Hermann Hesse: Siddhartha

30. Januar 2011

Dieses Buch zu lesen war eine Art Experiment für mich. Vor nunmehr fast oder auch ziemlich genau 30 Jahren las ich es zum ersten Mal, so wie viele junge Leute damals Hesse lasen (wie sieht das eigentlich heute aus, ist Hesse immer noch gefragt?), einen Schriftsteller, der oftmals Menschen in den Mittelpunkt seiner Romane stellte, Suchende, die ihren Platz, ihren Weg im Leben noch zu finden hatten. Siddhartha, seine „indische Dichtung“, war für lange Zeit eines meiner Lieblingsbücher, eines der Bücher, die auf eine einsame Insel mitzunehmen ich ganz sicher nicht versäumen würde… nur: lesen wollte ich es nicht mehr, aus Sorge, den Zauber nicht mehr zu finden, den dieses Buch auf mich ausgeübt hat, die Antworten nicht mehr zu sehen, da ich die Fragen nicht mehr hätte….

Siddhartha, den Brahmanensohn, liebt sein Vater, seine Mutter liebt ihn und Govinda, sein Freund. Den jungen Frauen zaubert er ein Lächeln aufs Gesicht, schreitet er die Straße entlang, an deren Rand sie stehen. Früh übt er sich in der Kunst der Opfergabe an die Götter, in der Fertigkeit der Versenkung und der Rezitation der heiligen Verse, er diskutiert im Kreis der Weisen mit und vollzieht die Waschungen. Und doch ist Unfriede in seinem Herzen, denn er erkennt, daß auf diesem Weg der Brahmanen noch niemand Atman erreicht hat, Atman, die Vereinigung mit des unsterblichen eigenen Ichs mit der Weltenseele, die Aufhebung der Trennung, des Alleinseins, die Verschmelzung und das Einfliessen in den göttlichen Strom.

Und so ertrotzt er sich gegen des Vaters Wille die Erlaubnis, mit den Samanas zu gehen, denen, die im Wald wohnen, denen die Welt Maya ist, eine Illusion des eigenen, begrenzten Willens, denen die Schönheit Blendung ist, die die Gegenstände gering achten und die, welche die Gefühle der Menschen in sich töten wollen. Bei den Asketen lernt er den Schmerz kennen und überwinden, desgleichen den Hunger, den Durst erträgt er bis ihm nicht mehr dürstet, den Schmerz bis er ihn nicht mehr spürt. Er lernt den Atem zu kontrollieren, bis er nicht mehr atmen muss, er lernt den Herzschlag zu beherrschen, bis dieses nicht mehr schlagen muss. Er wird zum Geier in den Lüften und sinkt als Stein auf den Grund des Sees. Seine Seele wird zum faulenden Kadaver am Wegesrand, der verwest und zu Staub zerfällt und doch: nach all der Versenkung, der tiefen Medition, der Entselbstung kehrt er immer wieder zurück in seinen Körper, in sein Ich. Und so erkennt er, daß dieser Weg der Samanas nicht mehr bedeutet als der Rausch des Kutschers vom Reiswein: einzig eine Flucht vorm Ich ist es, nicht aber ein Weg, es zu überwinden. Und da er und sein treuer Govinda die Kunde hören von dem einen, der da ist und der die Erleuchtunge erlangt hat und der die Menschen den Weg lehrt, beschließen Siddharta und Govinda, den Erleuchteten, den Gotama, zu suchen und zu hören.

Und fürwahr, sie treffen Gotama und noch nie sah Siddharta einen Menschen so voller Frieden und Vollkommenheit und er wusste, daß er hier einen sah, der den Weg gegangen ist, der am Ende seines Weges ist, der Vollkommenheit, das Verschmelzen mit Brahman, der Weltenseele erreicht hat. So auch empfindet Govinda, sein treuer Freund seit Kindertagen und Govinda schließt sich dem Gotama an und so soll es auch Siddharta tun, doch dieser verabschiedet sich von seinem Freund. Denn erkannt hat er, daß jede Lehre, jedes Lernen nur für den einen Menschen, der den Weg seiner Lehre gegangen ist, gültig ist und daß er so auch von dem Vollkommenen, dem Gotama, nichts lernen kann, sondern daß er seinen eigenen Weg finden muss.

Dies also ist die Erkenntnis des Brahmanen: Lehre und lernen sind nichtig, führen nicht zum Ziel. Nur das Leben selbst kann Erkenntnis bringen, nicht das hochmütig auf das Leben der Menschen hinabsehen wie die Brahmanen es tun, nicht das Verachten des Lebens als Maya nach Art der Samanas, denn so wie man kein Buch lesen kann, wenn man die Buchstaben, mit denen das Buch geschrieben ist, verachtet und für Maya erklärt, so kann man den Weltenlauf nicht verstehen, wenn man das Leben nicht gelebt und ausgekostet hat. Und so wird ein neuer Siddharta wiedergeboren, ein Siddharta, der die Welt, die der Samana-Siddharta verachtete, zu ersten Mal in ihrer Schönheit sieht, der die Menschen sieht und ihre Arbeit, der beschließt, in der Stadt das Leben zu lernen.

Ein Fährmann setzt ihn über den Fluss (die symbolische Grenze zwischen der spirituellen und der wirklichen Welt) und prophezeit ihm, daß er wiederkehren wird. Aber vorher wandert der nackte, staubige, barfüßige Samana Siddhartha in die Stadt und dort verliebt er sich in den Anblick der schönen Kurtisane Kamala, von der er die Liebe lernen will. Lachend fragt diese den staubigen Bettler, was er denn könne… Denken, Fasten und Warten, das ist es, was der Samana gelernt hat in seinem Leben. Ja, er könne wiederkommen, wenn er gut röche, gut gekleidet wäre und schöne Geschenke hätte, so wird ihm letztlich von der Schönen beschieden, die seine Augen sah, seine vollen Lippen und die seine Kraft spürte und sie spürte auch die Verwandtschaft ihrer beider Seelen. Und sie gibt ihm die Adresse eines Kaufmannes, bei dem er vielleicht arbeiten können, da er, der Brahmane, ja einst, vor langer Zeit, schreiben und lesen gelernt hatte.

Ja, der Kaufmann stellt ihn ein und obwohl selbst weit davon entfernt, ein Kaufmann zu sein, hat Siddharta Erfolg. Er ist geduldig, kann zuhören, hat ein Ohr für jeden, der zu ihm kommt, er geht auf die Menschen ein und ist für sie da. Erfolg ist ihm egal so wie auch Misserfolg bei seinen Geschäften. Die Kümmernisse, die den Kaufmann umtreiben, sind ihm fremd, er betrachtet alles als Spiel, und die Menschen sind für ihn Kinder, die unwichtigen Sachen nachjagen. Doch das Gift des Müßigganges, des Reichtums, des Erfolgs nagt an ihm, im Lauf der Jahre verliert er sein Samana-Wesen, wird ungeduldig, aufbrausend, fängt an zu spielen, Wein zu trinken und erliegt zu guter Letzt sogar der schlimmsten aller Giere, der Habsucht. Selbsthass und Ekel wächst in ihm.

Tief in seinem Inneren spürt er noch eine Erinnerung an den alten, früheren Siddhartha, den Brahmanen, den Samana, den jungen, hochmütigen Asketen, der es einst ablehnte, der Lehre des Vollkommenen zu folgen. Und er speit vor sich selber aus und verläßt nach einer letzten Nacht mit Kamala die Stadt, verläßt seinen Hain, den Garten, sein Haus und seine Diener, läßt alles zurück. So kommt er wieder durch den Wald, durch den er Jahre zuvor staubig und nackt in die Stadt gewandert war und er kommt an den Fluss in seinen feinen Kleidern und er lehnt sich an einen Baum, der über das Wasser reicht und sieht sein Ebenbild sich im Fluss spiegeln und voller Ekel vor sich dünkt ihm, es wäre das Beste, wie ein Stein zum Grund des Flusses zu sinken. Aber das heilige Wort „Om“ erklingt auf einmal in ihm und rettet ihn und er sinkt am Baum nieder und schläft ein, für viele Stunden. Und als er erwacht, sitzt Govinda, der alte Freund bei ihm und bewacht ihn, Govinda, der mit dem Vollkommenen durch den Wald gewandert war und zurückblieb, um den gut gekleideten Fremden, in dem Siddhartha er nicht mehr erkennt, zu bewachen.

Siddhartha läßt sich vom Fährmann übersetzen ans andere Ufer. Und wieder bietet seine Freundschaft der Fährmann ihm an und lädt ihn ein die Nacht in der Hütte zu verbringen und Siddhartha verbringt viele Nächte in der Hütte des Fährmanns und er wird dessen Gehilfe und Gefährte und von ihm lernt er, auf den Fluss zu hören, dem Fluss zu lauschen, eins zu werden mit dem Rauschen des Wassers, seinen Stimmen und Gesichtern.

Nun ist Siddhartha fast am Ende seines Weges, ein alter, etwas wunderlicher Mann mittlerweile, ein Bananenfresser, wie der Fährmann sich und ihn bezeichnet. Er hat das Lernen erlebt und die Lehre und er hat das Leben der Kindmenschen gelebt. Nur eins hat er noch nicht erlebt, die Liebe, dieses stärkste aller Gefühle der Kindmenschen. Noch nicht erlebt hat er Liebe noch daran gelitten, nicht verzweifelt an ihr noch an ihrer Wonne sich erfreut.. doch sein Sohn lernt ihn dies, sein Sohn, den er in jener längst vergangenen Nacht mit Kamala zeugte, jene Kamala, die jetzt in seinen Armen stirbt, von einer Schlange gebissen, auf der Suche nach dem Vollkommenen, der durch den Wald gezogen kam mit einer Schar seiner Mönche.

Doch so wie sein Sohn ein Kind der Stadt ist und Siddhartha ein wunderlicher Alter am Fluss, so kann dieser seinen Sproß nicht von seinem Weg überzeugen, ihm seine Liebe nicht sichtbar machen. Jener empfindet die Güte des Vaters, dessen Geduld und Duldsamkeit als Zwang, als Bevormundung, die er nicht will. Und so wie der junge Siddhartha vor vielen, vielen Jahren dem Vater seinen Weg abtrotzte, so muss der alte Siddhartha unter Schmerz und Leid einsehen, daß auch er seinen Sohn nicht davon abhalten kann, seinen eigenen Weg zu suchen.

Noch einmal treffen Siddhartha und Govinda sich und immer noch ist der Freund auf der Suche nach Erleuchtung, nach der Lehre, die sie ihm bringen kann. Doch Siddhartha kann sie ihm nicht sagen, für diesen gibt es keine Lehre, die man lehren kann, denn das Fassen einer Erkenntnis in Worte bedeutet gleichzeitig, sie zu zerstören, in ein Korsett zu zwängen. Von jeder Wahrheit ist auch das Gegenteil wahr und alles ist in allem enthalten und die Zeit sei eine Illusion, so wunderlich klingen für Govinda die Worte, die ihm sein alter Freund Siddhartha auf den Weg mitgibt. Doch beim Abschiedskuss auf die Stirn des alten Siddhartha mit seinem unergründlichen, fröhlichem Kinderlächeln im Gesicht vergönnt dieser ihm ene Erscheinung und für Govinda öffnet sich etwas wie ein Fenster, in dem er das ewige Rad der Wiedergeburten sich drehen sieht, er sieht den Kreislauf des Vergehens und Entstehens und Govinda weiß, daß er soeben einen alten, wunderlichen Mann geküsst hat, der so vollkommen ist wie es Gotama war.

Der „Siddhartha“ ist eine zeitlose Dichtung, nicht berührt er die aktuellen Tagesfragen noch handelt er vom Weltgeschehen. Er stellt die elementare Frage in den Mittelpunkt, die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Ziel unseres Daseins hier auf dieser Welt. Und er gibt eine sehr schöne Antwort darauf, daß man diese Antwort nur in sich selbst finden kann, daß man nicht einfach sich zu einer Lehre bekennen kann und dann darauf hoffen darf, daß einem die Antwort gegeben wird. Es wird einem nicht einfach gemacht, seine eigene Antwort zu finden, man muss sozusagen den Kelch des Lebens austrinken, vielleicht sogar erst die Frage finden, bis man am Grund des Bechers die Antwort aufblitzen sehen kann und sie sich einem erschließt. Man wird Umwege gehen, das Gefühl haben, in die Irre gegangen zu sein, vielleicht verharrt man auch auf dem falschen Weg, weil die Einsicht fehlt zur Umkehr oder Abkehr… aber solange man auf der Suche ist, besteht Hoffnung und vielleicht ist der Umweg kein Umweg, sondern Notwendigkeit, ist die vermeintliche Irre keine Irre, sondern nur ein Umweg zum Ziel…. solange wir auf der Suche sind und hungrig nach einer Antwort uns selbst entdecken, solange sind wir auf dem Weg… und so ist der „Siddhartha“ auch eine zeitlose Dichtung, denn er enthält Antworten auf Fragen, die es immer gegeben hat und immer geben wird. Ob es die Antworten sind, die Anregungen, die Gedanken, die einen selbst ansprechen, das dagegen muss jeder für sich selbst entscheiden.

So verzichte ich hier auch auf eine Wertung des Buches, auf die Wiedergabe eines persönlichen Eindrucks. Wer aufmerksam bis hierhin durchgehalten hat (es ist mal wieder etwas länger geworden….), wird ihn sich sowieso denken können. Dies Buch ist ein sehr persönliches, jeder, der es liest, wird sich die Antwort, die er auf seine Fragen hat, anders herauslesen, so wie jeder auch andere Fragen hat. Aber letztlich werden alle Fragen einmünden in die letzte aller Fragen, in die Frage, die unser Sein bestimmt.

Keine weiterführenden Links zum Buch, das Internet ist, wie man sich denken kann, voll von Links zum „Siddhartha Hesse“. Nur soviel: wer das schmale Büchlein liest, sollte auch versuchen, die beiden Materialienbände von Suhrkamp zu bekommen, die zum einen einfach interessant sind, zum anderen auch sehr hilfreich, was die Ausdeutung des Textes angeht.

Facit: Ich bin froh, daß ich mich getraut habe, dieses Buch wieder zu lesen. Vielleicht waren die dreissig Jahre Abstand notwendig. und genug.

Hermann Hesse
Siddhartha
Eine indische Dichtung
Erstausgabe 1922

Zur Ausdeutung des Buches gibt/gab (?) es bei suhrkamp zwei Materialenbände:

st 129: Materialen zu Hermann Hesse „Siddhartha“ – Erster Band (Entstehungsgeschichte und Texte aus dem Umkreis)
st 282: Materialen zu Hermann Hesse „Siddhartha“ – Zweiter Band (Zur Deutung, Bedeutung und Auslegung des Buches)

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9 Responses to “Hermann Hesse: Siddhartha”

  1. Heidrun Says:

    Ein Klassiker – hat mir schon mit 15 gefallen!

    Heidrun

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  2. wortsplitter Says:

    da gibst du den Leser, die nach der Bedeutung dieses Buches fragen, den selben Rat wie Siddhartha, der seinem Freund auf die Frage nach dem Sinn des Lebens antwortet, dass er diese in sich selbst finden muss. Siddhartha, der die Lehren anderer ablehnt und doch nur mit allen zusammen seinen Weg finden konnte, wie auch du die Deutungshilfen des Suhrkamps für unseren eigenen Weg empfiehlst.
    Ja, allein der Klang deiner Inhaltsangabe spricht Bände über deine Gefühle zu diesem Buch. Sehr berührend.

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    • flattersatz Says:

      liebe wortsplitter, danke für deinen kommentar. ja, diese parallele hast du fein beobachtet…. ursprünglich wollte ich mehr um das buch herum schreiben, über hesses bezug zu indien, die bedeutung einzelner namen, auch über theologisches, mit dem das buch ja reichlich enthält. aber das ist immer unwichtiger geworden, um das buch vorzustellen. der wert des siddhartha liegt wirklich woanders und weil man den erkennen kann ohne all diese fakten (die zu lesen trotz alledem empfehlenswert ist), habe ich es letztlich für unnötig, vllt sogar verkehrt gehalten, irgendwas dazu zu schreiben.

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  3. Harald Says:

    Vielen Dank für die informative, umfangreiche und vor allen Dingen persönliche Rezension!
    Mit Hesse ergeht es mir anscheinend ganz ähnlich. Mit knapp 20 Jahren hatte ich schon fast alle bekannteren Werke mehrfach gelesen und war schlichtweg begeistert. Seither habe ich Hesse einzig mit Ausnahme des Siddhartha nicht mehr angerührt, ohne genau sagen zu können, woran das eigentlich liegt. Ich glaube nicht, dass es nur an diesem ‚ersten Zauber‘ liegt, den mir die Lektüre vor so vielen Jahren bereitete.
    Auf alle Fälle werde ich – wenn es denn dann soweit sein sollte – den Steppenwolf zum 50. Geburtstag zur Hand nehmen, um zu sehen, was mir das Buch mehr als 30 Jahre nach der Erstlektüre noch zu sagen hat (und ich werde im Blog berichten, falls ich es dann noch führe :)

    Viele Grüße,
    Harald

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    • flattersatz Says:

      lieber harald, auch dir ganz herzlichen dank für deinen kommentar. du hast recht, unsere erfahrungen mit hesse sind sehr ähnlich, auch ich habe (vllt zwei, drei lebensjahre später) dessen bücher verschlungen bis hin zur geschichte des josef knecht. und danach fing die langjährige verbannung ist regal an…. ich glaube, es liegt einfach daran, daß hesse kein schriftsteller ist, den man einfach mal zur hand nimmt, um ihn zu lesen. hesse ist jemand, für den man bereit sein muss, in umbruchphasen, in lebensabschnitten, in denen veränderungen stattfinden, in denen man nicht saturiert auf seinen lorbeeren ruht und man nicht von den nach orientierung suchende figuren der hesse-bücher genervt werden will….. aber auch das ist natürlich eine sehr subjektive sicht auf ihn und seine bücher….
      ende des monats habe ich noch einmal ein hesse-vergnügen der besonderen art: der schauspieler moritz stoepel (den ich jetzt schon mehrfach gesehen habe mit seinem literaturtheater) tritt in limburg mit einem hesse-abend auf… ich bin sehr gespannt….
      … den steppenwolf zum 50. geburtstag.. ein guter plan, ich bin gespannt, was du berichtest!

      viele grüße auch dir!
      fs

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  4. Ich bin großer Hesse-Fan, vor allem liebe liebe liebe ich „Unterm Rad“ und Hesses Lyrik (die – bis auf wenige Ausnahmen – meist hinter seiner Prosa untergeht. Da ich sowieso glühender Lyrik-Verfechter bin, mag hier nochmal gesagt sein: lest Hesses Gedichte!!!
    Siddharta ist ungemein poetisch, leicht, fließt dahin und ist doch so bedeutungsschwer. Ein Hoch auf Hesse!

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  5. Alexandra Says:

    Ich kenne so viele Menschen, für die Siddhardha immer ein sehr persönliches Buch bleiben wird – eben weil die meisten es in sehr jungen Jahren mit Aufbruchstimmung im Herzen und Seufzern auf den Lippen kennenlernen durften.

    Selbst habe ich mich bisher gescheut, es nochmals zu lesen. Zu sehr fürchte ich, enttäuscht zu sein. Aber dieser Artikel macht Mut dazu. Vielleicht sollte ich doch… :-)

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    • flattersatz Says:

      ach, dann geht es dir genauso wie es mir ging. ich bin seit jahren immer wieder mal davorgestanden und habe es in die hand genommen… und wieder weggelegt. ich glaube (auch wenn es etwas verschroben klingt), man weiß/spürt einfach, wenn man es wieder lesen sollte… man ist einfach nicht jederzeit im leben in der lage, dieses buch, diese geschichte in sich aufzunehmen….
      ich wünsche dir, wenn du es liest (egal wann, irgendwann wirst du sicher…), daß es dich ähnlich berührt wie mich jetzt…
      lg
      fs

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