Robert Schneider: Schlafes Bruder

Diese Buchvorstellung gibt es auch als Audio-File im literatur RADIO bayern.

schlafes_bruder


Was ein Buch, was ein Roman! Schon lange las ich nichts mehr, was diesem an Kraft, an Intensität gleichkam. Er führt uns Jahrzehnte zurück, zwei Jahrhunderte gar in eine Zeit vor unserer Zeit, noch nicht geprägt durch Weltoffenheit, durch Zukunftsgläubigkeit, durch den Glauben an einen Fortschritt. Im Gegenteil, diese Welt, in der wir uns wiederfinden, liegt abgeschieden in den Bergen, über dem Rheintal, im Vorarlbergischen. Es ist ein Flecken Erde, den Bergen abgewrungen und auch Gott und nicht sicher ist es, daß Gott damit einverstanden ist, denn manchen, dem wir begegnen werden in dieser Geschichte nimmt sich so aus, als wolle Gott den Menschen nicht an diesem Ort.

Ein Bergdorf ist es, obschon es eine Schule und ein Wirtshaus hat, eine Kirche mit einem Kuranten, der das Wort Gottes zu verbreiten hat, zumindest sonntäglich in Erinnerung zu rufen, obschon er auch sich damit zu befassen scheint, diesem Worte Gottes „.. und mehret Euch!“ Gehorsam zu leisten, wie wir im Folgenden noch lesen werden. Ein Dorf, Eschberg geheißen, bevölkert von zwei Familien, den Alders und den Lampartern, vielfach verwandt untereinandenr, immer aber verfeindet oder sich im Bösen zugetan.

Wen wundert´s, daß in solch einer Umgebung die Rohheit haust und der Aberglauben seine Heimat hat? Leicht sind sie vom rechten Weg abzubringen, leicht zu erschrecken und geraten dann in Panik, daß das Hirn austritt aus dem Grind derer, die sie über den Haufen rennen und in die sie hineintreten… Mannigfach verwandt, so hörten wir, seien sie und so hocken in der Schulbank unter der Fuchtel des Lehrers, der, wiewohl er dereinst einen Schüler fast totschlug, nein, vielmehr zu Tode trat und die grintigen Mitschüler dessen abgetretene Haare aus den Fugen puhlten und als Trophäe verwahrten, der also trotzdessen nicht als streng angesehen wurde, dort hockten sie, die Wasserköpfigen, die Mongoloiden, die Blattergesichtigen und eben auch der Gelbseich, von dem diese Geschichte handelt….

Die Seffin gellte vor Schmerzen.

Einen Zeitraum von Zweiundzwanzig Jahren umfasst unsere Geschichte, sie sich nichtsdestoweniger nicht scheut, auch hie und da in Vergangenes zu schauen, dieses zu repetieren, so es der Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder dienlich ist. Schon im ersten Satz des Buches nimmt der Autor sein Ende vorweg, wir müssen nicht zittern und bangen um den Jungen erst und den jungen Mann später, wie es mit ihm ein Ende nehmen wird, wir wissen es von Beginn an. Nur noch werden wir erfahren, wie sein Leben verlief, wir werden ahnen, wie es hätte verlaufen können und wie der Lauf der Welt in Sämte hätte sich ändern können (und so wäre es gewesen, wenn es dem Elias Alder gegönnt gewesen wäre, sein Genie zu entwickeln und auszuleben) und wir werden sehen, wie eine Welt, die Gott dort nicht wollte, untergeht. Denn dies

„…ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen.“

Geboren wurde es stumm, dieses Kind, 1803 schrieb man in diesem Jahr, bei der Taufe dagegen verbreitete es Angst und Schrecken mit dem, was man die „gläserne Stimme“ nannte, mit der es den Kirchraum füllte. Im zarten Alter von fünf Jahren dann kam der Knabe auf seinen Wanderungen an das Bett der Emmer, dort an einen von Myriaden Wassertropfen glattegeschliffenen Stein, auf dem er ruhte, als sich für ihn ein ganzes Firmament öffnete, ein Raum, bestehend nur noch aus Tönen und Geräusche, die Symphonie einer unendlichen akustischen Welt. Und noch etwas geschah ihm, sein Körper stülpte sich von Innen nach Außen, von Außen nach Innen, alles trat hervor ins Unkenntliche und deformierte sich, der Bauch blähte auf und aus dem Nabel trat Blut hervor und vermischte sich mit dem Sperma seines stämmig gewordenen Gliedchens. Wenig davon sah man später noch, als sich nach der Erscheinung alles zurückbildete, nur die vormals eher ins grünliche scheinenden Augen blieben fortan gelb wie Kuhseich und seine Stimme war dunkel geworden. Eins noch will ich erwähnen, was in dieser wundersamen Erscheinung dem Johannes Elias Alder geschah, weil es für den weiteren Gang seiner Geschichte so bestimmend wurde: als letzten aller Töne dieser Welt hörte er das Schlagen eines Herzens, einen Herzschlag so wie seiner, in vollkommener gegenseitiger Harmonie. Es war der Herzschlag seiner Geliebten, den er da hörte, seiner Cousine Elsbeth Alder.

Somit wären, so denke ich, die Zutaten für diese Geschichte offengelegt: eine dem Aberglauben und der Rohheit bis hin zur Hexenverbrennung zugetane Gemeinschaft, die nicht erkennt, wenn in ihrer Mitte Edles gedeihen könnte, ein Genie, das in und durch die Sitten dieser Gesellschaft so gefesselt ist, daß es nicht die Kraft findet, sich davon zu befreien, das im Gegenteil sich noch den Traum einer Liebe selbst bindet bis hin zum Tode… nicht, das diese Liebe nicht hätte erwidert werden können, aber sich zu offenbaren war den Menschen nicht gegeben, gegen eine ordentliche Mitgift ein Weib zu freien, um für den Hof eine Arbeitskraft zu bekommen und eine Frau, die den Stammhalter auszutragen hat, dagegen eher….

Fassen wir die Geschichte zusammen: der Johannes Elias Alder entwickelt sich zu einem genialen Musiker, ohne daß dies von irgendjemandem gesehen oder gefördert wird. Im Gegenteil, der Organist der örtlichen Kirche will mit allen Mitteln verhindern, daß dieser Knabe ihm Konkurrenz macht, mitnichten bringt er ihm das Spielen der Orgel bei oder das Lesen von Noten. Es nutzt nichts, Elias lernt durchs Hören, bzw. er braucht nichts zu lernen, es ist ihm gegeben. Nächtens schleicht er sich in den Kirchraum und spielt und komponiert und in der Erinnerung an den seinerzeit gehörten Herzschlag der Geliebten umspielt er dessen Rhythmus mit nie gehörten Tönen… Über Jahre wird er von den Eltern, denen er unheimlich ist, in den Gaden eingesperrt, in dieser Zeit entwickelt sich eine verhängnisvolle Freundschaft zu Peter, dem Bruder von Elsbeth…

„Nicht mehr schlafen dürft ihr, denn im Schlafe liebt ihr nicht!“

Föhnstürme toben durch das Dorf, Feuersbrünste wüten in Eschberg, töten Mensch und Vieh sowie die Menschen voller Blutgier daraufhin den morden, den sie für schuldig erachten daran, Schauprediger wandern durch den Ort und verkünden, daß der, der schläft, in dieser Zeit nicht lieben kann, und der Mensch muss lieben und die Zeit des Schlafes wird ihm beim Jüngsten Gericht abgezogen werden… die Kuranten verfallen dem Wahn, sprechen den Ostersegen in der Weihnacht und die Taufgebete über den Särgen und inmitten all dem unser Musikus, der dann in Lauf der Jahre doch mit seinem Genie an dieser oder der anderen Stelle die Menschen anrühren kann und den Lehrer ersetzen wird, der sich in Verzweifelung zu Tode säuft und so auch das Orgelspiel vakant werden läßt…

Eine letzte Gelegenheit hätte die Welt gehabt, dieses Genie für sich zu retten, allein, zu dieser Stunde schien es schon dem Wahn verfallen oder verfiel ihm gerade… ein neues, zukunftsträchtigeres Zeitalter kündigte sich an, in den Städten zuerst (und für viele der Eschberger zuvörderst mit Druckwerken, in denen Unbekleidete zu sehen waren…), aber die Neugier und der Wissensdurst führten dazu, daß Städter auch in die abgelegenen Dorfschaften gingen. So kam auch nach Eschberg, die dortige Orgel zu katalogisieren ein Stadtmensch und wollte seinen Ohren nicht glauben, was dieser barfüßige, stinkende, langhaarige, dünne Mann mit den gelben Augen dem Instrument für Töne entlockte.. noch nicht einmal der Notenschrift mächtig wurde dieser aus dem Unglauben an das Gehörte heraus eingeladen, in der Stadt bei einen Wettbewerb im Orgelspiel teilzunehmen. Seine Aufgabe dort sollte sein, das alte Lied vom Tod, des Schlafes Bruder, zu extemporieren….

Komm, o Tod, du Schlafes Bruder,
Komm und führe mich nur fort.

Löse meines Schiffleins Ruder,
Bringe mich an sichern Port.

Es mag, wer da will, dich scheuen,
Du kannst mich vielmehr erfreuen.
Denn durch dich komm ich herein
Zu dem schönsten Jesulein.

Das ist unmöglich. Das ist nicht möglich!

Und ja. Er, unser Elias, spielte, spielte in all seiner hinterwäldlerischen Aufmachung, bediente die Pedalen ohne Schuhe, störte sich nicht daran, daß die Mitbewerber sich des Geruchs wegen von ihm abwandten, er spielte den Himmel auf Erden hinab und die Hölle hinauf. Er spielte den Tod und das Leben, den Anfang und das Ende: er spielte die Schöpfung der Welt. Den Zuhörern im Kirchenschiff stockte der Atem, Ehrfurcht ergriff sie, ein noch nicht gekanntes Numinoses durchströmte sie, floss in sie hinein… Kaum fand er ein Ende mit seinem Spiel, aber es wurde den Menschen nicht zuviel. Noch nie waren sie derart angerührt worden von einer überirdischen Musik und nachdem Elias geendet hatte, brachen Beifallsstürme aus dem wieder erwachenden Publikum hervor, die Oberen befürchteten Tumulte und es war außer Frage, daß nur einer für den Sieg des Wettbewerbs in Frage kam.

Doch diesem war es egal, von ihm hatte der Wahn schon Besitz ergriffen. Er erinnerte sich des Schaupredigers Wort, daß er nicht schlafen dürfe, weil im Schlaf er nicht lieben könne und so beschloss er, des Schlafes zukünftig zu entsagen…


„Schlafes Bruder“ ist ein gewaltiger Roman. Er packt nicht durch subtile Gedankengänge und komplizierte Satzkonstruktionen, die Szenerie des abgeschiedenen, inzuchtgeschädigten Bergdorfes würde dazu garnicht passen. Es ist eine alterthümlich wirkende Sprache, mit vielen, vielen alten Worten und Begriffen, sie beschreibt das Leben der Dörfler, deren Verhalten nur dünn durch eine Art Kultur überdeckt ist. Es gibt Passagen geradezu erschreckender Brutalität, wenn etwa der Peter mit seinem vom Vater zur Strafe gebrochenen Arm da sitzt und sich denkt, warum er alleine nur leiden soll… und dem Kater der Schwester daraufhin ein Bein bricht und dann noch voller Rührung über dessen Schmerz ein zweites. Aber der Autor bricht nie den Stab über seinen Figuren, er sieht sie allesamt eher als Opfer ihrer Verhältnisse, in denen sie gefangen sind wie Fliegen im Netz einer Spinne. Es ist eben genau die Tragik, daß dies auch für Johannes Elias Alder gilt, den ausser seinem musikalischen Genie nur wenig unterscheidet von den anderen, auch er niemand, der über seinen Schatten springen kann, sondern nur in ihn hinein….

Die Handlung wird weitestgehend chronologisch erzählt, aber Schneider lockert dies auf durch Rückblicke auf Gewesenes oder Vorgriffe auf das, was noch kommen wird. Zwar dreut gegen Ende des Romans am Horizont die moderne Zeit, doch ist das Erzählte soweit davon entfernt, daß es praktisch nicht verortet ist in der Zeit, es hätte auch zu anderen Epochen geschehen können, es behandelt mithin etwas Grundlegendes, dem Menschen Eigenes. Das Thema nämlich, was passiert, wenn das Unerhörte, das Geniale und damit auch das Fremde, Unheimliche, Unbekannte in die Welt eintritt? Bekämpft man es, erkennt man es überhaupt, empfindet man es als Bedrohung, als Bereicherung, als Fortschritt? Wieviele Genies, so die Frage, mögen im Lauf der Zeiten auf Erden gewandelt sein, ohne daß sie zur Wirkung kamen, die scheiterten wie letztlich Elias….

Ich habe beim Lesen von „Schlafes Bruder“ oft an „Das Parfüm“ denken müssen.. hie wie da eine singuläre Begabung, dort war es der Geruchssinn, hier ist es der Sinn für´s Hören, für die Musik. Beide Protagonisten aus ärmlichen, schmutzigen, verlotterten, schlechten Verhältnissen, deren Schicksal sich aber dann doch unterschiedlich entwickelt…

„Schlafes Bruder“ – ich will jetzt endlich auch zu einem Ende kommen – ist ein ungewöhnlich kraftvoller, mitreissender, aufwühlender Roman mit einer dem entsprechenden atmosphärisch sehr dichten Sprache, ich frage mich wirklich, warum ich das Buch erst jetzt in die Hände bekommen habe…..

Links und Anmerkungen:

(dedicated to caterina)

[1] der in den Kommentaren vielfach erwähnte Film ist bei yt zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=Iz09mJNP6vw&w=560&h=315%5D. Ein herzliches Danke an Karin, die ihn ausgegraben hat!
[2] … und natürlich, es soll, muss erwähnt werden, ist der Roman eine Fundgrube für alte, ungebräuchliche und mundartliche Begriffe, deren Verwendung einen großen Teil der Wucht ausmachen, mit dem das Buch auf den Leser wirkt.

Diese Buchvorstellung gibt es auch als Audio-File im literatur RADIO bayern.

Robert Schneider
Schlafes Bruder
dieses Ausgabe: Philipp Reclam jr Stuttgart, Jubiläumsausgabe 2012, 212 S.,

 

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15 Kommentare zu „Robert Schneider: Schlafes Bruder

  1. Eine schöne Rezension, sprachlich unübersehbar inspiriert von Schneiders Prosa. Mir ging es beim Lesen genauso wie Dir, auch ich musste an ›Das Parfum‹ denken, aber mir gefiel Schlafes Bruder deutlich besser. Die mythisch suggestive Sprache machte es mir leichter, das Pathos, die Idee des absoluten Gehörs und das übersinnliche Moment zu akzeptieren als bei Süskind und seiner Idee des ›absoluten Geruchsinns‹, die ich dort als aufgesetzt und angestrengt empfand.

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    1. danke für dein lob! ja, die sprache… es ist für mich eins der zeichen, daß mir ein buch besonders gut gefällt, daß ich merke, wie ich in der sprache des buches denke und schreibe… das ist mir so u.a. (jetzt greife ich sehr hoch und falle vllt tief…) schon bei kafkas prozess so gegangen und bei hesse mit seinem siddhartha…
      über das parfüm kann ich eigentlich nichts mehr sagen, es ist schon jahrzehnte her, daß ich es las. die grundzüge der geschichte kamen mir ähnlich vor, deshalb die erwähnung…. aber deine anmerkung stimmt wohl, der geruchssinn ist bei uns menschen recht kümmerlich entwickelt, das gehör dagegen deutlich feiner und es kann auch absolut sein. und es ist der sinn, der uns in den tod begleitet, wenn alle anderen uns nicht mehr mit der aussenwelt verbinden, das gehört funktioniert noch….

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  2. Wunderbare Besprechung!!!

    Bin ein wenig verdutzt. Vor Jahren sah ich den gleichnamigen, beeindruckenden Film und wusste bis dato nicht, dass er eine Adaption war. Erinnere mich, dass neben mir eine mir nahe stehende, musikalische Person in Tränen ausbrach, die vermutlich ebenso wenig von einer Vorlage weiß und diese sicherlich zu Gemüte führen will – Geschenkidee. Danke dafür!

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    1. schön, schön, wie das leben so spielt…. ich bin sicher, die musikalische person wird auch das geschriebene wort zu schätzen wissen, ob sie auch in tränen ausbrechen wird, kann ich natürlich nicht garantieren.. ;-) der film ist etwas, was mir fehlt, er wird ja allgemein sehr gelobt. vllt ein fall, wo die visuelle umsetzung der literarischen vorlage gerecht wird….

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  3. Eine tolle Rezension, genauso fesselnd wie das Buch! Die Assoziation mit „Das Parfum“ liegt scheinbar vielen Lesern nahe, ging mir genauso – es mag wohl an der Thematik liegen. Denn die Erzählart und die Dramatik ist für mich eine völlig andere. Es ist aber auch schon lange her, dass ich es gelesen habe. Wird wieder Zeit, danke für die Erinnerung. Lieben Gruß

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    1. auch ihnen einen lieben gruß, frau erdnussbutter und ein herzliches „danke schön“ für den lieben kommentar! ja, es stimmt, vllt sollte man sich das parfum noch einmal vor die nase klemmen, jetzt, so viele jahre später…. manchmal erlebt man nach so langer zeit ja seine überraschung, der text mag gleich geblieben sein, aber das verständnis könnte sich gewandelt haben…

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  4. Lange schon will ich diesen Roman lesen, deine Rezension bestätig mich darin, das Buch muss je eine ungeheure Wucht haben. Den Film habe ich auch noch nicht gesehen, sodass ich ganz unvoreingenommen an das Werk herangehen werde (wenn es denn irgendwann so weit sein wird). Danke für die hervorragende Rezension – auch wenn ich ein wenig enttäuscht darüber bin, dass es keine Fußnoten mit Links und Anmerkungen gibt ;).
    Alles Liebe

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    1. liebe caterina, du weist mich auf einen echten mangel meiner besprechung hin. dabei hätte es eine wunderbare fussnote geben können über das Vorarlbergische, das weithin unbekannt sein dürfte.. vorbei, vorbei… aber wirklich wert gewesen wäre ein hinweis auf die vielen, vielen alten, unbekannten, vllt auch nur mundartlichen ausdrücke, die schneider verwendet… ob es nun „klatter“ ist oder „gellen“, „schuhen“ oder „seichen“…
      warte nicht so lange, bis du das buch liest, die wirst jeden tag, den nicht, bereuen! ;-) ich habe dir doch wohl genug appetit gemacht!

      dir auch ganz liebe grüße
      fs

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      1. Ja, hast du. Hätte ich das Werk bereits im Regal stehen, würde ich sofort zugreifen. So muss ich es mir aber erst einmal besorgen. Ein paar Tage, Wochen, Monate werden also noch verstreichen – viel Zeit, die ich hinterher bereuen werden, dessen bin ich mir sicher. Aber ich werde sie, so gut es geht, nutzen und andere schöne Bücher lesen ;).

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          1. Oh, das ist aber herzallerliebst! Ich warte ja schon darauf, dass mir irgendwann mal irgendjemand ein Buch widmet – bis dahin genüge ich mich mit diesen zwei Fußnoten :). Merci beaucoup!

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  5. Die Verfilmung ist fast so großartig wie das Buch und in youtube habe ich sogar den vollständigen Film gefunden….
    für alle, die neugierig geworden sind…

    und natürlich schließe ich mich dem Urteil an: die Besprechung des Romans ist großartig….

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  6. dann wollen wir die Sekundärliteratur noch erweitern, bin mal in die Tiefen meiner Schneiderecke gegangen:
    Über Schlafes Bruder …Materialien zu Robert Schneiders Roman
    Reclam 1559 (Essays, Interpretationen und Rezensionen…müßte eigentlich erweitert werden durch diese hier)…
    Joseph Vilsmaier Schlafes Bruder Der Film Gustav Kiepenheuer Verlag 1995 ISBN 3-378-00587-4

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  7. Das Buch, muss ich zu meiner Schande gestehen, habe ich bis heute nicht gelesen. Ich gehöre auch zu denen, die den Film gesehen hat und ich war damals begeistert. Die Hauptdarsteller fand ich grandios. Irgendwann werde ich sicher zum Buch greifen, das im Regal steht. Denn die Sprache, wie sie Robert Schneider im Roman benutzt, kann in einem Film nie 1:1 vermittelt werden.

    Vielen Dank für die Erinnerung.

    LG buechermaniac

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