bücherleben: Rückbesinnung…..
Februar 26, 2008
Vor einigen Jahren ist alles zuviel geworden, die Wände voller Regale, die Regale zum Teil schon zweireihig voller Bücher, Zeitschriften etc. pp. In meinen besten Zeiten, als ich noch alles ausnahmslos sammelte, was gedruckt war, hatte ich um die 30 Periodika unterzubringen, und irgendwann wächst einem das über den Kopf. Das ist dann der Moment, in dem nur noch hilft, alles prinzipiell auf den Prüfstand zu stellen. Als Ergebnis wurden die allermeisten Zeitschriften abbestellt, die “Archive” geräumt, zum Teil auch mit weinendem Herzen entsorgt, viele Regale abgebaut und der Bücherbestand gesplittet, ein großer Teil also ausgelagert. Damit ging es mir (und meinen Büchern) immer noch besser als anderen, die ihre “zu vielen” Bücher verschenken müssen, auf Flohmärkten verramschen oder gar weg schmeissen….
Jetzt schlägt das Pendel wieder um, ein wenig zumindest. Ich bewerte den ausgelagerten Bestand und hole mir einiges zurück in die Wohnung, tausche es gegen Material, das ich hier nicht mehr brauche. Viele Nachschlagewerke oder Sachbücher sind mittlerweile nicht mehr aktuell und sind nur noch aus Sentimentalität da, die schaff ich jetzt peu a peu raus und hole mir wieder die Belletristik zurück, die ich einst wegsperrte. Was natürlich wieder typisch ist, daß ich mittlerweile auch schon wieder diese Nachschlagewerke bräuchte, selbst wenn sie nicht mehr so ganz aktuell sind…..
Ist nichts (materiell) wertvolles drunter, aber es hängen Erinnerungen dran. Oft Taschenbücher, z.B. meine ganzen Suhrkamp-Bände, die Inselbibliothek und andere. Ich freu mich drauf, wenn sie wieder in meiner Nähe sind, selbst wenn ich die Bücher
nicht mehr lesen sollte…. ach ja, darf ich nicht vergessen, die schönen dtv-Bände aus meiner Studentenzeit mit den hübschen Einbandbildern von Celestino Piatti….


