vor.lesen: die Bilder….

Dezember 24, 2010

Es ist ja ein wenig spät für diese Bilder, die mir “meine” Vorlesekinder schon im November, nach dem Vorlesetag geschenkt hatten, aber ich bin erst jetzt zum Einscannen gekommen und Weihnachten ist ja auch ein guter Zeitpunkt, die Kunstwerke online zu stellen….

Den Bildern nach am beeindruckendsten war wohl die Geschichte von Chaka (im “Afrika-Zyklus”), der auf seinem Weg durch den Dschungel auf den grimmigen, alten Elefanten trifft und sich vor ihm beweisen muss. Ganz langsam geht er rückwärts und findet einen Baum, auf den er klettern kann. Eine Handtasche spielt auch noch eine Rolle und am Ende der Geschichte ist aus dem Jungen Chaka der junge Mann Chaka geworden. Das hat imponiert! Und so ist auf den Bildern eine ganze Typologie von Elefanten zu sehen, von spinnenbeinigen, ins surreale bzw. in die Blaue Periode hinübergleitenden bis zu ganz real aussehenden…

btw: man sieht vielen Bildern die Schwierigkeit der Künstler an, die Stoßzähne in “richtiger” Perspektive zu malen. Manche zeichnerische Lösung erscheint fast ägyptisch… ich musste daran denken, wie ich einmal gelesen habe, was für Probleme die Künstler im indischen Raum haben, wenn sie Durga, die achtarmige Göttin darstellen… wie und wo setzt man die vielen Arme am Körper an….. aber zurück zum Thema…

Auch Dr. deSoto, der Mäusezahnarzt findet seinen Niederschlag hier in der Galerie in der Schlüsselszene, Raub der Sabin.. des Mäuserichs. Um den Orangs aber Gerechtigkeit zukommen zu lassen, es war ein Schimpi, der die böse Tat vollbrachte…. im Bild von Niklas sieht man (ok, ahnt man….), wie deSoto im Maul des Elefanten mit den Bohrern (die Kabel sind deutlich zu erkennen.. ja, richtig, das, was wie Stoßzähne aussieht…)

Und auch die Geschichte vom kühnen Raubschaf Rita wurde malerisch von Paul und Ben dokumentiert, zusammen mit dem Rosettenmeeerschwein Held der Bücher von Klein und Krause…

Etwas rätselhaft ist mir die Tischszene, mir fällt partout die dazu gehörige Geschichte nicht mehr ein… ich muss nachfragen….. die Farben Afrikas, ein außergewöhnliches, schönes Motiv… apropos rätselhaft: mit dem vielzackigen Wesen, das Yannik malte, habe ich mich sehr in die Nesseln gesetzt. Dabei hätte mir die Farbe verraten müssen, daß es sich mitnichten um ein viernäsiges Nashorn handeln kann, sondern natürlich um ein Krokodil…..

Einen ganz, ganz lieben Dank an Euch Kinder (und die, die ich jetzt nicht extra erwähnt habe, sollen nicht traurig sein, deren Bilder gefallen mir natürlich auch sehr, sehr gut….) und auch an die Lehrerin, ich freu mich schon, wenn wir uns im neuen Jahr wieder gemeinsam durch neue Abenteuer lesen……

bis dann! *winke*

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