Omega bis Tau
22. Dezember 2008
Ein alter Blogfreund von mir, Brunopolik [3], fertigt aus “Rohmaterial”, das ihm z.B. PolitikerInnen mit ihren Reden [2] liefern, seine von ihm sogenannte “Poetry” (vllt liest Brunopolik diesen Beitrag ja und erklärt selber noch mal, wie er seine Arbeit sieht…). Diese Poetry ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, sperrig, verschließt sich einem harmonischen Lese/Vorlesefluss…, er wird es mir auch nicht allzu übel nehmen, wenn ich bekenne, daß ich auch so meine Schwierigkeiten damit habe… ;-)
ABER: sie verführt einfach zum Spielen, zum Experimentieren, zum “Dranrummachen-und-schauen-was-rauskommt”. Ein Beispiel dafür habe ich schon in einem älteren Beitrag [1] als podcast hier eingestellt.
Was ich hier gemacht habe, ist jetzt ganz was anderes. Wenn man sagt, ein Essen sei ein Gedicht, ein Wein sei einer, eine Frau vielleicht sogar.. warum sollte dann nicht auch ein Screenshot ein Gedicht sein…
Voilá, that´s it, ein willkürlicher Screenshot aus Brunos Blog….:
und so hört sich an, was ich daraus gemacht habe:
zum podcast: Omega bis Tau
No risk, no fun! *gg*
…. und da ich ja vor garnienix zurückschreck, hier dasgleiche noch mal als bildhinterlegtes Actionkino:
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[1] Lyrik, Fussnote 5
[2] Brunopoliks PolitikerInnen-Worte
[3] MySpace-Profil von Brunopolik







27. Dezember 2008 at 5:56 nachmittags
Diese Idee, ein Screenshot aus meinem Blog der “PolitikerInnen-Worte” als Vorlage, d.h. als Material für einen Podcast zu verwenden und gleichzeitig die Rhythmen der Sprache in einem Youtube zu zeigen, hat etwas Geniales. Damit wurde mein “Kunst-Konzept” nicht nur verstanden, denn diese Arbeit trägt zu einer Erweiterung bei, sondern auch angenommen. Wie von mir Sprache der Politiker als Material für Poetry verwandt wird, setzen sich in diesem Ton- und Bild-Werk die Ergebnisse in einem weiteren Objekt fort. Begriffe und Namen aus der Welt der Politik, die in Lyrik und Poesie eher Fremdkörper sind, finden so über diesen ganz anderen Weg Eingang in “Dichterwelten”.
28. Dezember 2008 at 7:01 vormittags
lieber bruno,
herzlichen dank für deinen kommentar, der das, was ich gemacht habe, weit über gebühr lobt….. es hat einfach nur spaß gemacht, seit langem mal wieder, diesen podcast zu sprechen. da er ja ein unikat ist (also ohne vorlage oder fixiertes konzept, auch der screenshot ist ja ohne “plan” entstanden), beeinflusst leider der kopfhörer meine “kreativität”, ohne dieses klammer um die ohren habe ich – so empfinde ich wenigstens selbst – mehr spontan auftauchende ideen, stimmen, einschübe, assoziationen, die ich einfliessen lassen kann…. so regelt die technik die “kunst” selbst herunter…
es freut mich jedenfalls, daß deine bemühungen, deine kunst auch audiomäßig umzusetzen nicht zuletzt auch durch deinen “neuen” sprecher fortschritte macht. und wenn mir mal wieder eine idee kommt oder mich der schalke reitet, wer weiß…. ;-)
liebe grüße
fs
28. Dezember 2008 at 6:53 nachmittags
Hallo, lieber flattersatz,
wenn Du meinen Blogs mit meiner Poetry auch weiterhin Aufmerksamkeit schenkst, wird Dich Dein Humor und Schalk ganz sicherlich mal wieder kreative Ulks schaffen lassen. Darauf freue ich mich schon riesig. Ein solches Potenzial hat nämlich Kunst. So wünsche ich Dir für das kommende Jahr als treuer Jünger von Nonsens und Kunst die extremsten Einfälle . Das schreibt Dir ein verzweifelter Jünger von Dada, Schwitters, Bense und Beuys.
L.G. B.