Bücherleben: lesen über Bücher
Am letzten Donnerstag (mein fast schon ritueller Buchhandlungsbesuch am Freitag (O-Ton Buchhändlerin: “Guten Morgen, Herr XY, mein gott, es ist ja schon wieder Freitag, wie die Zeit vergeht!”) musste aus bekannten Gründen auf (Grün)Donnerstag verlegt werden) bekam ich nicht nur meine bestellten Bücher (zumindest einige davon), sondern auch eine ganze Menge dieser >DIN-A4 Hefte über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt.
Ich lese diese Hefte eigentlich immer ganz gerne durch, vor allem, wenn nicht nur Werbung drin ist, sondern auch mal kleinere Artikel und Beschreibungen. Wenn man mal absehbar nicht so viel Zeit hat, eine ganz sinnvolle und unterhaltsame Lektüre.
Unter anderem habe ich realisiert, daß der Rowohlt-Verlag jetzt 100 Jahre alt wird. Neben der Selbstbeweihräucherung auch einiges interessantes aus der Geschichte des Verlages, und von den schönsten Taschenbüchern aus 6 Jahrzehnten stehen immerhin 2 auch bei mir im Regal: von Grass: Katz und Maus und von Jellinek, Die Klavierspielerin (gemogelt, die habe ich als HC). Obwohl - nicht wirklich viel, diese zwei Titel. Aber es sind eben nicht mehr….
Ein weiteres Eselsohr im Heft markiert ein Buch, das mich interessiert: Friedländer: Versuche, dein Leben zu machen. Mal schauen, ob in der KuB noch Platz ist.
Außer dem Rowohlt-Heft habe ich natürlich auch die anderen durchgeblättert, Taschenbuchreport und wie sie alle heißen… zum einen sind die üblichen Verdächtigen zu finden, die man immer findet, Bestsellterautoren nennt man sie glaube ich, manches auch interessante….aber man kann schließlich nicht alles kaufen.
Roche steht im Spiegel in den Top 10 ziemlich weit oben. Selten ein Buch gesehen, das ein so weites Spektrum an Kritiken auf sich vereinigt, von hop bis top ist wirklich alles vertreten. Neugierig werde ich jetzt schon… also läuft es darauf hinaus: soll ich mir eine eigene Meinung bilden oder meiner eigenen, vorgefassten Meinung (”sex sells, äußerst aggressive und erfolgreiche Vermarktung) glauben?
Neugier auch auf Larsson, den der Spiegel ebenfalls sehr positiv vorstellt. Ehrlich gesagt, noch nie was von gehört und ob der Plot, so wie er beschrieben wird, interessant oder eher doch wirr wirkt auf mich - ich weiß es noch nicht… Und ca. 2000 Seiten, aufgeteilt auf drei Bücher schreckt mich auch erst mal ab. Auf der Liste steht es aber….
Das reicht für heute. Ostersonntag, ich geh jetzt, meine Eier suchen.
