Buchvorstellungen: Gedanken und Reflektionen
…. wenn auch verspätet. Gelesen habe ich Llosa schon lange vor dieser Ehrung, in meiner “südamerikanischen” Phase…. Hach, mal auf die richtige Karte gesetzt, die meisten Nobelpreisträger für Literatur kennt man ja nicht so richtig gut…

30. Oktober 2010 at 3:13 nachmittags
Heisst das, dass Du Llosa gerne liest?
Ich habe bis jetzt noch kein Buch von ihm gelesen.
Welches würdest Du als Einstieg empfehlen?
Vielen Dank und liebe Grüsse
Bibliophilin
30. Oktober 2010 at 3:37 nachmittags
Erwischt. ;-)
liebe bibliophilin, du hast mich erwischt… meine “südamerikanische Periode” mit Llosa, Allende, Marquez u.a. liegt lange zurück, die oben zu sehenden Suhrkamp-Bändchen sind von 1984… es wäre unredlich, dir da ein Buch zu empfehlen.
Llosa ist ein Geschichtenerzähler wie so viele der Südamerikaner. Wenn man die Bücher aufschlägt, wird man in einen Strudel hineingerissen, der einen mitreisst in die dortige Welt. Sie sind nicht so sehr analytisch, daß sie Situationen aufschlüsseln, sie schildern sie “einfach”, die Anklage gegen soziale und politische Zustände kommt in einem bunten und farbenfrohem Gewand – aber schätzungsweise sag ich dir damit nichts neues….
Das ist zumindest das, was ich mir aus der Zeit damals, aus dem Lesen der Bücher mitgenommen habe.
Aktuell habe ich mir das “Böse Mädchen” gekauft und werde schauen, ob ich dem Zauber noch mal erliege…
lg
fs
31. Oktober 2010 at 6:49 nachmittags
Da freue mich schon auf Deine Rezension. Und ich werde mich wohl selbst auf die Vargas-Llosa-Entdeckungsreise begeben ;-)
Besinnliche Grüße
Bibliophilin
1. November 2010 at 7:30 vormittags
Doch, meine Erinnerung ist bestätigt, er kann einfach Geschichten erzählen… ich habe das “Böse Mädchen” gestern angefangen und es gefällt mir gut!
.. und ich bin gespannt, an welches Bücher-Ufer dich deine Entdeckungsreise treibt…
erste November-Grüße aus einem blaubehimmelten Ländchen
flattersatz