Karl Ove Knausgård: Sterben

10. Juni 2012

Ein großangelegtes Projekt, fürwahr.. eine auf insgesamt sechs Bände angelegte Analyse eines Lebens, das nicht gelebt, sondern erkämpft wird: „Min Kamp (übersetzt: Mein Kampf)“ der für uns Deutsche sehr provokante Titel, der sich aber im Verlauf der Handlung durch die Großmutter erklärt. Ein vom Feuilleton hochgelobtes Projekt, mit Adjektiven wie „ungeheuer, fesselnd, aufwühlend, unwiderstehlich, erschütternd“ bedachtes. „Sterben“ ist das erste Buch dieses Vorhabens, es schildert Kindheitserinnerungen des Autoren und im zweiten Teil folgen die Vorgänge um den Tod des Vaters (also nicht eigentlich um das „Sterben“).

Der Autor wurde 1968 in Oslo geboren, wuchs aber in der norwegischen Provinz auf. Die Familie war gutbürgerlich, der Vater Lehrer, die Mutter Krankenschwester [1]. Ein älterer Bruder, Ygnve, war Orientierung für den jungen Karl Ove [3]. Beherrscht wurde die Familie durch den Vater, der Beschreibung des Autoren nach hat dieser eine Atmosphäre um sich herum verbreitet, die jegliche Spontanität, Lebensfreude und Heiterkeit unterdrückte. Für den Jungen wirkte der Vater allmächtig, er sah alles, wusste alles, es war nichts vor ihm geheim zu halten. Später sollte Karl Ove ihn als seinen Feind bezeichnen. Obwohl der Autor an einer Stelle des Buches auch von körperlicher Gewalt des Vaters spricht, scheint es in erster Linie die psychische Wirkung dieses Mannes zu sein, die sein Leben in mehrerlei Hinsicht beeinflusst. Zum einen hält die Ehe der Eltern nicht, zum anderen ist es für den jungen Karl Ove schwierig, ein gesundes Selbstbewusstsein, ein Selbstwertgefühl zu entwickeln. Ein sich durch die ganze Schilderung des Buches ziehendes Motiv ist Selbstreflexion des Autoren: wie wirke ich auf meine Umwelt und wie muss ich mich verhalten, daß ich so und so wirke. Ein einfach nur so sein, wie er ist (wobei die Frage natürlich auftaucht, wie „ist“ er denn…), ist selten, ab und an fällt diese Selbstkontrolle unter dem Einfluss von Alkohol in sich zusammen. Interessanterweise äußert sich seine Selbstwahrnehmung gegen Ende des Buches völlig anders: „Ich war unfähig, mich zu verstellen.

Knausgård beschreibt seiner Erinnerungen in detailverliebter, rekursiver Art und Weise, und das ganze sozusagen ruminativ, wiederkäuend. Ich analysiere mein Denken, also bin ich. Später, als er zusammen mit seinem Bruder die vermüllte Behausung („Rattenloch“), in der sein Vater verstarb, das Haus der Großmutter, aufräumt, beschreibt er seinen Gedanken, daß ein Spiegel, der in einem Spiegel gespiegelt wird, sich ins Unendliche fortsetzt. So ähnlich kommt mir die Selbstanalyse und -durchleuchtung des Autoren vor: es ist immer wieder das gleiche Grundmuster des Denkens, das in den diversen Situationen auftaucht. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig es ihm ist, die Kontrolle über sein Verhalten und seine Wirkung auf die Aussenwelt zu behalten. Fühlen ist sein Ding nicht, ihm ist der Verstand wichtiger. Bezeichnend ist folgende Stelle im Text (Knausgård befindet sich nach dem Besuch beim Bestatter auf dem Fußweg nach Hause), : „Ich lachte. Unverzüglich blickte ich auf, um zu überprüfen, ob jemand in den Autos auf der Straße neben mir beobachtet haben könnte. …

In seiner Offenheit ist Knausgård schonungslos. Nicht allen Menschen, die er in seinem Buch nennt, ist dies recht [2]. Schonungslos auch gegen sich selbst: seinen eigenen Kontrollverlust, wenn die eigenen Kinder ihn als Vater nerven verschweigt er nicht, obwohl er doch aus seiner eigenen Erfahrung als Kind lernen wollte…. sein Verhalten und seine Reaktion darauf macht ihn nicht unbedingt sympathisch…

Detailverliebt: über wieviel -zig Seiten schildert Knausgård das Unterfangen zweier Jungen, denen in Norwegen der Alkohol noch nicht erlaubt ist, mit zwei Plastikbeuteln voller Bierflaschen auf eine Sylvesterfete zu kommen…. da verschweigt der Autor nicht eine einzige Schneeflocke, die ihm und seinem Kumpel unterwegs ins Gesicht wehte…

Die Familie, wie schon geschrieben, brach auseinander, im Buch liest sich dies so (die Szenerie ist folgende: der 16jährige Karl Ove lebt mit dem Vater zu Hause, die Mutter wohnt wegen einer beruflichen Ausbildung zeitweise in einer anderen Stadt. Er ist zu Hause, hört den Vater kommen und greift in einer Übersprungshandlung zu einer Zeitung):

„Kannst du für mich einkaufen gehen?“ sagte er. „Kann ich machen“, erwiderte ich. „Was liest du?“, wollte er wissen. „Nichts besonderes“, sagte ich. „Nur was für Norwegisch.“
Ich stand auf. Sonnenlicht ergoss sich auf den Fussboden. Das Fenster stand offen, draußen sangen die Vögel, sie saßen nur einen Meter entfernt zwitschernd in dem alten Apfelbaum. Vater reichte mir den Einkaufszettel.
„Mutter und ich haben beschlossen, uns scheiden zu lassen“, sagte er. „Aha?“, sagte ich. „Ja. Aber du wirst nicht darunter leiden müssen. Du wirst keinen Unterschied merken. Außerdem bist du ja fast erwachsen, in zwei Jahren ziehst du sowieso aus.“ – „Ja, das stimmt“, meinte ich. „Okay?“, sagte Vater. „Okay“, erwiderte ich.
„Ich habe vergessen, Kartoffeln aufzuschreiben. Sollen wir vielleicht auch etwas zum Nachtisch besorgen? Nein, vergiss es. Hier hast du Geld.“

Gefühle sind die Sache von Karl Ove Knausgård nicht, auch im wörtlichen Sinn. Bis auf eine Stelle, an der ihn ein Schulfreund unerwünscht zu Sylvester umarmt, um ihm alles Gute zu wünschen, kann ich mich an keinen Körperkontakt erinnern, den er schildert. Selbst beim Tod des Vaters unterbliebt jegliche Umarmung o.ä. mit dem Bruder, der mit ihm zusammen diese Angelegenheit regelt.

Karl Ove bleibt nach der Scheidung der Eltern bei seinem verhassten Vater, beide leben nebeneinander her. Der Vater feiert ab und an mit Arbeitskollegen/-innen, dabei wird auch getrunken und langsam driftet er die Abhängigkeit vom Alkohol hinein. Nach dem Abitur gehen Vater und Sohn endgültig getrennte Wege, der ältere Bruder ist schon länger aus dem Haus.

Interessanter für mich als dieser erste Teil ist der zweite Teil des Buches, in der der Tod des Vaters die Reaktion des Sohnes geschildert werden.

Die letzten Jahre hat der Vater, zu dem die Söhne praktisch kaum noch Kontakt hatten, bei seiner Mutter gelebt, bzw. nach der Schilderung des Haushalts muss man sagen, vegetiert. Die beiden mittlerweile verheirateten Söhne, auch sie jetzt Väter, fahren zur Großmutter, um die Beerdigung zu organisieren. Sie treffen im Haus auf Verhältnisse, gegen die eine Müllkippe ein gemütlicher Ort sein muss. Es tritt jetzt eine Szenerie ein, die wie konstruiert wirkt: die Beerdigung des Vaters wird organisiert und das Haus wird gereinigt, ein Haus, immer auch ein Bild für das eigene Innere. O ja, es wird gereinigt und wir als Leser sind dabei, mittendrin. Der Autor hat verzichtet, den jeweiligen Füllstand der verschiedenen Reinigungsmittel, die verwendet werden (wir erfahren es genau, was wie und womit gereinigt wird) mitzuteilen, ansonsten kann man die Grundreinigung eines Hauses kaum akribischer dokumentieren.

Knausgård ist irritiert. Der Tod des Vaters, für ihn lebend explizit der Feind, bringt ihn zum Weinen. Er kann die Tränen kaum unterdrücken, sie fallen ihn an und rollen, strömen einfach aus ihm heraus. Jahrelang unterdrückte Gefühle bahnen sich durch dieses katastrophale Ereignis ihren Weg nach draußen. Der Einfluss des Vaters, der die Seele des Sohnes ähnlich verkrüppelt wie er das Haus der Großmutter vermüllt hat, wird herausgewaschen, wird abgeputzt, Seele wie Haus gereinigt vom Einfluss des Vaters, von seiner Hinterlassenschaft. Zweimal muss der Sohn den Toten beim Bestatter sehen, bis er wirklich glauben kann, daß nur noch ein Leichnam vor ihm liegt, der mit dem Leben nichts mehr gemein hat.

Die detailversessene Art des Schilderns von Karl Ove Knausgård ermöglicht es, seine Trauerreaktion auf den Tod des Vaters gut zu beobachten. Zorn, Erleichterung, ein Gefühl des Friedens, dann die Zweifel (nur die „schusselige“ Großmutter hat den Vater gesehen und den Notarzt geholt, was, wenn er nicht tot war und jetzt in irgendeinem Krankenhaus liegt??), das zwanghafte (und notwendige) Putzen, die positive Wirkung körperlicher Arbeit, die befreiende Wirkung eines Rausches, den man sich abends zu dritt antrinkt und in der man endlich mal die Kontrolle aufgeben kann (was Karl Ove Knausgård natürlich am nächsten Morgen bitter bereut).

Der zweite Besuch beim Bestatter beendet auch das Buch. Die Beerdigung des Vaters, die symbolträchtig im gereinigten Haus stattfinden soll, wird nicht mehr geschildert. Es ist nicht mehr notwendig. Der Vater ist exorziert, Karl Ove Knausgård hat sich von ihm gelöst.

„Sterben“ ist seltsames Buch. Ich habe Bücher gelesen, bei denen ich laut gelacht habe, andere, bei denen ich hemmungslos geheult habe. Ich habe Bücher schon in die Ecke geschmissen, weil ich sie nicht ausgehalten habe und sie sofort wieder geholt. Dieses Buch hat mich absolut kalt gelassen. Es ist eine gefühlsmäßig verdorrte Angelegenheit, eine humor- und ironiefreie Zone, die sich zu Tode analysiert und  reflektiert. Wenn man eine Haufen Mist nur weit genug auseinandernimmt, bleiben letztlich die gleichen Atome übrig wie wenn man die ursprüngliche Nahrung untersucht hätte. Alles charakteristische ist verloren gegangen, die nüchternen Daten enthalten keine Botschaft mehr, rühren nicht mehr an. Sie werden als reine Information geschluckt und weg sortiert. So auch dieser Text. Er informiert mich über eine schwierige Jugend, aber er berührt mich nicht.

Die Kunst Knausgårds ist es aber, so zu schreiben, daß man diesen doch umfangreichen Roman [4] letztlich doch zu Ende liest mit all seinen Schilderungen, seinen essayhaften Ausführungen zu allen möglichen Themen, seinen Rückblenden und Erinnerungen, seinen Reflexionen und Selbstbetrachtungen. Schreiben jedenfalls kann er, gelesen habe ich es, aber was hat mir das alles gegeben? …

Links und Anmerkungen:

[1] Wiki-Artikel zu Karl Ove Knausgård
[2] Interview mit Knausgard bei Lovely Books
[3] an einer einzigen Stelle im Buch (S. 481), als es um die Aufteilung gefundenen Bargelds nach dem Tod des Vaters geht, ist von einer Schwester die Rede, die dabei nicht vergessen werden sollte.
[4] auch eine Frage: wo hört im Text das autobiographische auf und wo fängt das romanhafte an?

Karl Ove Knausgård
Sterben
aus dem Norwegischen übersetzt von Paul Berg
Luchterhand Literaturverlag, HC, 576 S., 2011

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8 Responses to “Karl Ove Knausgård: Sterben”


  1. Ich finde es ausgesprochen interessant, Deine zum Teil sehr kritischen Anmerkungen zu dem Buch zu lesen. Auch ich habe es gelesen, auch wenn meine Lektüre bereits über ein Jahr zurückliegt, so dass ich nicht mehr ganz so intensive Erinnerungen habe.

    Mich hat vor allem die Passage angerührt, in der Karl Ove und sein Bruder das Haus des Vaters ausräumen. Vielleicht ist anrühren das falsche Wort, sie hat sich mir eingebrannt. Ins Gehirn eingebrannt. Dieser Abschnitt ist einer der intensivsten, aber auch einer schmerzhaftesten Abschnitte des Buches, da Knausgård Einblicke in die Welt bekommt, in der sein Vater gegen Ende seines Lebens lebte. Ich glaube, dass diese Szene so viel in mir angerührt hat, hängt auch mit einer persönlichen Betroffenheit zusammen. Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, dass dich das Buch „kalt gelassen“ hat. So ging es mir gar nicht. Ich habe die Lektüre als brutal empfunden. Als schonungslos.

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    • flattersatz Says:

      liebe mondbesucherin, hab erst einmal dank für deinen kommentar. ja, es ist ein intensive szene, ganz ohne zweifel. aber ich muss zugeben, daß ich zu diesem zeitpunkt der lektüre nicht mehr unvoreingenommen war. dieser von mir zitierte wortwechsel, in dem der vater seinem sohn die scheidung bekanntgab und die darauf folgende reaktion hat in mir eine bruch hervorgerufen: jegliche sympathie, empathie, jegliches vermögen mit dem autor mitzuempfinden war verschwunden. was er in der folge schrieb, habe ich nur noch als information aufgenommen. das ganze buch hatte für mich nur eine einzige sympathische szene, nämlich das abendliche trinken mit der großmutter in deren haus. in dieser szene lag was menschliches, natürliches, etwas jenseits der zur schau getragenen kühle und kontrollsucht.

      hätte ich nur den zweiten teil des romans gelesen, könnte es gut sein, daß ich anders werten, reagieren würde. aber habe ich eben nicht…. ;-)

      natürlich, du erwähnst persönliche betroffenheit, empfindet hier jeder anders, ich habe sicherlich einen eindruck vom buch geschildert, der von wenigen geteilt (werden) wird. aber so isses dann eben…..

      lg
      fs

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      • Antje Says:

        Danke lieber Flattersatz für eine erneute spannende Buchvorstellung. Gestatte mir als Nicht-Involvierter eine Vermutung zu dem nüchternen Stil Knausgards:
        Nach allem, was ich aus der Rezension erfahren habe, handelt es sich hier um einen Mann, der in seiner Kindheit extrem vom Vater dominiert wurde und darum sich selbst es sich nicht gestatten konnte, seine eigene natürliche Persönlichlkeit auszuprägen. Denn das wäre dem Vater nicht genehm gewesen – er musste stattdessen so sein wie der Vater es sich von ihm wünschte.
        Meiner Spekulation nach ist diese analytische Erzählweise ein stilistisches Mitte, um dem Leser zu vermitteln, wie der Protagonist sich selbst wahrnimmt. Er weiß überhaupt nichts über sich. Nicht, ob er ein fröhlicher Typ ist oder verspielt, weiß vielleicht noch nicht einmal, ob er eigentlich glücklich ist… er ist nie dazu gekommen, solche Arten von Charakterzügen auszubilden. Alles, was er also von sich sicher sagen kann, sind die unabstreitbaren Fakten, die Schilderungen von Geschehnissen.
        Vielleicht ist es das, was er von sich selbst weiß – nur das. Und der Leser bleibt lediglich so ratlos zurück wie der Protagnist selbst es auch ist.

        Aber wie gesagt, ich hab das Buch nicht gelesen. War nur so eine Vermutung von mir :-)

        LG Antje

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      • Liebe Flattersatz,
        den von dir zitierten Wortwechsel zwischen Karl Ove und seinem Vater empfinde ich gar nicht als so negativ wie du. Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich man Bücher wahrnehmen kann – wahrscheinlich bildet sich ein Großteil der Wahrnehmung auch aufgrund einer möglichen persönlichen Betroffenheit. Ich fühle mich persönlich betroffen und ich kann mich „schrecklicherweise“ ein Stück weit mit Karl Ove identifizieren, erkenne mich in ihm wieder. Vielleicht bedingt dies, dass ich stärker mit ihm mitempfinden kann, weil ich nachvollziehen kann, was er durchgemacht hat. Ich glaube schon, dass er viele menschliche Seiten hat, dass er aber keine Form hat, um diese zum Ausdruck zu bringen, keine Worte, um seine Gefühle beschreiben zu können, keinen Zugang zu sich selbst.

        Meine Sympathie für Karl Ove Knausgard hat jedoch auch im zweiten Teil „Lieben“ angefangen zu leiden – er zeigt sich dort in vielen Szenen sehr egoistisch, sehr ich-bezogen, ja, sehr unsympathisch.

        Ich glaube aber nicht, dass du alleine mit deiner Sich da stehst. Aus einer anderen Perspektive würde ich das Buch möglicherweise auch anders beurteilen.

        Ich freue mich über unseren Austausch. :-)

        Liebe Grüße
        Mara

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  2. […] Rezensionen zum Buch bei aus.gelesen, Bibliophilin, Feiner reiner Buchstoff, geistrecht, marieganglion und […]

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  3. Wilko Steffens Says:

    Besten Dank für Deine kritische Rezension, die ich sehr aufschlussreich finde. Ich habe das Buch gerade erst gelesen und war recht angetan davon. Sicherlich zeugt ein sechsbändiges autobiographisches Werk von einer ziemlichen Hybris, aber der Zusammenprall profaner Alltagsbeschreibungen und in der Hauptsache künstlerischer Reflexionen nimmt ja einen recht großen Raum ein und dessen Gestaltung hat mich schwer beeindruckt.

    Wie auch schon Mara geschrieben hat, ist mir darüber hinaus insbesondere der zweite Teil in seiner Schonungslosigkeit an die Nieren gegangen; da lässt Knausgard wirklich nichts aus.

    Jetzt lese ich gerade „Lieben“ und bin gespannt, ob er das Niveau halten kann. Witzig ist ja, dass dieses Projekt ziemlich kontrovers aufgenommen wurde, obgleich es in Bezug auf Erzähltempo und Duktus eher gemächlich daherkommt.

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    • flattersatz Says:

      lieber wilko, herzlichen dank für deinen besuch hier und den kommentar. ich muss leider sagen, daß die lektüre von knausgårds buch bei mir jetzt schon so lange zurückliegt, daß ich eigentlich nichts konkretes mehr dazu sagen kann. na ja, meine damaligen eindrücke habe ich ja festgehalten… jedenfalls habe ich kein weiteres werk von ihm mehr unter die augen bekommen und gelesen, ich bin nur immer wieder erstaunt, wie viele offenbar von seiner art zu schreiben, angetan sind. möglicherweise ist sie in kontrapunkt in unserer hektischen zeit und deswegen erholsam…

      herzliche grüße und viel spaß bei lieben!
      gerd

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      • Wilko Steffens Says:

        Lieber Gerd,

        besten Dank für die Antwort. Ich glaube, Dein Kontrapunkt-Gedanke kann tatsächlich einen Teil der Faszination erklären. Und irgendwie hat das Ganze ja auch etwas von einer zumindest ansprechenden Seifenoper. :-)

        Herzliche Grüße,
        Wilko

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