität sieht doch für Nicht-Weiße nach wie vor ganz anders aus…..bzw. allen Menschen, die sich einem Machtregim ausgeliefert sehen.
    aber im Roman will sie sich ja in den Schutz, die Obhut der schwarzen Familie begeben…sie hat nichts anderes mehr……und daß sie diesen Schritt gehen will, stößt ja auch auf das totale Unverständnis des Vaters… ich sehe es nicht als Buße an….es ist die reine Vernunft (aus der Ohnmacht entstanden)..
    einen lieben Morgengruß
    Karin

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