… na ja, vielleicht nicht schwer, aber doch anspruchsvoller als andere… was les ich im Moment? “Wir müssen über Kevin reden”, ein Buch, von dem man immer nur ein paar Seiten wirklich lesen kann, weil hier jede Zeile wichtig ist und des Lesens mit voller Aufmerksamkeit bedarf. Dabei ist es doch so umfangreich…. Der “Drachenläufer” liegt auch noch auf dem Nachtschrank, aber hier muss ich glaube ich, noch mal von vorne anfangen. Gut, so viel hatte ich auch noch nicht… ;-)

Miranda July mit ihren “Zehn Wahrheiten” ist irgendwie untergegangen. Hat mir eigentlich ganz gut gefallen, das Büchlein von Diogenes, trotzdem weiß ich kaum was zu sagen darüber. Fraglich, ob ich es hier überhaupt vorstelle….

Ach ja, die Milllet beende ich noch, das Buch über ihr “sexuelles Leben”, das ich vor Jahren nur ätzend fand, hat mich, nachdem ich durch Zufall mal wieder drauf gestoßen bin, diesmal doch interessiert und ich war positiv überrascht. Nun ja, vielleicht waren die Erwartungen auch anders…

Und von T.C.Boyle habe ich mir heute einen Roman mitgebracht (”Talk, Talk”), nachdem ich ja bis jetzt nur Kurzgeschichten von ihm gelesen habe. Bin mal gespannt…

Sodele, dann will ich mal…..

4 Responses to “Bücherleben: schwerere Literatur… Sommerbücher….”

  1. Elke Says:

    Hallo Braini,
    hab endlich wieder die URL zu diesem Blog hier gefunden und freu mich, dass es dich wenigstens hier noch gibt. Du fehlst mir andernorts sehr, doch das weißt du, ne?

    Deine Lektüre, nun, zum Teil würde ich sie schon als “schwer” – oder besser “schwierig”? – bezeichnen und auch als äußerst anspruchsvoll.
    Man braucht viel Ruhe und einen sehr freien Kopf, um sich ihr zu widmen.

    Einiges von dem, was du hier rezensierst, kenne ich, vieles würde ich noch gerne kennen lernen, einiges aber auch gar nicht. So bin ich sehr gespannt, was du zu Herrn Boyle sagen wirst. Den mag ich zB nicht.

    Auf bald mal wieder
    Ganz liebe Grüße
    Elke,
    Leseratte in momentaner Leseauszeit mangels Zeit und Muße

  2. flattersatz Says:

    Hallo Elke,

    na, das freut mich aber sehr, diesen Kommentar von dir zu lesen (und den andern natürlich auch….). Ehrlich gesagt, hatte ich mich auch schon gewundert, weil ich dir ja vor einiger Zeit mal die URL gegeben hatte… ;)

    Lesen, ja.. falls du mal in mein “Inhaltsverzeichnis” geschaut hast oder auch “Rechts” eingebogen bist, hast du ja gesehen, daß es wild durcheinander geht bei meinem Lesestoff. Da ich lange kaum noch gelesen hatte, bin ich dabei, in einer Art Heißhunger (so, wie man sich fühlt, wenn man plötzlich an einem reich gedeckten Tisch sitzt und sich vor lauter Gier über”frisst” ) alles zu lesen, was mir vor die Augen kommt und interessant erscheint. Diese Art zu lesen führt zu einer gewissen “Flüchtigkeit”, für die ich mich selbst manchmal schelte, aber andererseits führt das Beschreiben der Bücher hier im Blog dazu, daß ich mich immer noch einmal mit ihnen beschäftige…

    Boyle.. habe gerade von einer halben Stunde den ersten Abschnitt gelesen. So ganz entschieden bin ich nach den Kurzgeschichten ja auch nicht, zum Teil haben mir die skurrilen Situationen, das Absurde, Unerwartete gut gefallen – du weißt ja, ich habe dafür ein Faible. Mal schauen, wie dieses Buch auf mich wirkt.

    Auf bald mal wieder – ja, vielleicht… ich denke gerade drüber nach…. aber (es ist erstaunlich) es existiert eine Hemmschwelle jetzt wieder an alter Stelle zu schreiben… Komisch, was?

    Auch dir ganz liebe Grüße und vielleicht kommt ja die Lust beim Lesen. Lass dich vom Bären leiten!
    :winke:

  3. Elke Says:

    Huhu Braini,

    na, wie ich sehe, warst du immerhin bei mir zu Besuch … der Bär verrät dich ;)

    Deine Gier kann ich sehr gut verstehen. Ich “leide” selbst darunter, in meinem Fall ist’s die Gier nach Natur, Wald, Flora und Fauna, Fotografie (die kleinen Dinge hier besonders …). Sie ist so immens groß, diese Gier, dass ich mich zuweilen verzettle.
    Aber weißt du, man sollte diese Phasen einfach zulassen und leben.
    Leben. Es ist so kurz.
    Man sollte sich daher nicht selbst schelten, wenn man … usw…
    Klingt schlau, ich weiß, mache ich doch die gleichen Fehler, doch ich lerne gerade …

    Skuril. Ja, ich vermisse nicht nur dich sondern auch deine skurilen Texte und Kurzstories. Mensch, du!

    Was deine Hemmschwelle betrifft, lies doch mal hier. Meine Blogfreundin Chris beschreibt hier ganz gut, was zur Blogunlust führen kann (bei mir zumindest). Dieses gehäufte Kommentieren. Der innere Zwang, etwas Originielles schreiben zu müssen, damit die Kommentierer etwas zu kommentieren haben – und dann die Enttäuschung, wenn zu wenige oder keiner zu einem gelungenen Beitrag etwas sagen. Ich weiß, dass du auch zuweilen enttäuscht warst, gerade bei anspruchsvollen Themen.
    Weg mit dieser Erwartungshaltung!
    Du hast dich zu diesem blog hier entschieden, denn hier erwartest du keine Kommentare und schreibst für dich. Das ist gut so und nimmt Unzufriedenheiten im Vorweg. Ja, und ich schwanke noch. Das Blog gilt mehr dem Autoren-Marketing, was ich selbst gerne bloggen würde, schreibt zuweilen mein Alter Ego in einem anderen Blog (du kennst es übrigens und wenn du es jetzt errätst, dann bitte Pssssst), doch auch das funktioniert nicht so, wie ich mir es wünschte.
    Nun, die Zeit wird’s weisen …

    … und ich geh jetzt mal wieder … Bärengeschichten oder so schreiben … oder doch besser nochmal mit Hund rauf in den Wald?

    Auf bald? Ich komm wieder
    Elke

    PS: Bin übrigens wieder Hundemama und sehr glücklich. Ein Neufundländermädchen, knapp 7 Monate alt nun und total klasse.

  4. flattersatz Says:

    danke für diesen langen kommentar, liebe elke!

    der link war interessant, ja, es stimmt vieles, was deine freundin dort beschreibt. im gegensatz zu deiner blogplatform wirst du hier – zumindest bei solchen blogs, wie ich ihn hier führe, weitgehend von kommentaren verschont. trotzdem ist es natürlich so, daß du weißt, daß du leser hast (zumindest besucher) und damit in der öffentlichkeit stehst. Das ist natürlich nicht so offensichtlich, trotzdem erwische ich mich ab und an dabei, daß ich nicht für mich, sondern für ein Publikum formuliere, welches kommt – oder auch ausbleibt.. ;)

    aber es stimmt, nur für eine leserschaft schreiben, mir ihr auch spielen, das ist hier schon auch aus technischen gründen, kaum möglich….

    nun ja, alles hat seine zeit….

    dir jedenfalls wünsch ich alles gute
    und ich freu mich über jeden deiner besuche sehr!
    der, der sich hier flattersatz nennt… *lach*


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