Ich habe ja in einem früheren „bücherleben“ schon geschrieben, daß ich wieder anfange, meine ausgelagerten Bücher zu sichten und auch wieder zurück zu holen. Heute habe ich eine Glosse von Martenstein im ZEIT-Magazin „Leben“ 18/2008 gelesen, der dieses Problem der immer weiter anwachsenden Büchermenge auf seine Art in den Griff bekommt.

Im Grunde ist die beschriebenen Methode einfach: Er definiert einen Bestand von (bei ihm jetzt) 2000 Büchern und für jedes neue, das er bekommt, kommt ein altes raus. In der Theorie gewinnt seine Bibliothek damit mit jedem Buch an persönlicher „Qualität“, wahrscheinlich, bis es irgendwann nicht mehr zu steigern ist… ;-)

Eine einfache und wirkungsvolle Methode, vor allem bei beschränktem Platzangebot. Aber ich könnte es trotzdem so nicht machen. Die Erinnerungen, die an den Büchern hängen, gebe ich ja auch mit weg, und die brauch ich doch noch…… also wird weiter gestapelt, zweireihig gestellt, aufeinander und übereinander….wie heißt es doch so schön, wo 2000 Bücher Platz haben, haben auch 2001 Bücher Platz…


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